Mit "Flatrate" ist in der Telekommunikation ein Pauschaltarif gemeint. Der Kunde
zahlt einen festgelegten monatlichen Grundbetrag und kann daraufhin eine spezielle
Dienstleistung - etwa das Telefonieren oder die Einwahl ins Internet - so oft und
so intensiv in Anspruch nehmen, wie er will. Der Anbieter erwartet trotz des Risikos,
dass die Kunden das Angebot bis zum Letzten ausreizen, am Ende einen Gewinn. Er
kalkuliert, dass er bei dem Flatrate-Angebot bei einigen Kunden draufzahlt, bei der großen
Mehrheit aber diese Verluste mehr als wettmacht. Das nennt sich Mischkalkulation:
Wenignutzer finanzieren Vielnutzer. Wenn diese Rechnung einmal nicht aufgeht, kommt
es immer wieder vor, dass Anbieter versuchen, unliebsame Intensivnutzer
loszuwerden.
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Mobilfunk, DSL und Vollanschlüsse
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Aktuelle Meldungen zum Thema Flatrate 
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Mit Inklusivleistungen - 16.02.12
Ab 5 Euro: Gute & günstige Smartphone-Tarife vom Discounter
Smartphone-Tarife, die neben Sprach- und SMS-Komponenten auch eine mobile Daten-Flatrate beinhalten, liegen voll im Trend. Wir stellen Ihnen günstige und empfehlenswerte Tarifmodelle der Mobilfunk-Discounter in allen Netzen vor.
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Immer mehr Festnetz- und Handy-Flatrates
Nachdem zunächst vor allem die DSL-Flatrate Verbreitung
fand, sind die Pauschaltarife inzwischen auch in der Telefonie verbreitet. Auch
die Deutsche Telekom führte schon im
Oktober 2005 ein solches Angebot ein. Allerdings
eignen sich diese Flatrates nicht für alle Telefonkunden, denn in der Regel gilt die
Pauschale nur für Gespräche ins deutsche Festnetz, nicht
jedoch für Telefonate ins Ausland oder in die Handynetze. Flatrates für Gespräche ins Ausland oder nationale Mobilfunknetze gibt es zwar auch, diese müssen aber als gesonderte Option hinzugebucht werden.
Auch Handy-Flatrates bekommt man inzwischen
bei vielen Anbietern, seien es Netzbetreiber oder Discounter. Auch auf
Prepaid-Basis, also ohne längere Vertragsbindung,
sind sie zu haben. Diejenigen Handy-Flatrates, die unbegrenzte
Gespräche nur ins deutsche Festnetz und ins eigene Mobilfunknetz beinhalten, sind
relativ günstig zu haben. Eine solche wurde zuerst von Base angeboten. Darüber hinaus
gibt es inzwischen aber auch Handy-Flatrate-Tarife für alle innerdeutschen Festnetz-
und Handyrufnummern, etwa bei o2. Für ihre Handytarife für
den Heimbereich - T-Mobile@Home,
Vodafone Zuhause - bieten die
Netzbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone ebenfalls Sprach-Flatrates an.
Internet: DSL-Flatrates sind Standard
Internet-Provider setzen bei Flatrate-Tarifen in der Regel auf
DSL. Die alte Maxime, dass sich eine Flatrate nur für Nutzer mit hohem
Traffic-Aufkommen und langen Onlinezeiten rechnen und andere User lieber einen
Volumen- oder Zeittarif wählen sollten, gilt nicht mehr. Inzwischen sind
nämlich die Grundkosten für eine DSL-Flatrate soweit nach unten gegangen, dass sich
für viele Kunden ein Volumentarif gar nicht mehr lohnt. Eine Flatrate für den
Zugang via Internet by Call (IbC), also für analoge
oder ISDN-Anschlüsse, gibt es vereinzelt
auch.
Flatrate-Angebote sorgfältig prüfen
Wer an einer Flatrate interessiert ist, sollte jedoch wachsam sein: Da die
Flatrate-Idee für viele Kunden verlockend ist, werben einige Anbieter auch
mit diesem Begriff, obwohl es sich bei ihren Produkten in Wirklichkeit um
beschränkte Volumen- oder Zeit-Tarife handelt. Deshalb sollte man sich
vor dem Bestellen eines Flatrate-Tarifs in jedem Fall vergewissern, dass es
sich bei der beworbenen Flatrate nicht um ein beschränktes Angebot - etwa in
Form eines festgelegten Minutenkontingents - handelt. Die Fußnoten der
Angebots-Anzeige und die AGB des Anbieters sollten auf Hinweise
über zu erwartende Beschränkungen überprüft werden. Dort könnte beispielsweise die
Bestimmung auftauchen, dass ein DSL-Anbieter seinem Kunden den Vertrag kündigen
oder einen Aufschlag auf das monatliche Grundentgelt erheben kann, sobald
dieser mehr als 8 GB Datenvolumen im Monat versurft.
Weiterhin ist es ratsam, sich über das bisherige Verhalten des Anbieters
gegenüber Vielnutzern zu informieren. Dazu kann man sich beispielsweise
einschlägige User-Foren im Internet ansehen.
Im Mobilfunkbereich sind einige Beschränkungen für den mobilen Internetzugang üblich. So kann der Nutzer zwar unbegrenzt mobil im Internet surfen, jedoch ab einem gewissen Übertragungsvolumen nur noch mit gedrosselter Geschwindigkeit. Die Höhe des Volumens und der Übertragungsgeschwindigkeit variieren nach Anbieter und Tarif - hier lohnt sich der Vergleich. Zudem dürfen einige Flatrates nur mit einem Handy oder Smartphone als Endgerät genutzt werden, nicht jedoch mit einem Laptop. Einige Anbieter untersagen zudem bei ihren Handy-Flatrates für das mobile Internet die Nutzung von VoIP-Diensten oder Peer-to-Peer-Netzwerken.
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