> Benutzer GKr schrieb:
> > die VSvA sind auf dem absteigenden Ast. China kommt. Das
> > ist
> > eine Tatsache. Entweder wird es also auf ein "Show Down"
> > dieser
> > beiden hinauslaufen oder die VSvA siegen sich zu Tode und
> > sterben leise wie die UdSSR.
> >
> > Hallo,
> > ich weiß nicht, ob der Niedergang der USA und der Aufstieg
> Chinas zur unbestrittenen Weltmacht Nr.1 schon derart
> unabwendbare Tatsachen sind, wie Du es darstellst.
> Zwar haben die USA das Problem, daß sie massiv über ihre
> Verhältnisse leben und sich ihre Megarüstung und die von ihnen
> geführten Kriege im Grunde garnicht leisten können. Dies läßt
> sich unter gleichzeitger Beibehaltung ihres üppigen Lebenstils
> natürlich nur durch permanante Kapitalimporte in enormer Höhe
> finanzieren. Aber dies gilt schon seit vielen Jahren. Und nach
> wie vor ist der Rest der Welt bereit, dieses Kapital zur
> Verfügung zu stellen. Andererseits haben die USA eine sehr
> gesunde demographische Basis und sind nicht dabei, zu
> Vergreisen, wie die meisten (west)europäischen Länder oder
> Japan.
> Demgegenüber weist China ein enormes wirtschaftliches Wachstum
> und einen gewaltigen Leistungsbilanzüberschuß auf.
> Wahrscheinlich wird es deshalb in wenigen Jahrzehnten den USA
> den Rang als größte Volkswirtschaft der Erde ablaufen.
> Allerdings stehen die Chinesen vor zwei großen Gefahren, die
> mittel- und langfristig nicht zu unterschätzen sind. Durch ihre
> seit Jahrzehnten verfolgte Ein-Kind-Politik drohen ihnen
> demographische Probleme, gegenüber denen unsere Schwierigkeiten
> noch recht harmlos wirken. Und zum zweiten haben die Chinesen
> tatsächlich ein echtes ökologisches Problem. Und dabei geht es,
> anders als bei uns, nicht um den Bau von Krötentunneln, sondern
> um die Erhaltung der elementaren Lebensgrundlagen. Schon heute
> gibt es Schätzungen, daß die Umweltzerstörung in China jährlich
> Schäden anrichtet, die etwa einem Achtel des chinesischen
> Sozialproduktes entsprechen.
> Es ist also durchaus nicht gesagt, ob dieses Jahrhundert
> wirklich ein chinesisches wird oder doch ein zweites
> amerikanisches Jahrhundert; oder vielleicht sogar ein indisches.
> > Gruß Müller2