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  • 07.11.2012 17:28
    arndt1972 schreibt

    Betrug bei O2!

    Ich möchte hier mal einen in meinen Augen klaren Betrug von O2 publik machen:
    Ich muß aber ein wenig ausholen...
    Meine Mutter hatte jahrelang über Alice einen Telefonanschluß mit Flat von Alice genutzt, Kosten 25,- € pro Monat.
    Nun bin ich im Juli umgezogen und meine Mutter ist in meine alte Wohnung gezogen. Ich nutze auch einen Alice-Anschluß und bin bisher super zufrieden gewesen. Wir wollten beide bei Alice bleiben und haben jeweils einen Umzug der Telefonnummer vereinbart. Auf Nachfrage wurde uns auch zugesichert, daß uns keine 20,- € Umzugsgebühr von O2, die Alice ja üernommen haben, in Rechnung gestellt werden. Bei mir kam es dann zu einer Verzögerung, da ich aufgrund des Erstversorgungsrecht zuerst zur Telekom mußte (ich bin in ein neu gebautes Haus gezogen) und dann wieder zu Alice/O2 wechseln konnte und die Nummer mit umziehen konnte, die Gebühr von 20,- € brauchte ich dann aber auch nicht bezahlen. Meiner Mutter wurden diese Kosten aber belastet, auf Nachfrage sagte man mir dann aber, daß die Zusage mit den 20,- € zwar vermerkt ist, aber nicht mehr gilt, weil mein Umzug ja nicht zum geplanten Termin stattgefunden hat (wofür ich ja nichts konnte, da ich erst eine andere Information von denen erhalten hatte). Ich sollte mich daher schriftlich beschweren, dieses ist auch geschehen.
    Nun erhielt meine Mutter vom Kabelanbieter meiner alten Wohnung das Angebot, daß ein Telefoanschluß mit Flat sie mtl. nur noch 14,99 € im Monat kosten soll. Dann habe ich sogar noch bei O2 angerufen und nachgefragt, ob man da nicht was machen kann. Man sagte mir, daß dieses leider nicht möglich sei und man riet mir dort sogar zum Wechsel!
    Gesagt, getan, den alten Vertrag gekündigt zum 31.10. (da es kurz vor Monatsende war und die Kündigungsfrist ein Monat betrug). Die Kündigung wurde mir dann auch von O2 schriftlich bestätigt und in dem Schreiben wurde darauf hingewiesen, daß die Nummer portiert werden kann, dafür muß sich der neue Anbieter aber spätestens bis 7 Tage vor Abschaltung bei denen melden (das war auch die aussage des Mitarbeiters zuvor an der Hotline). Der neue Vertrag wurde abgeschlossen und ein Portierungsauftrag zum 31.10. eingereicht. Dieser wurde ein paar Tage später auch schriftlich bestätigt!
    Wieder ein paar Tage später gab es dann ein neues Schreiben, dort bestätigt O2 das Vertragsende zum 30.11. (!!!). Ich habe mich gewundert und nachgefragt (Hinweis: da der neue Anschluß über die Kabelfernsehendose realisiert wird, läuft dieser bereits parallel und dementsprechend fallen auch Grundgebühren an!). Bei Telecolumbus sagte man mir dann, daß O2 die Nummer vorher nicht freigibt und bei O2 sagte man mir: "Wenn Sie das Vertragsende schriftlich haben, ist das ein Fehler und es wird zum genannten Termin portiert!" Nun kam 2 Tage später auch eine neue Portierungsbestätigung zum Datum 30.11.. Also rufe ich wieder an und bei O2 war man ratlos...
    Nach einigen Minuten meinte man dann zu mir, daß das ja richtig sei, denn der Vertrag sei ja verlängert worden. Ich fragte nach wie das sein kann, denn ich habe keinen Auftrag erteilt. Nun begründete man das damit, daß wenn sich der neue Anbieter meldet zu dem die Nummer portiert wird, die Kündigungsfrist dann erst neu beginnt und die alte Kündigung wirkungslos sei!!! Mein Einwand, daß ich denen gar keine Vollmacht gegeben habe, den Vertrag zu kündigen und diesen Satz im Portierungsauftrag gestrichen habe, interessierte die nicht.
    Ich habe mich zuerst am Telefon beschwert, aber dort wollte man mir nicht helfen, ich müsse das schriftlich tun. Das habe ich auch getan. Erst wurde dann noch versucht zu tricksen, daß sich meine Mutter melden soll etc., was sie bis dahin aber nie getan hat, denn ich habe alles für sie gemacht und abgewickelt (was denen bis dorthin auch noch immer egal war!). Nun ja, also habe ich fortan die Emails im Namen meiner Mutter geschrieben, was dann für O2 kein Problem mehr darstellte, obwohl der Datenschutz vorher ja "so wichtig" war (witzigerweise: ich habe von der gleichen Emailadresse geschrieben!)...
    Man weigerte sich zum Einen die versprochenen 20,- € zu erstatten (was mir aufgrund der zwischenzeitlichen Kündigung fast klar war), genau wie man, auch nach mehren Mails, nicht dazu bereit ist, eine Lösung zu finden oder einen Kompromiß einzugehen. Man bräuchte ja nur die Grundgebühr erstatten und alles wäre nicht in Ordnung, aber akzeptabel. Pustekuchen, Entgegenkommen Null...
    Auch die Androhung meiner gleichzeitigen Kündigung für meinen Vertrag (das sind immerhin 31,90 € Grundgebühr jeden Monat) ließ sie völlig kalt. Meine Aussagen, daß Sie ja sowohl die Kündigung meiner Mutter schriftlich bestätigt haben, als auch selber geschrieben haben, daß ein Portierungsauftrag bis 7 Tage vor Abschaltung vorliegen muß, wurden ignoriert.
    Kann Teltarif hier vielleicht helfen?!
    Ich bin jetzt jedenfalls soweit, daß ich meiner Mutter empfehlen werde die Lastschrift für den Monat November (natürlich erst nach der Portierung der Rufnummer!) zurückzugeben und dann wollen wir mal sehen. Sie werden mahnen, aber ich habe ja schriftlich, daß der Vertrag beendet ist. Ist normalerweise nicht meine Art, aber bei solcher Dreistigkeit und Unverfrorenheit denke ich, daß man da mal hart sein sollte, oder?!
    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?!
  • 07.11.2012 17:38
    arndt1972 antwortet auf mafro
    Benutzer mafro schrieb:
    > Ich bin überrascht, dass gerade du sowas als "Betrug"
    > bezeichnest. Wobei es natürlich eine Schweinerei ist.

    Warum hier nicht Betrug?! Hier ist klar Vorsatz erkennbar, denn Sie haben mir am Telefon ja selber bestätigt, daß Sie den Brief mit dem ursprünglichen Datum sehen. Ich kann ja nur nichts anderes machen, weil sie die Nummer (die seit fast 50 Jahren meinen Eltern gehört) nicht rausrücken...
    Ich gebe zu, daß man mit dem Wort Betrug vorsichtig sein muß und sollte, wenn man es nicht beweisen kann. Ich habe aber Beweise!
  • 07.11.2012 17:47
    einmal geändert am 07.11.2012 17:48
    arndt1972 antwortet auf mafro
    Benutzer mafro schrieb:
    > Wende dich an Stefanie Schönherr, sie ist bei "teltarif" für
    > sowas zuständig.

    Danke für die Info, wie kann ich sie am Besten erreichen?!
  • 07.11.2012 18:36
    Halina antwortet auf arndt1972
    @arndt1972:
    Sorry, hier sehe ich keinen Betrug von o2. Du kannst auf Kulanz hoffen. Soviel ich weiss, beim Festnetz darfst du niemals selbst kündigen, sonst besteht die Gefahr deine Nummer zu verlieren, was nicht im Leben schlimm wäre...denn du bekommst doch eine neue die du deinen Freunden & Famile bekannt geben kannst.Ist auch normal dass du keine Gutschrift bekommst, wenn du sowieso vom Provider weg magst.
    P.S. Beim Wechseln, lass eher den neuen Probiver aller Formalitäten für dich erledigen.
    Halina
  • 07.11.2012 22:29
    Zündi antwortet auf Halina
    Benutzer Halina schrieb:
    > @arndt1972:
    > Sorry, hier sehe ich keinen Betrug von o2. Du kannst auf Kulanz
    > hoffen. Soviel ich weiss, beim Festnetz darfst du niemals
    > selbst kündigen, sonst besteht die Gefahr deine Nummer zu
    > verlieren,

    Das ist auf gut Deutsch gesagt Blödsinn. Natürlich kann man auch selbst kündigen und dann einen Portierungs-Auftrag hinterherschicken, ohne das dadurch die ursprüngliche Kündigung aufgehoben wird oder das der alte Anbieter die Portierung verweigern darf. Das Vorgehen von o2 (Alice) ist nicht korrekt aber leider auch nichts neues.
  • 08.11.2012 09:36
    arndt1972 antwortet auf Zündi
    > Das ist auf gut Deutsch gesagt Blödsinn. Natürlich kann man
    > auch selbst kündigen und dann einen Portierungs-Auftrag
    > hinterherschicken, ohne das dadurch die ursprüngliche Kündigung
    > aufgehoben wird oder das der alte Anbieter die Portierung
    > verweigern darf. Das Vorgehen von o2 (Alice) ist nicht korrekt
    > aber leider auch nichts neues.

    Zumal diese Vorgehensweise mit denen IM VORFELD abgesprochen und mir dann ja auch schriftlicht bestätigt wurde...
  • 07.11.2012 23:10
    Zündi antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:
    >
    > wie das sein kann, denn ich habe keinen Auftrag erteilt. Nun
    > begründete man das damit, daß wenn sich der neue Anbieter
    > meldet zu dem die Nummer portiert wird, die Kündigungsfrist
    > dann erst neu beginnt und die alte Kündigung wirkungslos sei!!!
    > Mein Einwand, daß ich denen gar keine Vollmacht gegeben habe,
    > den Vertrag zu kündigen und diesen Satz im Portierungsauftrag
    > gestrichen habe, interessierte die nicht.
    > Ich habe mich zuerst am Telefon beschwert, aber dort wollte man
    > mir nicht helfen, ich müsse das schriftlich tun.

    > Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht?!

    Ich selbst nicht, aber im o2-Forum gibt es einige ähnliche Fälle, wo Alice bei Portierungs-Aufträgen innerhalb der Kündigungsfrist die Vertragslaufzeit mal eben um 12 Monate verlängert und die zuvor fristgerecht ausgesprochene Kündigung für ungültig erklärt. Rechtlich ist das natürlich nicht haltbar, aber leider lenkt Alice bzw o2 erst ein, wenn Anwälte, Verbraucherschutz usw sich um die Fälle kümmern. Man kann aber schon sagen, das es Methode hat. Ein Einzelfall bist du definitiv nicht:

    http://hilfe.o2online.de/t5/Tarife-Rechnung-Vertrag/Vorsicht-O2-storniert-K%C3%BCndigung-bei-Rufnummernportierung/td-p/328272/highlight/true

    http://hilfe.o2online.de/t5/Tarife-Rechnung-Vertrag/K%C3%BCndigung-Rufnummernmitnahme/td-p/305494/highlight/false

    http://hilfe.o2online.de/t5/Tarife-Rechnung-Vertrag/Vertrag-verl%C3%A4ngert-trotz-K%C3%BCndigung/td-p/281974

  • 08.11.2012 09:49
    arndt1972 antwortet auf Zündi
    Danke für die Hinweise!
    Dann gehe ich jetzt echt von bewußtem Kalkül aus!
    Man kann ja mal einen Fehler machen, wenn dieser aber bekannt ist, man dafür ja offensichtlich schon angezählt wurde und man macht es weiter, dann steckt pure Absicht dahinter und das nennt man dann Betrug.
    Bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, daß so etwas bei einem solch großen Unternehmen heutzutage möglich ist. Glücklicherweise geht es in meinem Fall ja gerade mal um 25,- €, bei Deinen Links waren es ja ganz andere Beträge...
    Vor allem werden Sie wegen diesen 25,- € ja nicht nur meine Mutter, sondern auch noch mich als weiteren jahrelangen Kunden verlieren, denn das lasse ich mir nicht bieten...
    Da fragt man immer, was für hirnlose Menschen dort an den Hotlines sitzen. Wäre das mein Unternehmen und ich würde so etwas lesen, würde der Mitarbeiter von mir persönlich mindestens eine Abmahnung wegen geschäftsschädigendem Verhalten bekommen!
  • 08.11.2012 11:24
    Mobilfunk-Experte antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:

    > Dann gehe ich jetzt echt von bewußtem Kalkül aus!

    Ich nicht direkt.

    > Man kann ja mal einen Fehler machen, wenn dieser
    > aber bekannt ist, man dafür ja offensichtlich
    > schon angezählt wurde und man macht es weiter,
    > dann steckt pure Absicht dahinter [...]

    ...oder auch nur Unfähigkeit.

    > Bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, daß so
    > etwas bei einem solch großen Unternehmen
    > heutzutage möglich ist.

    Je größer das Unternehmen ist, desto leichter ist so etwas möglich, weil du immer häufiger an Mitarbeiter gerätst, die selbst nicht die Möglichkeit haben, das Problem direkt zu lösen.

    > Glücklicherweise geht es in meinem Fall ja gerade
    > mal um 25,- € [...]

    Warum lasst ihr das Geld nicht einfach zurückbuchen? Wenn ihr euch eurer Sache sicher seid, dürfte das doch - innerhalb von acht Wochen - ohne allzu großen Aufwand möglich sein. Dazu eine kurze schriftliche Begründung an o2, und die Sache ist im Prinzip gegessen.

    > Vor allem werden Sie wegen diesen 25,- € ja nicht
    > nur meine Mutter, sondern auch noch mich als
    > weiteren jahrelangen Kunden verlieren, denn das
    > lasse ich mir nicht bieten...

    Das ist verständlich. Ich darf dir allerdings versichern, dass du auch bei anderen Anbietern nicht vor ähnlichen Erfahrungen sicher bist.

    > Da fragt man immer, was für hirnlose Menschen dort
    > an den Hotlines sitzen.

    Die meisten davon sind zwar nicht direkt hirnlos, aber sie sind vor allem darauf trainiert, gewisse Standardprozesse effektiv zu erledigen. Was diesen Rahmen sprengt, kann hin und wieder - ähem - schwierig werden.
  • 08.11.2012 11:45
    arndt1972 antwortet auf Mobilfunk-Experte
    > > Man kann ja mal einen Fehler machen, wenn dieser
    > > aber bekannt ist, man dafür ja offensichtlich
    > > schon angezählt wurde und man macht es weiter,
    > > dann steckt pure Absicht dahinter [...]
    >
    > ...oder auch nur Unfähigkeit.
    >
    Das ist die nette Form... ;-)

    > > Bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, daß so
    > > etwas bei einem solch großen Unternehmen
    > > heutzutage möglich ist.
    >
    > Je größer das Unternehmen ist, desto leichter ist so etwas
    > möglich, weil du immer häufiger an Mitarbeiter gerätst, die
    > selbst nicht die Möglichkeit haben, das Problem direkt zu
    > lösen.
    >
    Das verstehe ich sogar noch, wobei ich mich ja schriftlich beschwert habe, bzw. den Vorgesetzen verlangt habe und wenn der keine Kompetenz über 25,- € hat...

    > > Glücklicherweise geht es in meinem Fall ja gerade
    > > mal um 25,- € [...]
    >
    > Warum lasst ihr das Geld nicht einfach zurückbuchen? Wenn ihr
    > euch eurer Sache sicher seid, dürfte das doch - innerhalb von
    > acht Wochen - ohne allzu großen Aufwand möglich sein. Dazu eine
    > kurze schriftliche Begründung an o2, und die Sache ist im
    > Prinzip gegessen.
    >
    Das werde ich wohl auch so machen, Problem ist doch einfach der Rattenschwanz, der dann folgen wird. Inkassounternehmen etc. und wenn man nicht aufpaßt, hat man schnell einen Schufa-Eintrag oder einen Mahnbescheid am Hals. Klar, das kann sicher alles geklärt werden. Aber ist es der Aufwand und das Risiko wert?!

    > > Da fragt man immer, was für hirnlose Menschen dort
    > > an den Hotlines sitzen.
    >
    > Die meisten davon sind zwar nicht direkt hirnlos, aber sie sind
    > vor allem darauf trainiert, gewisse Standardprozesse effektiv
    > zu erledigen. Was diesen Rahmen sprengt, kann hin und wieder -
    > ähem - schwierig werden.

    Ja, da stimme ich Dir zu, aber spätestens die Leute in der Bescwerdestelle sollten dann entsprechend geschult, kompetent und ausgebildet sein!
  • 08.11.2012 13:08
    garfield antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:
    > Das werde ich wohl auch so machen, Problem ist doch einfach der
    > Rattenschwanz, der dann folgen wird. Inkassounternehmen etc.

    Wenn Du Dich ausreichend im Recht fühlst (und nach Überfliegen des Threads sehe ich den "Bock" auf O2-Seite), weißt Du ja, dass Du diese Schreiben dem Papierkorb überantworten kannst.
    Rückbuchungen hast Du ja angekündigt. Dann müsstest Du
    eigentlich erst bei einem gerichtlichen Mahnbescheid reagieren.
    Es sollte mich sehr wundern, wenn Du diesbezüglich was siehst.

    > und wenn man nicht aufpaßt, hat man schnell einen
    > Schufa-Eintrag

    Ist nicht zulässig, wenn die Forderung bestritten wird und das Unternehmen keinen rechtskräftigen Titel über die Forderungen erwirkt hat.
    Nun ja, soweit die (Rechts-)theorie.


    > oder einen Mahnbescheid am Hals.

    Zur Wahrscheinlichkeit eines solchen hatte ich ja schon was geschrieben.


    > Klar, das kann
    > sicher alles geklärt werden. Aber ist es der Aufwand und das
    > Risiko wert?!

    Nanana, Du und um des lieben Friedens willen klein beigeben? ;-)


    > Ja, da stimme ich Dir zu, aber spätestens die Leute in der
    > Bescwerdestelle sollten dann entsprechend geschult, kompetent
    > und ausgebildet sein!

    Sind sie ja auch - im Abwimmeln ;-)

    Wie auch immer: Viel Erfolg mit dieser ganzen Aktion!
  • 08.11.2012 13:53
    arndt1972 antwortet auf garfield
    > > und wenn man nicht aufpaßt, hat man schnell einen
    > > Schufa-Eintrag
    >
    > Ist nicht zulässig, wenn die Forderung bestritten wird und das
    > Unternehmen keinen rechtskräftigen Titel über die Forderungen
    > erwirkt hat.
    > Nun ja, soweit die (Rechts-)theorie.
    >
    Eben die Theorie...
    Anfangs muß man ja gar nicht mal etwas mitbekommen und das dann später mal aufzuklären wird sicher nicht einfach...
    Zumal es in dem Fall ja meine Mutter betrifft, die wird nicht die Nerven zeigen und zahlt leiber Lehrgeld...
    >
    > > Klar, das kann
    > > sicher alles geklärt werden. Aber ist es der Aufwand und das
    > > Risiko wert?!
    >
    > Nanana, Du und um des lieben Friedens willen klein beigeben?
    > ;-)
    >
    Es kostet halt massig Zeit und in der kann ich als Slebstständiger mehr verdienen...
    >
    > Wie auch immer: Viel Erfolg mit dieser ganzen Aktion!

    Danke, damit hätte ich aus Deinem Munde nicht gerechnet!
  • 08.11.2012 14:18
    einmal geändert am 08.11.2012 14:19
    garfield antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:
    > > Wie auch immer: Viel Erfolg mit dieser ganzen Aktion!
    >
    > Danke, damit hätte ich aus Deinem Munde nicht gerechnet!

    Du weißt doch, wenn's gegen die "bösen kapitalistischen Unternehmen" geht, bin ich immer dabei - sogar, wenn Du mal deren Opfer bist ;-)
  • 08.11.2012 13:12
    garfield antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:
    > Bin ehrlich gesagt ziemlich schockiert, daß so etwas bei einem
    > solch großen Unternehmen heutzutage möglich ist.

    Tatsächlich??? Nun ja, vielleicht verstehst Du ja nun, dass mich gerade so etwas gar nicht wundert, geschweige denn schockiert.
    Aber gut, ich will jetzt - vorübergehend ;-) - nicht spotten. Hast im Moment genug Ärger am Hals.
  • 10.11.2012 11:57
    niknuk antwortet auf Zündi
    Benutzer Zündi schrieb:

    > Ich selbst nicht, aber im o2-Forum gibt es einige ähnliche
    > Fälle, wo Alice bei Portierungs-Aufträgen innerhalb der
    > Kündigungsfrist die Vertragslaufzeit mal eben um 12 Monate
    > verlängert und die zuvor fristgerecht ausgesprochene Kündigung
    > für ungültig erklärt.

    Das ist natürlich eine Schweinerei. Allerdings sind davon nur Leute betroffen, die einen Vertrag mit entsprechenden Konditionen unterschrieben haben. Da speziell bei Alice traditionell auch Verträge mit 4 Wochen Kündigungsfrist und automatischer Verlängerung um nur 1 Monat angeboten werden, ist derjenige, der trotzdem einen 24/12-Vertrag abschließt, selbst auch nicht ganz unschuldig an der Misere.

    Gruß

    niknuk
  • 12.11.2012 12:11
    arndt1972 antwortet auf niknuk
    > Das ist natürlich eine Schweinerei. Allerdings sind davon nur
    > Leute betroffen, die einen Vertrag mit entsprechenden
    > Konditionen unterschrieben haben. Da speziell bei Alice
    > traditionell auch Verträge mit 4 Wochen Kündigungsfrist und
    > automatischer Verlängerung um nur 1 Monat angeboten werden, ist
    > derjenige, der trotzdem einen 24/12-Vertrag abschließt, selbst
    > auch nicht ganz unschuldig an der Misere.
    >
    Sorry, aber das ist Blödsinn! Wenn ich einen Vertrag frsitgerecht kündige, dieses schriftlich bestätigt bekomme, ebenso wie die Info, daß mein neuer Anbieter die Portierung bis spätestens 8 Tage vor Abschaltung einrecihen muß, dann ist derjenige mit dem das gemacht wird zu 100% unschuldig! Wenn ich mich nicht einmal auf das Unternehmen selbst verlassen kann, auf wen dann bitte sonst?!
    (Wie gesagt, ich hatte damals auch einen 24-Monats-Vertrag, der sich nun aber immer monatlich verlängert)
  • 12.11.2012 12:38
    niknuk antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:
    > Wenn ich
    > mich nicht einmal auf das Unternehmen selbst verlassen kann,
    > auf wen dann bitte sonst?!

    Du kannst dich fast auf jedermann verlassen, nur nicht auf Telekommunikations-Unternehmen (O2 ist da genauso gemeint wie alle anderen Anbieter im DSL-Haifischbecken). Und eben weil das so ist, bindet man sich am besten nur so locker wie irgend möglich an einen Anbieter. Gerade Alice macht einem das auch sehr einfach.

    > (Wie gesagt, ich hatte damals auch einen 24-Monats-Vertrag, der
    > sich nun aber immer monatlich verlängert)

    Wenn es sich um einen Vertrag mit monatlicher Kündigungsfrist bzw. Verlängerung handelt, dann darf dir nicht ein weiteres Jahr aufs Auge gebrummt werden. In diesem Fall würde ich tatsächlich einen Anwalt einschalten.

    Gruß

    niknuk
  • 12.11.2012 13:25
    arndt1972 antwortet auf niknuk
    > Du kannst dich fast auf jedermann verlassen, nur nicht auf
    > Telekommunikations-Unternehmen (O2 ist da genauso gemeint wie
    > alle anderen Anbieter im DSL-Haifischbecken). Und eben weil das
    > so ist, bindet man sich am besten nur so locker wie irgend
    > möglich an einen Anbieter. Gerade Alice macht einem das auch
    > sehr einfach.
    >
    Das sehe ich nach wie vor anders...
    Es kommt sehr auf die Konditionen an, mir hat damals der 24-Monats-Vertrag eine Ersparnis von fast 500,- € gebracht, da macht eine längere Bindung dann Sinn!

    > > (Wie gesagt, ich hatte damals auch einen 24-Monats-Vertrag, der
    > > sich nun aber immer monatlich verlängert)
    >
    > Wenn es sich um einen Vertrag mit monatlicher Kündigungsfrist
    > bzw. Verlängerung handelt, dann darf dir nicht ein weiteres
    > Jahr aufs Auge gebrummt werden. In diesem Fall würde ich
    > tatsächlich einen Anwalt einschalten.
    >
    Nein, wie geschrieben wurde mein Vertrag ja auch nur um 1 Monat verlängert, daher hält sich der "Schaden" ja noch in Grenzen. Es geht hier aber darum, daß bewußt besch... wird!
  • 12.11.2012 14:49
    niknuk antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:

    > Es kommt sehr auf die Konditionen an, mir hat damals der
    > 24-Monats-Vertrag eine Ersparnis von fast 500,- € gebracht, da
    > macht eine längere Bindung dann Sinn!

    Siehste, mein Alice-Vertrag mit 1-monatiger Mindestlaufzeit hat mir seinerzeit unterm Strich eine Ersparnis in ähnlicher Höhe eingebracht. Der Grund dafür war einfach der, dass ich dank der kurzen Mindestlaufzeit jederzeit kurzfristig Tarife und Optionen wechseln und somit laufend die Kosten senken konnte. Mit einem 24-Monats-Vertrag wäre ich dagegen mindestens 2 Jahre an die Einstiegs-Konditionen gebunden gewesen. Die wären schon nach sehr kurzer Zeit veraltet und daher vergleichsweise ungünstig gewesen, denn Alice hat seinerzeit ebenso wie andere DSL-Anbieter auch schon wenige Monate nach Beginn meines Vertrags damit begonnen, die Preise zu senken und andere Verbesserungen einzuführen. Dank kurzer Mindestlaufzeit bedurfte es auch für Bestandskunden nur ein paar Mausklicks, um davon zu profitieren. Ich musste dazu noch nicht einmal den Anbieter wechseln. Und jetzt stell dir mal vor, das gute Angebot des Kabelnetzbetreibers wäre nicht erst jetzt, sondern bereits kurz nach Abschluss eines 24-Monats-Vertrags bei Alice gekommen. Du hättest dich in den A*sch gebissen und zähneknirschend 24 x 15 Euro = 360 Euro mehr abdrücken müssen.

    Du siehst, auch bei Verträgen mit kurzer Laufzeit gibt es die Möglichkeit, Geld zu sparen, und das nicht zu knapp. Man sollte nicht immer nur auf Rabatte o. ä. schielen.

    Gruß

    niknuk
  • 12.11.2012 14:59
    arndt1972 antwortet auf niknuk
    Und jetzt stell dir mal vor, das gute
    > Angebot des Kabelnetzbetreibers wäre nicht erst jetzt, sondern
    > bereits kurz nach Abschluss eines 24-Monats-Vertrags bei Alice
    > gekommen. Du hättest dich in den A*sch gebissen und
    > zähneknirschend 24 x 15 Euro = 360 Euro mehr abdrücken müssen.
    >
    Nö, das hatten wir auch schon mal...
    Und ich wäre deutlich günstiger gewesen:
    Damals habe ich meinen Alice-Vertrag (GG mtl. 29,90 €, Doppelflat mit DSL 16.000) abgeschlossen. 1. war klar, daß die Preise nicht mehr weit sinken können oder werden (hat ja auch bis heute Bestand). Dann sparte ich damals die Anschlußgebühr (ich meine das waren knapp 60,- €), sechs Monate Grundgebühren (sprich ca. 180,- €) und habe einen 300,- € Mediamarktguschein erhalten. Nun sag mir bitte wie man dort einen Fehler machen sollte und nenne mir einen Grund (abgesehen davon, daß die Technik nicht läuft) sich nicht zu binden...

    > Du siehst, auch bei Verträgen mit kurzer Laufzeit gibt es die
    > Möglichkeit, Geld zu sparen, und das nicht zu knapp. Man sollte
    > nicht immer nur auf Rabatte o. ä. schielen.
    >
    Keine Frage, aber in manchen Konstellationen (z.B. oben) wäre es dumm das nicht zu tun!
  • 12.11.2012 19:58
    niknuk antwortet auf arndt1972
    Benutzer arndt1972 schrieb:

    > 1. war klar, daß die
    > Preise nicht mehr weit sinken können oder werden (hat ja auch
    > bis heute Bestand).

    Du berichtest selbst von einem real existierenden Angebot, das gerade mal die Hälfte des Preises deines Alice-Anschlusses kostet. Angesichts dessen würde ich obige Aussage doch nochmal überdenken.

    Kurze Mindestlaufzeiten erlauben ja nicht nur spontane anbieter-interne Wechsel in günstigere Tarife, sondern auch ebenso spontane Komplettwechsel zu günstigeren Anbietern. Und zumindest auf dieser Ebene gibt es nach wie vor Sparmöglichkeiten.

    Gruß

    niknuk
  • 13.11.2012 10:39
    arndt1972 antwortet auf niknuk
    > Du berichtest selbst von einem real existierenden Angebot, das
    > gerade mal die Hälfte des Preises deines Alice-Anschlusses
    > kostet. Angesichts dessen würde ich obige Aussage doch nochmal
    > überdenken.
    >
    Stopp! Jetzt verwechselst Du hier einiges...
    Das eine ist dre reine Telefonvertrag für meine Mutter, der kostest 14,99 € statt 25,- €.
    Das andere war und ist mein Anschluß mit DSL (Doppelflat) und dort gibt es bis heute nichts was wirklich dauerhaft günstiger ist (wohlgemerkt ich brauche 2 Nummern).
    Das hatte ich aber alles hier auch schon erwähnt...

    > Kurze Mindestlaufzeiten erlauben ja nicht nur spontane
    > anbieter-interne Wechsel in günstigere Tarife, sondern auch
    > ebenso spontane Komplettwechsel zu günstigeren Anbietern. Und
    > zumindest auf dieser Ebene gibt es nach wie vor
    > Sparmöglichkeiten.
    >
    Keine Frage, aber es ist doch heute auch so, daß ich keinen großen Fehler mache, wenn ich z.B. eine Komplettflat für 20,- € abschließe und mich 2 Jahre binde. Die Preise werden nicht mehr weit fallen, das dürfte jedem klar sein. Und wenn ich dann z.B. am Anfang noch eine Prämie bekomme (Eplus bietet mir z.B. zusätzlich noch ein stark subventioniertes Handy inkl. Versicherung an), dann bin ich wesentlich günstiger, als wenn ich 25,- € im Monat zahle und dafür jederzeit wechseln kann. Da müßten dann die Presie schon ziemlich kurzfristig auf 10,- € fallen (ich muß nämlich erst einmal die anschlußgebühr rausholen, dazu muß ich die Ersparnis die ich am Anfang durch die Bindung habe auch wieder reinholen, plus die Ersparnis beim Handy, die zusätzliche Versicherung lasse ich jetzt mal weg) und wer glaubt schon daran...
    In vielen Fällen hast Du sicher Recht, aber wer sein Hirn einschaltet, der kann mit Luafzeitverträgen jede Menge Geld sparen!