Fitness-Armbänder

Fitbit: Keine Pläne für Apps für Geräte anderer Hersteller

Einige Marktbeobachter sind der Ansicht, dass Computer-Uhren die Fitness-Bänder verdrängen werden. Fitbit will auch weiterhin keine Apps anderer Anbieter unterstützen.
AAA
Teilen (19)

Fitbit Blaze auf der CES in Las VegasFitbit Blaze auf der CES in Las Vegas Der Fitness-Spezialist Fitbit plant weiterhin keine Apps für Geräte anderer Anbieter wie die Apple Watch oder Computer-Uhren mit Googles System Android Wear. Das sagte Europachef Gareth Jones auf der Technik-Messe CES in Las Vegas der Deutschen Presse-Agentur.

Fitbit hatte bei der Technik-Show am Dienstag die Sportuhr Blaze vorgestellt, das erste Gerät der Firma mit einem farbigen Touchscreen. Die Fitbit-Aktie ging unmittelbar danach auf eine steile Talfahrt und verlor zeitweise ein Drittel ihres Werts. Zum Freitag stabilisierte sich der Kurs.

Computer-Uhren verdrängen Fitness-Bänder

Mit dem Konzept der Blaze und ihrem Funktionsumfang habe Fitbit Anregungen der Nutzer umgesetzt, sagte Jones. Sie unterstütze zum Beispiel keine Apps anderer Anbieter, "weil niemand darum gebeten hat".

Fitbit ist Marktführer bei am Körper tragbaren Geräten wie Fitness-Bänder und hat zwei Strategien zur Auswahl. Die Firma kann wie bisher ihre Software nur für eigene Geräte anbieten - oder aber versuchen, auch Nutzer von Computer-Uhren anderer Hersteller zu bedienen. Fitbit plane keine Änderung der bisherigen Linie betonte Jones: "Wir sind optimistisch."

Die Blaze-Uhr hatte bei Investoren Zweifel an der Strategie von Fitbit verstärkt. Einige Marktbeobachter sind der Ansicht, dass Fitness-Bänder auf lange Sicht von Computer-Uhren mit ihrer größeren Funktionsvielfalt verdrängt werden. Die Anleger machten sich auch bereits Sorgen wegen der zunehmenden Konkurrenz. So verkauft der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi ein Fitness-Band für nur 15 Dollar. Auf der CES nahm der Wettbewerb mit dem Start neuer Geräte mehrerer Hersteller weiter zu.

Teilen (19)

Weitere Meldungen zur 2016 International CES