"Mitbewerber Netcologne dementiert und schimpft über Wettbewerbsverzerrung
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Das Magazin Wirtschaftswoche will bereits von ersten Gesprächen mit Konkurrenten erfahren haben. So soll die Deutsche Telekom derzeit mit dem Kölner Anbieter Netcologne über eine gemeinsame Infrastruktur in Aachen (259.030 Einwohner) verhandeln.
Eva Krüger, Pressesprecherin bei Netcologne, dementiert. Derzeit habe man andere Sorgen. So versuche man über die Bundesnetzagentur einen Migrationskostenausgleich zu erwirken. Grund: Mit dem Ausbau des VDSL-Netzes, deinstalliert die Telekom die für das neue Netz nicht mehr benötigten Haupt- und Kabelverteiler. Diese können damit auch nicht mehr von Mitbewerbern genutzt werden.
Netcologne fordert daher einen angemessenen Ausgleich für diese „Wettbewerbsverzerrung“. Bevor dieses Thema nicht geklärt ist, werde man mit der Deutschen Telekom auch nicht über ein gemeinsames VDSL-Netz verhandeln." [www.searchnetworking.de]
Eine Kooperation zum gemeinsamen Aufbau eines Glasfasernetzes in Aachen scheint auf einmal nun doch kein so erstrebenswertes Ziel für Wettbewerber mehr zu sein. Schade für die Aachener.
Gruß Kamischke
PS: Netcologne hat unter dem Az. BK3b-08/087 einen „Antrag auf Migrationsnachteilausgleich“ bei der Bundesnetzagentur gestellt. Für jedes ankommende Gespräch in ihrem Netz fordert sie in Zukunft von der Telekom einen Aufschlag von 0,8 Cent pro Minute, welches die Telekom ihrerseits aber ablehnt.
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