Benutzer GKr schrieb:
> Benutzer spl schrieb:
> > Sie meinen, die Leute sterben freiwillig?
>
> Nein, das meine ich nicht. Und warum ein Vergleich meiner
> Auffassung nach nicht legitim ist, habe ich auch erklärt.
Sie haben dazu geschrieben, dass die Anzahl der gesellschaftlich tolerierten(?) Drogenopfer und Verkehrstoten nichts mit Terrorismus zu tun haben. Das ändert nichts daran, dass hierdurch Jahr für Jahr ungleich mehr Menschen unnötig und unfreiwillig umkommen und die empirischen Risiken ganz und gar nicht beim Terror liegen. Die Annahme, dass vom Terror ein riesiges Gefahrenpotenzial ausgeht, ist statistisch nicht haltbar.
Woraus besteht diese Gefahr Ihrer Meinung nach, wenn Sie die Sensations-Berichterstattung der Medien mal außen vor lassen? Sie wollen auf Grund einer völlig diffusen, abstrakten, statistisch anscheinend nicht erfassbaren Gefahr Grundrechte einschränken? In einem Rechtsstaat?
Haben Sie jemals Kant gelesen? Kelsen? Radbruch?
Diese 'Argumentation' ist ja fast so abenteuerlich wie bei den Kreuzzügen, wo im Namen Gottes andere Völker ausgeräubert wurden.
> Sie sagen, es gibt gar keine terroristische Bedrohung? Ja, dann..
Das sage ich nicht, und daran, dass Sie mir das Wort im Munde rumdrehen, glaube ich zu erkennen, dass Ihnen argumentativ die Luft langsam dünn wird.
Aber warum stufen Sie eine Gefahr, die pro Jahr empirisch 2 Menschen umbringt, als so schwerwiegend ein, dass dadurch alle Deutschen unter Generalverdacht gestellt und die Unschuldsvermutung teilweise ausgehebelt werden müssen, indem man ohne richterliche Kontrolle in deren Telekommunikationsdaten herumschnüffelt?
Jetzt bringen Sie mal Fakten für Ihre Auffassung, bisher sieht es damit ziemlich ärmlich aus. Ich hab meine statistischen Daten genannt.
spl