Benutzer preisspecht schrieb:
> die Kids werden älter und dann kann man nicht
> überall Augen haben, sondern nur versuchen, sie auf die
> Konsequenzen aufmerksam zu machen.
Das stimmt, es gibt Urteile, wonach das nicht reicht und Eltern bös für Internetraubkopien ihrer Kinder in Haftung genommen wurden. Eine Lösung könnte sein, einen VPN-fähigen Router zu verwenden, so dass hinsichtlich der Verbindungsdaten eine "Zwangsanonymisierung" stattfindet und ein eventueller Fehlgriff nicht gleich drakonische Konsequenzen hätte. Wenn die "Kids" natürlich dann trotz aller Bemühung ihre Adresse oder Handynummer auf StudiVZ stellen, bringt das nicht viel.
> Bleibt auch die Frage, ob sich derzeit so einfach eine Mehrheit
> für einen neuen Anlauf findet (von gelb waren ja selbst einige
> Kläger),
Deutschland ist zur Umsetzung der Richtlinie verpflichtet, insofern wird die FDP das Übel vielleicht etwas verzögern und lindern können, im Kern dürfte die VDS aber weiter bestehen und in anderen Bereichen ausgeweitet werden.
> vorallem wenn aus Brüssel auch andere Signale kommen
> sollten, wie es derzeit der Fall zu sein scheint.
Ich halte es für zweifelhaft, dass Fr. Reding auf eine Abschaffung der VDS an sich plädieren wird. Das Europaparlament, das darüber entscheiden müsste, ist auch auf dem Datenschutzohr leider etwas schwerhörig.