Benutzer garfield schrieb:
> Kannst Du ruhig so machen. Nur ist die Auswahl an Hardware
> größer als die Auswahl an Betriebssystemen.
Das kommt auf die Hardware an. Und natürlich auf die jeweiligen Sonderangebote beim nächstgelegenen Geizmarkt ;-) Letztens habe ich mir z. B. zum absoluten Schnäppchenpreis (war sogar billiger als bei Preissuchmaschinen und Onlineshops) bei Saturn einen Laserdrucker geholt. Ich hätte mich geärgert, wenn dieser Drucker von meinem Betriebssystem nicht unterstützt worden wäre und ich deshalb nicht auf das Sonderangebot hätte zurückgreifen können. Und nein, der Drucker war nicht von HP ;-)
> Ich nenne es das Pferd am Schwanz aufzäumen, wenn ich mir von
> der Hardware das Betriebssystem vorschreiben lasse. Dann greife
> ich lieber zu einer anderen Hardwarealternative.
Die aber möglicherweise nicht zur Verfügung steht oder entweder im technischen oder im kaufmännischen Sinne keine wirkliche Alternative ist. Ich möchte jedenfalls nicht mühsam nach einer zu meinen Anforderungen und zu meinem Budget passenden Hardware suchen, nur um dann feststellen zu müssen, dass ich sie nicht verwenden kann, weil sie von meinem Betriebssystem nicht unterstützt wird.
> Tja, so unterschiedlich sind die Erfahrungen. Davon abgesehen,
> dass mir kein Tintendrucker mehr ins Haus kommt,
Ich habe schlechte Erfahrungen sowohl mit HP Laserdruckern als auch mit HP Tintenstrahldruckern. Sie betreffen vor allem den Papiereinzug. Es handelte sich dabei aber ausnahmslos um ältere HomeOffice-Geräte wie z. B. einen DeskJet 550C oder einen Laserjet 5L.
> habe ich einen
> alten Laserdrucker von HP, der unverwüstlich ist,
> out-of-the-box mit Linux funktioniert und der im Seitenpreis
> wohl unter den günstigsten rangiert.
Lass mich raten: irgend so ein Office-Teil á la Laserjet 5 (nicht 5L)? Die sind in der Tat unverwüstlich, wären aber für den Heimgebrauch Overkill.
> > denn es gibt so gut wie keine Hardware, die von Windows nicht
> > unterstützt wird. Wenn es wider Erwarten doch
> > Kompatibilitätsprobleme geben sollte, fliegt als erstes das OS
> > von der Platte,
> So, und welches nimmst Du dann (da Du ja gerade von Windows
> sprachst)?
Darüber denke ich nach, wenn es so weit ist ;-) In meiner gesamten Zeit mit Windows, die anno 1992 mit Windows 3.1 begann, stand ich noch nie vor einem Problem mit nicht unterstützter Hardware, jedenfalls vor keinem, das ich mit Linux hätte lösen können.
Gruß
niknuk