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  • 06.09.2011 21:42
    schleckerfrau47 schreibt

    1 & 1 betrug

    Bei mir der gleiche beschiß wie bei miezl173

    1&1 macht definitive zusagen zu 6000er leitung und liefert
    genau die hälfte
    natürlich alles am telefon das mann keine beweise hat
    auch mein rechtsanwalt hat dies bestätigt
    an miezl173:
    evtl wäre laut meinem anwalt eine sammelklage möglich
    an alle 3000er 1&1 ler die 6000 bezahlen:

    bitte melden


  • 07.09.2011 18:02
    Grayhound antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:
    > Bei mir der gleiche beschiß wie bei miezl173

    Seit wann gibt es in unserem Land Sammelklagen? Wo hat de Anwalt studiert?

    Aber sonst hast du ja viel gemeinsam mit dem Leidensgenossen, sogar die Rechtschreibfehler ... ;-)
  • 07.09.2011 19:12
    spunk_ antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:

    > evtl wäre laut meinem anwalt eine sammelklage möglich

    meint der Anwalt nun eine Streigenossenschaft oder eine Prozessverbindung?

    Streigenossenschaft vermutlch nicht, da die Kläger ja nicht zwingend in Verbindung stehen.
    bei der Prozessverbindung ist dies allerdings stets nur vom Richter abhängig. der Anwalt hat darauf keinen Einfluss.

    aber klingt uinteressant wenn dein Anwalt hierzu aktuellere Info hat.


    Details interessieren hier sicher viele.
  • 07.09.2011 20:16
    schleckerfrau47 antwortet auf spunk_
    hallo,
    hier posten mir leider zu viele mitarbeiter von 1&1 - ist ja bekannt das die jede schlechte meinung dazu in den dreck ziehen
    was will mann auch von so einem unternehmen erwarten ?
    falls du keiner von denen bist vielen dank für dein posting

    melde mich wieder

    mfg


    Benutzer spunk_ schrieb:

    > Benutzer schleckerfrau47 schrieb:
    >
    > > evtl wäre laut meinem anwalt eine sammelklage möglich
    >
    > meint der Anwalt nun eine Streigenossenschaft oder eine
    > Prozessverbindung?
    >
    > Streigenossenschaft vermutlch nicht, da die Kläger ja nicht
    > zwingend in Verbindung stehen.
    > bei der Prozessverbindung ist dies allerdings stets nur vom
    > Richter abhängig. der Anwalt hat darauf keinen Einfluss.
    >
    > aber klingt uinteressant wenn dein Anwalt hierzu aktuellere
    > Info hat.
    >
    >
    > Details interessieren hier sicher viele.
  • 07.09.2011 21:07
    niknuk antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:

    > hier posten mir leider zu viele mitarbeiter von 1&1

    Ich jedenfalls bin kein Mitarbeiter von 1&1, ja noch nicht einmal ein Mitarbeiter irgendeines anderen DSL-Providers. Ich bin noch nicht einmal 1&1-Kunde, denn mein DSL-Anschluss kommt von Alice. Übrigens heißt mein DSL "DSL 16000". Weißt du, welche Bandbreite mir dafür verbindlich (!) zugesagt wird? Exakt 5 MBit/s und kein Bit mehr. Ich weiß das, denn ich habe ja das Kleingedruckte gelesen (das im Falle von Alice und auch von 1&1 gar nicht mal so klein gedruckt ist). "Betrug" werde ich aber auch dann nicht schreien, wenn die zugesagte Mindestbandbreite mal unterschritten werden sollte. Betrug ist nämlich ein Straftatbestand, während das Nichteinhalten eines Vertrags lediglich ein zivilrechtliches Problem ist. Außerdem gehört zu Betrug Vorsatz, und ich glaube kaum, dass irgendein DSL-Provider vorsätzlich weniger Bandbreite bereitstellt, als er technisch realisieren könnte.

    Gruß

    niknuk
  • 07.09.2011 23:05
    spunk_ antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:

    > hier posten mir leider zu viele mitarbeiter von 1&1 - ist ja

    ist immer so: wenn Antworten nicht den Erwartungen entsprechen muss eine Verschwörung dahinter stecken.

    > melde mich wieder

    wäre sehr interessant - speziell wegen der Prozessverbindung.


    die einziger Alternative in dem Bereich ist soweit ich informiert bin eine verbandsklage---- also eine Klage eines verbraucherschutzvereines.

    ich vermute stark das dein Anwalt auf diesen Punkt hinweisen wollte.
    ist dahiongehend was aktuell?
  • 07.09.2011 21:00
    niknuk antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:

    > 1&1 macht definitive zusagen zu 6000er leitung und liefert
    > genau die hälfte

    Langsam. Hat 1&1 "DSL 6000" zugesagt? Wenn ja, wurde damit keine exakte Bandbreite, sondern nur ein Anschluss mit einer Bandbreite zwischen 3 und 6 MBit/s zugesagt (siehe 1&1 DSL Leistungsbeschreibung, Abs. 2.14). Erreicht der Anschluss mindestens 3 MBit/s, ist die Zusage erfüllt.

    Oder wurde explizit eine Bandbreite von 6 MBit/s zugesagt? Wenn ja, auf welche Weise? 1&1 hat kein Produkt im Angebot, bei dem exakt 6 MBit/s verbindlich zugesagt werden. Die Zusage kann also nur mündlich erfolgt sein. Ich bin aber ganz sicher, dass es in den AGB einen Passus gibt, dass mündliche Zusagen unwirksam sind.

    Wer AGB und Leistungsbeschreibungen *vor* Vertragsabschluss liest, der weiß das und muss nicht "Betrug" schreien, wo keiner ist.

    > natürlich alles am telefon das mann keine beweise hat

    Man sollte nichts unterschreiben, was man nicht beweisen kann.

    > auch mein rechtsanwalt hat dies bestätigt

    War dein Rechtsanwalt beim Telefonat dabei?

    Gruß

    niknuk
  • 07.09.2011 22:53
    schleckerfrau47 antwortet auf niknuk
    hallo niknuk,
    mir wurde telefonisch eine zusage von 6000 mbit/s gemacht
    ich habe auch 1&1 die erlaubnis gegeben den telefonmitschnitt
    abzuhören um klarheit reinzubringen
    anscheinend haben die aber nicht mitgeschnitten und somit auch
    keinen beweiß für meine vertragsverlängerung
    es wird aber auf dem neuen vertrag bestanden
    ich habe ihnen dies auch alles per einschreiben geschrieben
    leider wird dies immer abgelehnt
    offensichtlich hat mann keine chance gegen so ein unternehmen
    das es hier viele unzufriedene kunden gibt sieht mann ja in sämtlichen foren
    leider hat hier auch 1&1 einige mitarbeiter sitzen die hier gegenarbeiten
    wäre besser mann sollte die in die kundenbetreuung setzen
    damit vergrault sich 1&1 nur immer noch mehr kunden
    wenn die zu ihrem fehler gestanden hätten hätten wir sicher eine lösung gefunden aber nur alles abstreiten ist nicht ok
    in meinem bekanntenkreis wird sicher keiner mehr zu 1&1 gehen

    mfg
    Benutzer niknuk schrieb:
    > Benutzer schleckerfrau47 schrieb:
    >
    > > 1&1 macht definitive zusagen zu 6000er leitung und liefert
    > > genau die hälfte
    >
    > Langsam. Hat 1&1 "DSL 6000" zugesagt? Wenn ja, wurde damit
    > keine exakte Bandbreite, sondern nur ein Anschluss mit einer
    > Bandbreite zwischen 3 und 6 MBit/s zugesagt (siehe 1&1 DSL
    > Leistungsbeschreibung, Abs. 2.14). Erreicht der Anschluss
    > mindestens 3 MBit/s, ist die Zusage erfüllt.
    >
    > Oder wurde explizit eine Bandbreite von 6 MBit/s zugesagt? Wenn
    > ja, auf welche Weise? 1&1 hat kein Produkt im Angebot, bei dem
    > exakt 6 MBit/s verbindlich zugesagt werden. Die Zusage kann
    > also nur mündlich erfolgt sein. Ich bin aber ganz sicher, dass
    > es in den AGB einen Passus gibt, dass mündliche Zusagen
    > unwirksam sind.
    >
    > Wer AGB und Leistungsbeschreibungen *vor* Vertragsabschluss
    > liest, der weiß das und muss nicht "Betrug" schreien, wo keiner
    > ist.
    >
    > > natürlich alles am telefon das mann keine beweise hat
    >
    > Man sollte nichts unterschreiben, was man nicht beweisen kann.
    >
    > > auch mein rechtsanwalt hat dies bestätigt
    >
    > War dein Rechtsanwalt beim Telefonat dabei?
    >
    > Gruß
    >
    > niknuk
  • 07.09.2011 23:50
    niknuk antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:

    > mir wurde telefonisch eine zusage von 6000 mbit/s gemacht

    Das kann nicht sein. Einen Anschluss mit 6000 Megabit pro Sekunde (= 6 Gigabit pro Sekunde) hat 1&1 nicht im Angebot. Aber auch wenn du dich vertan hast und kbit/s statt mbit/s meintest: ich bin fast sicher, dass man dir nicht 6000 kbit/s angeboten hat, sondern "DSL 6000". Und das ist *nicht* das gleiche.

    Aber egal: nach jeder telefonischen "Beratung" macht der mündige Verbraucher [tm] folgendes:

    1. Er beendet das Telefongespräch, *ohne* irgend etwas bestellt zu haben.

    2. Er lädt sich das *gesamte* Kleingedruckte (AGB und Leistungsbeschreibung) zum gewünschten Produkt herunter und liest es sich von vorne bis hinten durch.

    3. Bei dieser Gelegenheit wird der mündige Verbraucher [tm] u. U. feststellen, dass einzelne telefonisch gegebene Zusagen im Kleingedruckten nicht auftauchen. Er wird daher davon ausgehen, dass er den Provider später nicht auf die telefonischen Zusagen festnageln kann. Im Gegensatz dazu kann er den Provider aber auf die schriftlich gegebenen Zusagen festnageln. Also wird er ausschließlich diese für seine Kaufentscheidung heranziehen.

    4. Der mündige Verbraucher [tm] bestellt das gewünschte Produkt nur dann, wenn die *schriftlichen* Zusagen seinen Anforderungen entsprechen. Die telefonischen Zusagen raucht er dagegen in der Pfeife, wie man so schön sagt.

    > anscheinend haben die aber nicht mitgeschnitten und somit auch
    > keinen beweiß für meine vertragsverlängerung

    Und du hast keinen Beweis für die gegebenen Zusagen.

    > es wird aber auf dem neuen vertrag bestanden

    Achso, du hast kein Problem mit der Bandbreite, sondern damit, dass angeblich kein Vertrag zustandegekommen ist. Man kann aber auch mündlich Verträge abschließen. Wenn 1&1 deine mündliche Einwilligung nicht beweisen kann, könntest du tatsächlich eine Chance haben, aus dem Vertrag wieder herauszukommen. Möglicherweise brauchst du dazu aber einen fähigen Anwalt. Aber auch der kann nichts machen, wenn 1&1 plötzlich doch einen Beweis für deine Zustimmung zum Vertrag aus dem Hut zaubert.

    Davon abgesehen, lassen sich Bestellungen auch widerrufen. Dies ist bis zu 2 Wochen nach Erhalt der bestellten Ware bzw. der Widerrufsbelehrung möglich.

    > das es hier viele unzufriedene kunden gibt sieht mann ja in
    > sämtlichen foren

    Viele unzufriedene Kunden wären gar nicht unzufrieden, wenn sie vor Vertragsabschluss das Kleingedruckte gelesen hätten. Auch du wärst dann nicht unzufrieden, denn du hättest nicht das falsche Produkt bestellt, schon gar nicht telefonisch.

    Gruß

    niknuk
  • 08.09.2011 09:42
    einmal geändert am 08.09.2011 09:42
    klappehalten antwortet auf schleckerfrau47
    Benutzer schleckerfrau47 schrieb:
    > leider hat hier auch 1&1 einige mitarbeiter sitzen die hier
    > gegenarbeiten

    Hallo schleckfrau47!
    1. Du kannst Dir sicher sein, daß niemand, der sich an diesem Thread beteiligt hat, Mitarbeiter von 1&1 ist. Von den meisten lese ich schon Jahrelang Beiträge und einige müßten dann in mindestens 20 Telekommunikationsfirmen arbeiten.

    2. Macht kein DSL-Anbieter eine exakte zusage der Übertragungsgeschwindigkeit (weil das niemand kann) und schon gar nicht 1&1, weil 1&1 vollständig auf Vorleistungen von anderen Anbietern angewiesen ist.

    3. Glaube ich Dir, daß Dir DSL 6000 zugesagt wurde (Tarif Surf-FLAT 6.000) und genau das hast Du bekommen.

    4. Behaupte ich mal (falls sich in DeinemFall tatsächlich ein Anwalt bei Dir damit beschäftigt), daß Dein Anwalt hier nur Geld verdienen möchte.

    Grüße kh