Benutzer volkeru schrieb:
> Benutzer zooloo schrieb:
> > für die REFLEX-studie selbst. Für das, was sie liefert -
> > einen
> > wichtigen fingerzeig für die genauere erforschung der
> > wirkungen
> > nichtionisierender strahlung auf organismen - ist sie
> > sicher
> > einige beachtung wert.
> > Leider steht diese Studie jedoch in völligem Widerspruch zur
> gerade veröffentlichten Metastudie der Forschungsgruppe 'MUT',
> die in der Fachpresse eine erheblich höhere Aufmerksamkeit
> erfährt, als die Studie aus Wien. Siehe auch
> http://www.teltarif.de/forum/s11226/17-20.html
Manche formulierungen im ergebnissbericht der MUT-studie treten fehldeutungen entgegen, denen in den medien u. a. die REFLEX-studie unterliegt. Auch letztere behauptet jedoch mit keinem wort, irgendeine gesundheitsgefährdung zu belegen. Die arbeiten von prof. Leszczynski zur genotoxischen wirkung von gsm-emf sind erklärtermassen als screening gedacht, um herauszufinden, an welchen stellen sich detailliertere forschung lohnt.
Noch aus einem anderen grund klingt es etwas seltsam, von einem "völligen widerspruch" zwischen beiden studien zu sprechen:
prof. Tauber, an dessen institut teil A (genotoxische wirkungen) der studie für MUT erstellt wurde, war selbst massgeblich an REFLEX beteiligt.
Was aus Wien aufsehen erregt hat, war übrigens keine studie, sondern die leitlinie mobilfunk der dortigen ärztekammer.
gruss
zooloo