Benutzer garfield schrieb:
> Benutzer tosho schrieb:
> > > Das wäre eher der Fall, wenn der ÖR durch Zuteilung von
> > > Steuermitteln finanziert werden würde.
> > > > Das stimmt nur auf den ersten Blick (wird aber von der GEZ
> > gerne zur Vernebelung in's Feld geführt). Die Gebühren werden
> > ja auch jetzt schon durch die Länder (also die Politik)
> > festgesetzt.
> Was sage ich denn anderes? Ich schrieb doch, dass die
> Unabhängigkeit eher durch Steuern gefährdet ist. Gebühren ja,
> aber eben nicht durch die Politik festgelegt.
Oops. Flüchtigkeitsfehler beim Lesen. Sorry.
> > ...So gesehen ist die Entscheidung durch die Politik das wohl
> > pragmatischste Übel.
> Na, da fallen mir aber eher andere Personen ein, als Politiker.
> In diesem Gremium müßten natürlich Vertreter des ÖR sein,
> ebenso Vertreter der Zuschauer, Vertreter von inhaltlichen
> Sparten (also Journalisten, Künstler, Wissenschaftler,
> Filmemacher, ebenso IT-Fachleute und Volkswirte, die den Bedarf
> ermitteln können.
Das wäre in der Tat sicher besser. So weit bin ich leider nicht gekommen :-(
> > Ich bleibe deshalb bei meiner Forderung: Ersatzlose Abschaffung
> > der GEZ und Finanzierung des ÖR durch die Öffentlichkeit,
> > sprich Steuern.
> Auch wenn der Prozentsatz der Nutzer des
> ÖR sehr hoch ist, zahlen dann die wenigen Nichtnutzer mit.
> Müßte man überlegen, ob dies im Gegensatz zu den Problemen, die
> eine echte Ermittlung der Nutzer, die ohne Schnüffelei
> auskommt, verursacht, hinnehmbar wäre.
Wie ich schon in einem anderen Thread bemerkt habe: Das liegt nun mal in der Natur von steuerfinanzierten Aufgaben. Ich finanziere auch den Afghanistankrieg, die Atomindustrie und vermutlich auch die Gentechnologie mit und tausend andere Dinge mehr, die ich nicht will. Ich denke, die "ÖR-Steuer" wäre eines der kleineren Probleme dieses Themenfeldes, sowohl was die absoluten Breträge als auch die Zahl der unfreiwillig Betroffenen angeht.