Benutzer baltra schrieb:
> Hi Badman,
> es würde mich interessieren, wie das mit den Drückern so
> funktioniert. Die Typen, die bei meiner Frau waren hatten
> Visitenkarten, Verträge und Zettel(auf denen steht dass sie
> nicht gesagt hatten sie seien von der Telekom) der Starcom
> dabei. Für mich sieht das so aus als würden sie von der Starcom
> (künftig My Phone...) direkt kommen. Bekommt die Vertriebsfirma
> diese Unterlagen von der Starkom direkt oder lässt sie sie
> selbst anfertigen?
> Werden die Leute dann von der Vertriebsfirma geschult, wie sie
> die Leute am besten bequatschen, ohne dass sie anfangen das
> Gleigedruckte zu lesen? Sagt man dene Leuten bei der
> Drückerfirma direkt sie sollten behaupten, es wäre KEIN Vertrag
> sondern nur so eine Bestätigung für ihren Chef sie seien
> unterwegs gewesen?
> Wie redet sich die Starcom da raus? Ich habe in ein Fax an die
> Starcom geschrieben, dass ich widerufe und habe kurz
> geschildert, dass da Leute unterwegs sind die einem in ihrem
> Namen das Blaue vom Himmel runterlügen. Wie können die das bei
> der Starkom zulassen und behaupten sie wüssten nichts davon.
> Sind die Drückerfirma und die Starkom nicht mit dran wenn
> jemand die Drücker anzeigt? So blind, dass immer nur die
> Kleinen verknackt werden kann unsere Justiz doch nicht sein.
> Was hast du für Probleme bekommen und warum konntest du das
> nicht an deine Auftraggeber weitergeben?
> Sind die Chefs von StarKom/Myphone Bernhard und Robert Ranke
> oder Fredy Scheucher (vermutlich alias Sangria?).
>
> PS.: von zuviel Sangria wird mir schlecht!
Wie das mit den Drückern so funktioniert? Das kann ich dir bis ins kleinste Detail erklären: Die Drückerkolonnen werben erst einmal Ihre 'Mitarbeiter', auch als Drücker bezeichnet, durch Zeitungsanzeigen, welche wie folgt lauten: 'Mitfahrer/Helfer gesucht, m-w bis 34 Jahre, Verdienst ca. 445 € wöch., Starthilfe, Zimmer vorhanden'. Steht in fast jeder Tageszeitung bzw. Regionalzeitung. Man meldet sich dann auf diese Anzeige bei unter einer angegebenen Telefonnummer. Dann wird einem erklärt, worum es ungefähr geht, in diesem Fall Telekommunikationsberater bei Starcom. Und man müsste am besten sofort mit dem Zug z.B. nach Hambur, Ergoldsbach oder ähnliches. Dann wird man von Leuten am Bahnhof abgeholt mit einem Bulli. Und ab dann ist man dort drin. Die ersten Tage geht man mit einem 'Kollegen' mit an die Haustüre und dann nachher allein. In der Drückerfirma wird man für das 'Scheine' (aufträge) schreiben 'geschult'. Das heisst man lernt einen 'Spruch' mit dem man die armen Leute voll textet. Und dazu lernt man noch Argumente um die Kunden weich zu klopfen. Und dann gehts ans Eingemachte. Man fährt morgens mit der gesamten Kolonne raus in eine Gegend wo man arbeiten kann. Dort werden die 'Mitarbeiter' ausgesetzt. Ungefähr alle 3 Stunden wird ein Treff gemacht, damit die 'Scheine' eingesammelt werden. Dies geschieht aus Sicherheitsgründen wegen der Polizei. Denn für solch eine Tätigkeit benötigt man eine Reisegewerbekarte. Und die haben kaum einer von den Drückern. Deswegen diese Treffs. Und wenn man abends nach der Arbeit nicht genügend oder gar keine Aufträge hat gibts 'Ärger' vom Chef. Man muss dann u.a. ewig bis in die Nacht Schulung machen oder bekommt mal nix zu essen. So ist es mir ungefähr passiert. Und die blanko Aufträge kommen von der Starcom bzw. MyPhone zu den Chefs geliefert. Und die Kundenwerbung bei Starcom läuft nur über diese Drückerarbeit. Und die Probleme die ich in diesem Fall bekommen habe das möchte ich hier nicht erwähnen. Die Chefs der Starcom sind Bernhard und Robert Ranke, den Bernhard kenn ich persönlich. Fredy Scheucher macht nur einen auf chef bei MyPhone aus Sauberkeitsgründen.
Ich hoffe deine Fragen sind einigermassen beantwortet. Wenn weitere Fragen sind einfach mich antexten!!!