Computernutzer halten den Flash Player sowie den Reader und den Acrobat von
Adobe derzeit besser
deaktiviert. In den drei populären Anwendungen gibt es eine Sicherheitslücke,
die das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
(
BSI) in Bonn als kritisch
einstuft. Adobe habe Updates für Windows-, Mac- und Linux-Rechner für den
30. beziehungsweise 31. Juli angekündigt. Bis dahin könnten Angreifer
das Leck ausnutzen, um mit Hilfe manipulierter Flash-Filme oder PDF-Dateien
Schadprogramme auf Rechner zu schleusen. Wie sich die Anwendungen deaktivieren
lassen, erklärt das BSI unter
www.buerger-cert.de/archiv.aspx und dort unter "Technische
Warnungen, 23.07.2009".
Die Sicherheitslücken werden bereits intensiv von Angreifern genutzt, so
Patrick Fitzgerald von Symantec
in seinem Blog. Adobe arbeitet auch mit Herstellern von
Antivirus-Software zusammen, um die Erkennung des PDF-Trojaners, der die Lücke
ausnutzt, zu verbessern.
Viren, Phishing, Spyware: Gefahren und Abwehrstrategien