Benutzer Hasi16 schrieb:
> Benutzer MartyK schrieb:
> > Benutzer Hasi16 schrieb:
> > > > > Eine zu strikte Gesetzgebung schießt aber übers Ziel
> > > > > hinaus!
> > > > > > > > Inwiefern? Was spricht dagegen, ein Angebot erst dann als
> > > > gültig zu erklären, wenn zuvor der Anbieter, der ein
> > > > Angebot
> > > > erstellt, erst angerufen werden muss?
> > > > > > Warum setzt du ansimsen nicht gleich anrufen?
> > > > Sorry, ich ging hier von unerwünschter Werbung aus. Ist es
> > denn
> > in der Regel so, dass Jamba oder ähnliche Anbieter nicht
> > auch
> > unerwünschte SMS-Werbung verschicken?
> > Das ist unlauterer Wettbewerb. Und das ist schon verboten!
Ok.
> > > > > Oder sind alle
> > > > > Kinder dumm und müssen be-/geschützt werden?
> > > > > > > > Viele sind es, ja. Siehe Jamba.
> > > > > > Du kannst (deine) Kinder nicht vor Dummheit schützen!
> > > > Eben deswegen sollte der Gesetzgeber einschreiten und klare
> > Richtlinien schaffen, so dass ein Abo erst durch einen Vertrag
> > zustande kommt und nicht schon mit dem Begleichen der
> > Mobilfunkrechnung. Diese Praktik ist unseriösen Anbietern
> > nämlich willkommen, weil sie undurchsichtig ist - gerade für
> > Kinder und pubertierende Jugendliche.
> > Ich frage nochmal: Woher haben die Kinder denn das Geld? Durch
> die Eltern oder gar durch Verträge, die von den Eltern
> unterschrieben sind? Anscheinend! Was ist daran unseriös, wenn
> die Eltern es tollerieren?
Und ich antworte dir noch mal, dass es in der Regel auch die Eltern sind, die ihren Kids ein Handy schenken und es hier und da auch Verkäufer gibt, die froh sind, wieder ein Handy verkauft zu haben - mit dem Alter nimmt man es dann nicht so genau.
Wo habe ich geschrieben, dass es unseriös ist, wenn die Eltern das tolerieren? Es geht um das Verhalten der *Anbieter* - und da kann man sicherlich einiges machen.
> > > Du musst ihnen soviel beibringen, dass sie nicht mehr dumm
> > > sind! Das ist
> > > vom Ansatz etwas vollkommen anderes.
> > > > Schon richtig. Die Eltern sind hier gefordert. Dennoch ist
> > es
> > nicht verkehrt, wenn der Gesetzgeber hier einschreitet (s.
> > o.).
> > Warum? Es ist anscheinend ein gewollter Vertrag!
Woher willst du das wissen? Auf einem Fernseher ist die Schrift oft so klein, dass man sie gar nicht lesen kann. Noch hat HDTV nicht den Markt erobert, als dass man auch eine mittelkleine Schrift ohne weiteres auf dem Bildschirm entziffern und lesen kann, dass man ein Abo eingeht, wenn man einen Klingelton bestellt.
> > Logisch unterschreiben die Eltern. Es gibt sogar Kinder,
> > die
> > ein Handy besitzen, um jederzeit zu Hause anrufen zu
> > können.
> > Davon abgesehen, werden hier und dort auch mit Jugendlichen
> > Mobilfunkverträge abgeschlossen - Hauptsache, der Rubel
> > rollt.
> > S. o. (wenn die Eltern es mitmachen)
auch s. o.
> > > Man darf es heute nicht mehr sagen, aber
> > > früher gab es dafür ganz mächtig Haue - und es hat
> > > funktioniert!
> > > Wenn "Kids" einen Prepaid-Karte haben, dann ist diese eben
> > > leer. Und wenn das Taschengeld weg ist - Pech!
> > > > Das ist ja auch richtig. Außerdem habe ich schon in einem
> > anderen Thread die Prepaid-Lösung vorgeschlagen. Diese
> > schützt
> > aber nicht davor, Abos abschließen zu können, sondern nur
> > vor
> > zu vielen Telefonanrufen.
> > Warum? Guthaben leer, Abo weg!
Irrtum - dachte ich aber vorher auch. Es ist - wenn die Angaben des Schreibers im Golem-Forum stimmen - auch mit einem Prepaid-Handy möglich, sein Guthaben zu überziehen, da die Karte ja schon mal voll war. Nach Ansicht der Mobilfunkanbieter soll das auch rechtens sein. Und auf einer anderen Seite lese ich: "Der SMS-Versand wird zeitverzögert abgerechnet, so dass selbst bei den im Voraus bezahlten Prepaid-Karten Schulden auflaufen können. Denn SMS können wegen der oftmals erst Wochen später erfolgenden Abrechnung auch noch verschickt werden, wenn das Guthaben auf der Karte bereits erloschen ist."
> > [Ökologie]
> > Ich bin kein Umweltfeind!
> Wenn du der Umwelt was Gutes tust, dann ist das auch schön.
> Jedoch ist dein Haufen Müll zur Masse gesehen "nichts".
Ich rede nicht von *meinem* Haufen Müll, der zwingend durch (Lebensmittel-)Verpackungen entsteht, sondern von generellen Einwegprodukten, die einen unnötigen Müllberg entstehen lassen - wie z. B. diese selbstzerstörende DVD, die man nur einmal anschauen kann und dann Müll ist.
> Daher meine ich auch, dass nur der Staat und nicht der Einzelne etwas
> wirklich bewegendes für die Natur tun kann. (Schlechtes kann
> der Einzelne natürlich sehr schnell machen! Kippe 10 l Öl in
> einen See, was natürlich nicht sein sollte).
Der Einzelne kann sehr wohl etwas für die Umwelt tun - indem er z. B. Produkte boykottiert, die dafür sorgen, dass die Umwelt geschädigt wird. Der Staat ist natürlich primär gefordert - ganz klar. Denn was nicht hergestellt wird, kann der Konsument auch schlecht kaufen. Allerdings kann er durch seinen Boykott dafür sorgen, dass ein Produkt vom Markt verschwindet.
> Wenn aber Leute meinen, dass Bio Eier gesünder sind, der irrt!
Wer sagt das?
> Auch geht es den Hühnern nicht besser! (Ist auf jeden Fall mein
> Eindruck, seitdem ich "Freilandhaltung" mal gesehen habe.) Und
> die Käfigeier kommen nun halt aus Polen und Holland, wir haben
> die Kontrolle nur aus der Hand gegeben.
Wenn du den Dioxin-Skandal ansprichst, dann lies das mal: http://www.m-v.gruene.de/Dioxin_aus_dem_Boden.1539.0.html. Zitat: "In Mecklenburg-Vorpommern wurde bislang kein Dioxin in Eiern entdeckt. Das unterstützt die Interpretation der bisherigen Daten über die Eintragsquellen: Industrielle Einflüsse über Lufteintrag in den Boden ist die Ursache. Mecklenburg-Vorpommern ist daher tendeziell eher weniger betroffen, es sei denn in der Nähe eines Betriebes hätte es in der Vergangenheit PCP-behandelte Bahnschwellen (Pentachlorphenol) gegeben. Auch bei Altlasten in der Nähe oder wenn in der Umgebung chlorhaltige Kunststoffe wie z.B. PVC (Polyvenylchlorid) verbrannt wurden, finden sich eventuell Dioxine im Boden."
Käfighühnern geht es selbstverständlich schlechter als freilaufenden Hühnern. Vielleicht nicht allen, aber zumindest solchen, die in engen Käfigen leben, wo sie sich die Federn aushacken und die Füße aufgrund der scharfen Gitterböden schmerzen und sich entzünden. Wem solche Tierquälerei egal ist (dazu gehört übrigens auch die Gänsestopfleber), der wird auch freilich weiterhin Fleisch essen, so dass sich der Zustand fürs arme Viech nicht ändern wird.
> Wenn Leute etwas billiges kaufen, dann bereuen sie es meist und
> kaufen genau das gleiche nochmal, bloß eben höherwertig. (=>
> kostet mehr und belastet die Umwelt) Daher passt billig (im
> Gegensatz zu günstig) auch nicht zu ökologisch (wie du meinst)!
Das habe ich so nicht behauptet. Du wirfst nämlich alles in einen Topf, anstatt - wie ich geschrieben habe - zu berücksichtigen, dass man verschiedene Prioritäten setzen kann: nämlich einmal auf Bio-Produkte achten und auf der anderen Seite z. B. für technische Produkte (wie Fernseher, Kameras etc.) nicht viel Geld auszugeben, weil man hier auch Abstriche machen kann.
> Wenn der Einzelne etwas günstigeres kauft, was nicht so
> umweltfreundlich ist, dem kann mans doch wirklich nicht übel
> nehmen!
Was ist denn an Wegwerfprodukten umweltfreundlich?
> Er tut ja nichts illegales. Wenns wirklich so schlimm
> ist, dann wird der Staat schon einschreiten. In wie weit dies
> auf die USA zutrifft mag ich nicht beurteilen!
Die USA stellen mit 25% den größten Anteil des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes. Der Staat macht hier gar nichts. Wenn die Folgen der Klimaveränderung dann deutlich zu spüren sind, ist es schon zu spät.
Gruß
MartyK