Firefox-Hany

Für 100 Euro: Erstes Handy mit Firefox OS bei der Telekom

Alcatel, LG und ZTE als erste Hersteller an Bord
Aus Barcelona berichtet
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Alcatel OneTouch Fire mit Firefox OSAlcatel OneTouch Fire mit Firefox OS Auf dem Mobile World Congress 2013 (MWC) hat die Deutsche Telekom zusammen mit der Software-Schmiede Mozilla angekündigt, in diesem Sommer das erste Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Firefox OS auf den Markt zu bringen. Das nur 100 Euro teure Handy richtet sich an die Einsteiger- und Mittelklasse und wird von der TCL Communication unter dem Namen Alcatel OneTouch produziert. Das Alcatel OneTouch Fire wird jedoch nicht das einzige Smartphone mit Firefox OS bleiben.

Alcatel One Touch Fire

Neben Alcatel One Touch haben bereits zwei weitere Hardware-Produzenten entsprechende Modelle angekündigt. Der koreanische Hersteller LG gesellt sich ebenso dazu wie das chinesische Unternehmen ZTE. Alle Modelle werden sich voraussichtlich in dem günstigen Einsteiger-Bereich bewegen und auch entsprechende Hardware - das Alcatel One Touch Fire wird etwa von einem 1 GHz schnellen Single-Core-Prozessor angetrieben - an Bord haben. Die erste Riege der Handy-Hersteller wie etwa Samsung, HTC, Motorola oder Nokia haben bisher keine Pläne für Geräte mit Firefox OS bekannt gegeben.

Firefox OS im Video der Telekom

Verkauf zunächst in Polen

Firefox-OS-Handy von LGFirefox-OS-Handy von LG Für die deutsche Kundschaft hat die heutige Ankündigung allerdings noch einen kräftigen Haken. Die Deutsche Telekom wird das Alcatel-Smartphone mit Firefox OS nämlich zunächst nur auf dem polnischen Markt anbieten. Der Ex-Monopolist aus Bonn gab jedoch gleichzeitig bekannt, das Browser-Handy etwas später auch in anderen Ländern anbieten zu wollen, und zwar noch im Laufe dieses Jahres. Die Chancen stehen also durchaus gut, dass das Alcatel One Touch Fire im Herbst oder Winter auch in Deutschland zu haben sein wird.

Noch hat kein anderer der deutschen Netzbetreiber den Verkauf eines Firefox-Smartphones angekündigt. Allerdings wird die spanische Telefonica, der Mutterkonzern des Münchener Providers o2, Firefox-Handys von Alcatel, LG und ZTE in Brasilien, Kolumbien, Spanien und Venezuela anbieten. o2 könnte also durchaus noch folgen.

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