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Forum zu:  BNetzA-Chef Kurth schiebt Netzneutralität in den Fokus
BNetzA: Netzneutralität spielt in Deutschland bislang keine Rolle
Netzneutralität: Das Internet am Scheideweg
Thread:  das wird ja mal Zeit
  98 von 113  [ < ][ > ]
Beitrag:  621 von 661  [ < ][ > ]
Name:  Ed
Datum / Zeit:  20.10.2008 23:50

Beitrag:
Benutzer Kai Petzke schrieb:
> Benutzer Ed schrieb:
> > Benutzer stefie-im-netz schrieb:
> > > Ich finde es richtig toll, dass die mal von ihrem hohen Roß
> > > runter kommen. Wenn es nach mir ginge, dann müsste das gesamte
> > > Netz von der Telekom wieder an den Staat gehen und die sollten
> > > dann sowas wie eine Netzbereitstellungsfirma gründen, bei der
> > > alle Anbieter sich einmieten. Und am besten alle zu den
> > > gleichen konditionen. So würde keiner benachteiligt,
> >
> > Und bei der Gelegenheit muss es der Telekom dann natürlich auch
> > erlaubt werden sich von den viel zu vielen Mitarbeitern (die
> > sie übernommen hat) zu trennen, ebenso wie der Staat natürlich
> > auch die laufenden Kredite übernimmt.
>
> Das Hauptproblem bei der nachträglichen Auftrennung in Service-
> und Netzgesellschaft besteht darin, dass die Aktionäre ja
> faktisch enteignet werden, und der Staat entsprechend hohe
> Entschädigungen zahlen müsste. Der Staat hat ja damals eben die
> "ganze" Telekom als neues Unternehmen geschaffen und
> über die Börse an die heutigen Eigentümer, die Aktionäre,
> verkauft. Zudem musste die Telekom auch viele Schulden
> übernehmen. Der Staat hat also das Netz definitiv nicht
> "verschenkt", wie es immer wieder heißt.

Schön das du das weisst, leider gibt es hier viel zu viele merkbefreite die immer wieder behaupten "der Staat hat unser mit Steuergeldern finanziertes Netz der bösen Telekom geschenkt" was natürlich Schwachsinn ist weil es aus Gebühren finanziert wurde und weil die Bundespost nichts anderes war als eine AG die zu 100% dem Staat gehörte. Dann war man halt der Meinung das privat alles besser funktioniert und wollte die Staatsschulden senken. Darum ging die Telekom an die Börse und der Staat hat für seinen Anteil Geld der Aktionäre bekommen. Aber das begreifen einige hier nicht.

Natürlich hätte man das Netz abtrennen können, nur wer hätte eine Aktie von einem Unternehmen gekauft das viel zuviel Personal hat das sie nicht loswerden wenn es kleine Unternehmen gibt die ihre Kosten selbst dem Markt anpassen können?

Fehlt ja nur noch die Forderung man hätte die Kunden auch gleich auf die neuen Unternehmen aufteilen können. Natürlich nach der einfachen Formel: München an m-net, Köln an netcolone, Hamburg an hansenet, alle restlichen Städte über 100.000 Einwohner an Arcor und die Telekom behält die Kundschaft auf dem Land.

Grüße

Ed

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Beiträge in diesem Thread:

· das wird ja mal Zeit stefie-im-netz 18.10.2008 19:57
.· RE: das wird ja mal Zeit Ed 19.10.2008 22:13
..· RE: das wird ja mal Zeit Kai Petzke 20.10.2008 16:17
...· RE: das wird ja mal Zeit Ed 20.10.2008 23:50

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre