Benutzer Baserin schrieb:
> Benutzer MichaZ schrieb:
> > > Ganz ehrlich, wenn ich selbst nicht wüßte wer alles mein Auto
> > benutzt dann hab ich die Strafe sehr wohl selbst verdient.
> > Deine Rechtsauffassung scheint durchaus bedenklich zu sein.
Mag sein, andererseits kann ich nicht knetendämlich und blind durch die Welt laufen und glauben das alles gut wird.
Ein bischen Eigeninitiative kann doch wohl verlangen. Man muß sich doch vorher informieren was ich da überhaupt tue.
Wenns um die große Urlaubsreise geht rennen doch die Leute auch von Reisebüro zu Reisebüro um sich informieren.
Aber hier wo es um Sicherheit und auch um eventuellen persönlichen Schaden da tun alle so alls wär Dummheit ein Grundrecht.
Gehts noch? Bekommt ihr alle keine Spam-Mails? Was meint ihr wo die herkommen? Von Rechnern von Leuten die keinenblassen Schimmer haben.
> > Ich bin und bleibe der Meinung das jemand der ohne
> > Hintergrundwissen ein WLAN-Netz installiert dafür die
> > Verantwortung tragen muss wenn es mißbraucht wird. Ich verlange
> > ja nicht das man immer die aktuellste Verschlüsselung kennen
> > und wählen muss, aber man sollte halbwegs wissen was man tut.
> > Wo ziehst du denn bei "halbwegs" die Grenze? Wie
> veraltet darf
> das Wissen des WLAN-Nutzers denn sein?
Da denke ich ist es wie beim Fahrradschloss. Es muß nicht wirklich das Fahrrad schützen allein das eines dran war reicht der Versicherung.
Wenn jemand an seinem Router nur WEP-Verschlüsselung hat ist das zwar alles andere als sicher aber es ist rechtlich ein ganz anderer Aspekt wenn jemand mein Passwort ausspäht als gleich freien Eintritt in meine WLAN zu bekommen.
> > Der Gute der vor den BGH gezogen ist kann nur froh sein das der
> > Nachbar Musik gezogen hat und keine schlimmeren Sachen.
> > Es wird immer jemanden geben, der ausgefuchster ist als ich, ob
> es bei
> der WLAN-Nutzung ist oder beim Trickdiebstahl. Wenn jemand mit
> meinem
> Auto einen Bankraub begeht und ich das nicht weiß, weil es mit
> gestohlen
> wurde, während ich im Urlaub war, ist die Rechtslage doch
> völlig unumstritten.
> Es ist ebenfalls unumstritten, dass ich z.B. meinen Vater nicht
> anschwärzen
> muss, wenn der mit meinem Auto mit 100 durch die Ortschaft
> fährt.
> > Ich wüsste gern, wie du zetern würdest, wenn es sich um einen
> Bereich
> handeln würde, in dem du dich ganz schlecht auskennst?
> Du möchtest hier Menschen für Arglosigkeit und Unwissen
> kriminalisieren.
> Das finde ich heftig
Wie schon meine Titel aussagt "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!" Wer will erkennen ob jemand wirklich Unwissend ist oder aber nur so tut?
mfg
MichaZ