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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 07.02.2012 |
Fonic UMTS-Tagesflatrate im Test24.09.2008
00:55 Netbooks sind überall dabei, ermöglichen die Abrufung der Mails an der Bushaltestelle
Netbooks sind überall dabei, ermöglichen die Abrufung der Mails an der Bushaltestelle ebenso wie ein schnelles Nachrichten-Update im Cafè - so wollen es zumindest die Hersteller. In der Praxis wurden auch kurze Internet-Sessions außerhalb der Reichweite von WLAN-Hotspots bislang zum teuren Vergnügen.
Mit einem vergangene Woche gestarteten Prepaid-Tarif gelobt der Mobilfunk-Discounter Fonic nun Besserung: EUR 2,50 kostet der Nutzungstag unabhängig von übertragener Datenmenge (Drosselung auf GPRS-Niveau ab 1 Gbyte), gesurft wird im o2-Netz mit bis zu 3,6 Mbit. Wir haben natürlich sofort zugeschlagen. Ein Erfahrungsbericht. Bestellung
Die bloße SIM-Karte kostet EUR 9,95 bei EUR 10 Startguthaben, ist also faktisch kostenlos. Anschließend muss online die Tagesflatrate dazu gebucht werden, sonst surft man im Standardtarif für 24ct/Mbyte. Wir entschieden uns für das Bundle mit dem Surf-Stick. Zum Kaufpreis kommt noch eine obligatorische Erstaufladung von EUR 10, was unter dem Strich EUR 99 Einmalkosten ergibt. Das Geld wird vom Bankkonto eingezogen. Hardware, Software
Der Stick installiert sich unter Windows XP/Vista sowie Mac OS X weitgehend selbst, die "Mobile Partner" genannte Einwahlsoftware belegt 33 Mbyte Speicherplatz.
AktivierungDie anschließende Online-Aktivierung mit dem bei der Anmeldung angegebenen Passwort sowie einem Code auf der SIM-Karte - Missbrauch ist also ausgeschlossen - führt zu einem kleinen Geldregen auf das Kundenkonto. Die 5 kostenlosen Nutzungstage (bei Bestellung bis 30.09.) zahlt Fonic nämlich aus - zusammen mit der Erstaufladung ergibt das ein Startguthaben von EUR 22,50. Ist die SIM-Karte aktiviert, bekommt man eine Bestätigungs-SMS direkt in die Einwahlsoftware. Erstmalig losgesurft werden sollte aber erst nach einer zweiten SMS, welche die (automatische) Aufbuchung der Tagesflatrate bestätigt - solange ist man im Standardtarif zu 24ct/Mbyte unterwegs. Das gesamte Prozedere dauerte bei uns ab Aktivierung etwa drei Stunden. Verbindung
Mit konstant rund 180 Kbyte ließ sich Xandros Linux herunterladen, was 1,5 Mbit entspricht. Der Vergleich mit Erfahrungsberichten aus München (bis 2 Mbit) und Berlin (etwa 1 Mbit) zeigt, wie entscheidend die Entfernung zum Mobilfunkmasten für die tatsächliche Übertragungsrate ist. Die Verbindung war auch in Bewegung (Straßenbahn, Auto innerstädtisch) äußerst stabil, eine hohe Verzögerungsrate von > 100ms macht Gaming via UMTS/HSDPA jedoch wenig empfehlenswert. Zu beachten ist für außerhalb von Ballungszentren wohnende, dass o2 auf dem Land häufig nur GPRS-Speed anbietet. Immerhin wird das gesamte Netz (zuerst in Süddeutschland) sugzessive um EDGE erweitert, so dass o2 zufolge spätestens 2010 überall mit mindestens 480 Kbit gesurfen werden kann. Fazit
Wer regelmäßig an mehr als zehn Tagen im Monat auf UMTS/GPRS angewiesen ist und dabei größere Datenmengen überträgt, sollte aber nach wie vor eher zur Flatrate oder einem großen Volumentarif greifen. Fragen gerne in die Kommentare Johannes Haupt
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