Benutzer Kai Petzke schrieb:
> Benutzer AGB schrieb:
> > > Der 'USB-Umweg' ist doch ein Ansatz:
> > Sofern Mobiltelefon, Handhirn usw. ein USB-Daten-/Ladekabel
> > haben,
> > die man sich derzeit noch seperat kaufen muss, denn
> USB-Datenkabel liegen selten und USB-Ladekabel fast nie bei.
Das ist leider wahr.
> > so kann doch ein USB-Hub (meist eh schon ständiger
> > Begleiter
> > bei mir noch nicht. Aber wer dauernd ein Dutzend Geräte am
> USB-Bus hat, kann so einen Hub schon brauchen :-)
Wenn meine Idee funktioniert, dann können auch Sie einen USB-Hub gut gebrauchen. Es wäre dann ja ein Gerät mit einem ECHTEN Mehrwert: USB-Hub und x-facher Netzteil-Ersatz.
> >) mit eigener Stromversorgung ('Self-Powered' - als
> > machte das Ding seinen Strom selbst...) alle diese Geräte
> > laden; gleichzeitig!
> > Selbst ein kleiner Hub hat schon vier Buchsen á 5 V mit
> > 500 mA.
> > Was zum Laden von Handy-Akkus reicht. Zwar nicht ganz so
> schnell, wie die Handy-Ladegeräte, aber zumeist lädt man ja
> über Nacht.
Sic!
> > Wenn 500 mA nicht reichen, sollte sich ein Y-Kabel leicht
> > basteln lassen - sofern es das noch nicht fertig gibt.
> > Gibt es das?
> > Ich habe noch kein USB-Ladekabel gesehen, das gleich für zwei
> USB-Buchsen vorgesehen ist.
Ich sah soetwas auch noch nicht. Aber ich habe noch nicht danach gesucht... ;-)
Ich denke dabei eher an Eigenbau-Lösungen für Geräte, denen 500 mA zu wenig sind; oder deren Ladezeit durch 2 * 500 mA dramatisch verkürzt werden kann.
Im Bereich der Mobiltelefone habe ich ähnliche Kabel schon gesehen. Dort dienen diese dann zum gleichzeitigen Anschluß eines Headsets und eines Ladegerätes. Wohl primär gedacht für die Verwendung in einem Pkw als FSE-Ersatz.
> > So reichen dann zwei Netzteile (Klapprechner und USB-Hub).
> > Alle
> > anderen Geräte benötigen nur noch ihr jeweiliges
> > USB-Daten-/Ladekabel; zumindest das jeweilige Daten-Kabel
> > ist
> > meist ohnehin schon auf der Packliste...
> > Wo gibt es kombinierte USB-Daten-/Ladekabel?
Ich denke dabei an z.B. soetwas:
http://www.bluehand.de/shop.php3?cart_id=830a48d8b89ca46bd2d51fc9a150573f
> > Mein konkreter USB-Hub zeigt leider nur ein störendes
> > Verhalten:
> > Ohne den laufenden Rechner geht er nach einiger Zeit wohl
> > in
> > einen Stromspar-Modus; zumindest erlöschen die LEDs.
> > Ich konnte noch nicht testen, ob dabei auch die
> > Spannungsversorgung zu den Ausgängen abgeschaltet wird;
> > vielleicht hielte ein stromhungriges Endgerät den Hub wach?
> > Vermutlich nicht. USB ist in erster Linie ein Daten-Bus, und
> die jeweiligen Knoten dürfen auch erst dann größere Mengen
> Strom vom USB-Bus ziehen, wenn sie vom verwaltenden Computer
> die Freigabe dafür haben. Genau das scheitert aber, wenn der
> Computer aus ist.
Obacht!
Der Strom kommt ja gerade NICHT vom Computer, sondern vom Netzeil des Hub!
Der Grund für die eigene Spannungsversorgung ist einfach:
Nur mit dem Netzteil stehen an ALLEN Ausgängen des Hub je (!)500 mA bereit. Ohne das Netzteil müssen sich ALLE Geräte am Hub die max. 500 mA teilen, die der Hub über sein eigenes USB-Kabel vom Computer abziehen darf.
Es ist darauf zu achten, daß der Hub tatsächlich ein eigenes Netzteil hat. Nicht jeder Hub ist als aktiver Hub ausgelegt. Anderen liegt das Netzteil nicht bei, sondern 'darf' als Zubehör nachgekauft werden...
Selbst wenn es mit einem üblichen Hub nicht gehen sollte:
Wie schwer kann es sein, ein Netzteil (ggf. mit einer zusätzlichen Regelelektronik dazwischen) auf X USB-A-Buchsen (oder sind es B-Buchsen?) aufzuteilen, die nur Strom liefern (die Daten-Kontakte enden blind)?
Ich vermute, daß es passende Komponenten eh schon gibt. Fehlt nur ein kleines Gehäuse, in welchem alles hübsch kompakt (!) und leicht (!) vereint ist (ggf. bleibt das Netzteil separat).
Das Ergebnis wäre ein kastrierter Hub, der nur noch Strom liefert, aber kein Hub mehr ist.
Diese Lösung wäre etwas schlechter, da der Mehrwert um den Hub geringer ist; die Einsparung an Netzteilen bliebe.
Gruß
Hans-Dieter