Anbieterforum
  • 06.08.2011 20:17
    MuLei schreibt

    Vodafone Zuhause-Festnetz-Nummer

    Hallo,

    ich bin im Moment bei der Telekom/T-Mobile und habe dort auch eine Festnetznummer (meine alte Telekomnummer) zum Mobilfunktarif.

    Ich überlege nun, zu Vodafon zu wechseln, bin aber wegen der Festnetznummern etwas verunsichert.

    Sind die Zuhause-Festnetznummer echte Festnetznummer mit der zum Wohnort zugehörigen Ortsvorwahl?

    Wie werden Anrufe zu dieser Nummer abgerechnet? In den Bedingungen steht "Ihr Anrufer zahlt den Preis für ein Standardgespräch zu deutschen Festnetznummern von BT (Germany) GmbH & Co. OHG"

    Wenn jemand eine Festnetzflat hat und mich anruft, zahlt er dann extra oder greift die Flat?

    Grüße

    Mu Lei
  • 06.08.2011 21:07
    paeffgen antwortet auf MuLei
    Benutzer MuLei schrieb:
    > Hallo,
    >
    (...)
    >
    > Sind die Zuhause-Festnetznummer echte Festnetznummer mit der
    > zum Wohnort zugehörigen Ortsvorwahl?
    >
    > Wie werden Anrufe zu dieser Nummer abgerechnet? In den
    > Bedingungen steht "Ihr Anrufer zahlt den Preis für ein
    > Standardgespräch zu deutschen Festnetznummern von BT (Germany)
    > GmbH & Co. OHG"
    >
    > Wenn jemand eine Festnetzflat hat und mich anruft, zahlt er
    > dann extra oder greift die Flat?
    >
    Die Antwort hast du im Grunde selber gegeben. Auch Festnetznummern von BT (Germany) sind deutsche Festnetznummern, und eine Telefongesellschaft, die nach Festnetzbetreiber bei ihren Tarifen unterscheidet, ist mir nicht bekannt. (Die Telekom hat das mal gemacht, weil sie für ankommende Gespräche minimal weniger bekommen hat als die Konkurrenz, das aber irgendwann wieder aufgegeben.) Eine Einwahlnummer einer Telefongesellschaft (Stichwort "Callthrough") dürfte deine Nummer nicht sein, ebensowenig dürftest du darüber Chäts, Radio o.a. betreiben; solche Telefonnummern werden schon mal gesperrt (z.B. von E-Plus) oder trotz Flatrate berechnet (z.B. von NetCologne). Du bekommst eine stinknormale Festnetznummer in einem stinknormalen deutschen Ortsnetz, und damit zahlt jeder, der dich anruft, das, was sein Anbieter für ein Gespräch ins deutsche Festnetz (ohne Sondernummern und evtll. die o.g. Ausnahmen) verlangt.
    >
    > Grüße
    >
    > Mu Lei

    Grüße zurück!
  • 14.08.2011 15:32
    sipuma antwortet auf paeffgen
    Die Festnetznummern von Vodafone sind ganz normale Festnetznummern und werden auch genauso abgerechnet.

    Das heißt, ruft dich jemand auf der Festnetznummer an, bezahlt er genau das selbe, wie er für ein Gespräch zu einem Telekomanschluss zahlen müsste. Wenn du es niemanden sagst, das du jetzt bei Vodafone bist, merkt es auch keiner. Und an den Kosten schon gar nicht.

    Kannst somit bedenkenlos wechseln.
  • 25.08.2011 17:42
    werwohl-ich antwortet auf sipuma
    Bevor du wechselst, solltest du Folgendes bedenken: wenn du jemanden anrufst, wird diesem eine Mobilfunknummer mitgeteilt. Nutzt der Angerufene also die Rückruf-Funktion seines Telefons, dann zahlt er den Mobil-Tarif seines Anbieters.
    Außerdem wirst du bei Sonderrufnummern immer den Mobil-Tarif zahlen müssen. Bei kostenlosen Nummern kann es passieren, dass du gar nicht durchkommst, weil deren Anbieter entscheiden kann, ob er bestimmte Anrufer (zB. aus Mobilnetzen) ausschließt.
    Und schließlich noch ein paar lästige Kleinigkeiten: 1. Für Nummern innerhalb deiner Stadt musst du immer deren Vorwahl wählen. 2. Der Aufbau einer Verbindung dauert je nach Einstellung der Hardware ziemlich lange. Der Sender wartet immer erst eine gewisse Zeit ab, ob du die Nummer schon vollständig getippt hast. Ist diese Zeit zu kurz eingestellt (Standard), dann werden längere Nummern nicht vollständig gewählt. Ist sie dagegen länger (das macht u.U. der tel. Support), dann wartet man selbst bei der kürzesten Nummer immer einige Zeit. 3. Schnell mal auflegen und den Nächsten anrufen geht nicht. Der Sender muss immer erstmal "merken", dass man aufgelegt hat, legt dann seinerseits auf usw. - d.h. mind. 5 Sekunden warten.
    Ich bin nicht zufrieden und denke, der geringere Preis ist es einfach nicht wert. Wer damit leben kann - ok. Aber man sollte wissen, worauf man sich einlässt bei 2 Jahren Mindestlaufzeit.
    WerWohl...