Benutzer Jens Wolf schrieb:
> Zu Grander-Wasser habe ich
> mal eine umfangreiche ORF Dokumentation gesehen bzw. habe sie
> hier noch als Video. Angeblich soll der Effekt vielfältig
> reproduzierbar und statistisch deutlich nachweisbar sein. Laut
> dieser Dokumentation sparen verschiedene Unternehmen seit der
> Nutzung dieser Apparaturen vielfältig (z.B. geringere
> Verschmutung etc.). Wenn dies tatsächlich der Fall ist, dann
> ist es egal, ob man es erklären kann, dann "bringt" bzw.
> "nutzt" es etwas und man kann eine Kosten-Nutzen-Rechnung
> aufstellen.
Die Frage ist, ob man nicht auch ohne die Grander-Behandlung 25% von Reinigungsmitteln einsparen kann.
(Ich wasche ja jetzt meine Waesche zwangsweise mit Grander-Wasser und nehme noch genauso viel Waschmittel wie vorher.)
Wenn man sieht, wie wenig Waschmittel in Japan verwendet wird!
(Obwohl die traditionellen Waschmaschinen dort nur mit kaltem Wasser waschen.)
Jetzt muss man den Leuten nur noch ein "Kaestchen" verkaufen und sagen: "Damit brauchst du nur noch 2/3 des Waschmittels im Vergleich zu frueher." Alle sind gluecklich, denn ohne das Kaestchen waere niemand auf die Idee gekommen, es mal mit etwas weniger Waschmittel zu versuchen.
Ich koennte ja mal den Spiess umdrehen und verbreiten:
---ANFANG SATIRE---
"Seit letztem Jahr haben wir zu Hause zwangsweise Grander-Wasser, weil die oertliche Wasserversorgung - ohne die Bevoelkerung zu fragen - ein Wasserbehandlungsgeraet eingebaut hat.
Ist diese Wasserbehandlung nicht moeglicherweise gefaehrlich? Wenn das Wasser jetzt eine hoehere Loesungskraft hat, werden dadurch nicht Koerperzellen angegriffen?
Verursacht Grander-Wasser Krebs? Es gibt noch keine Langzeitversuche! Hier wird eine unerprobte Technologie auf die Bevoelkerung losgelassen!
Seit letzten Sommer habe ich am Wochenende, wenn ich das Grander-Wasser konsumiere, immer leichte Kopfschmerzen. Die Woche ueber, wenn ich wieder an der normalen Bodensee-Wasserversorgung haenge, sind die Kopfschmerzen weg. Ich nehme mir jetzt fuers Wochenende mein normales Bodensee-(Nicht-Grander-behandeltes) Wasser in Trinkwasser-Kanistern mit. Seitdem habe ich auch keine Kopfschmerzen mehr. Ich fordere die unverzuegliche Abschaltung dieser Wasseraufbereitungsanlage! Lasst uns eine Buergerinitiative gruenden - du hast doch sicher auch ab und zu Kopfschmerzen?"
---ENDE SATIRE---
Die Elektrosmog-Diskussion laesst gruessen. Aber warum ist das Imgage von Wasser-Aufbereitungs-Gurus in der Bevoelkerung gut und das Image der Mobilfunkfirmen schlecht?
Weil die Wasser-Gurus den Leuten das versprechen, was sie haben wollen: Gesundheit. Hingegen ist die Nutzung des Handys in der Oeffentlichkeit (zumindest war es frueher so) eher mit einem negativen Image belastet.
So kommt es, dass Redakteure, die von Technik oftmals auch nicht mehr Ahnung als die uebrige Bevoelkerung haben, ueber Wasseraufbereiter eher positiv und ueber Mobilfunkstrahlung eher negativ berichten.
Mal gespannt, in der Suedwest-Fernsehen-BW-Laendersache heute um 20.15 geht es u.a. auch wieder um die vermeintlichen Gesundheitsgefahren von Mobilfunk:
http://www.swr.de/laendersache-bw/
(Die Sendung kommt nur im Suedwest-Fernsehen Baden-Wuerttemberg, nicht in Rheinland-Pfalz.)
Marcus