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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Firefox in Deutschland angeblich vor Internet Explorer01.12.2009
12:57 Agentur präsentierte bereits im Sommer sehr Firefox-freundliche Zahlen
Die aktuelle Version des Browsers Firefox hat
den jüngsten Internet Explorer hierzulande abgehängt, weit
mehr als vier von zehn deutschsprachigen Nutzern (44,2 Prozent)
gingen zuletzt über Firefox 3.x online - behauptet zumindest
das Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß aus Hamburg
in ihrer aktuellen Analyse namens "WWW-Benutzer-Analyse W3B". Der
Internet Explorer 8 erreiche dagegen einen Anteil von 25,5 Prozent.
Zunächst könnte man einwenden, dass der Vergleich ein bisschen hinkt, da die Update-Bereitschaft beim Firefox weit höher liegen dürfte als beim Internet Explorer. Doch für diesen Fall legt Fittkau & Maaß nach: Auch wenn die Prozentwerte der älteren Varianten der zwei Browser addiert werden, habe der Firefox die Nase vorn - dann allerdings nur noch knapp: Seine Versionen 3 und 2 nutzen demnach insgesamt 45,4 Prozent der Surfer in Deutschland. Die Internet-Explorer-Versionen 8, 7 und 6 kämen gemeinsam auf einen Anteil von 44,5 Prozent. Marktanteile schwer messbarDass der Firefox dem Internet Explorer auf den Fersen ist - vor allem auch in Deutschland - ist kein Geheimnis. Allerdings kam der Firefox bereits in einer Fittkau-&-Maaß-Erhebung im Sommer ziemlich gut weg, andere Erhebungen kommen durchaus zu anderen Ergebnissen. Die Schwankungen zwischen verschiedenen Erhebungen resultieren natürlich auch aus dem Problem, dass sich Nutzerzahlen für Browser naturgemäß schwer ermitteln lassen. Fittkau & Maaß versteigt sich dann auch noch zu einer mehr als gewagten These: "Aufgrund der aktuellen Dominanz von Firefox dürften alle über den offiziellen HTML-Standard hinausgehenden Erweiterungen, die Microsoft dem Internet Explorer in der Vergangenheit hinzugefügt hat, für Internet Entwickler zukünftig irrelevant sein", schreibt das Unternehmen. Selbst wenn der Internet Explorer "nur" einen Anteil von knapp unter 45 Prozent - wohlgemerkt in Deutschland, nicht weltweit - hat, dürfte sich eine solche Prognose nicht mit der Wirklichkeit in der Internet-Entwicklung decken. Von den Nischen-Browsern war der Erhebung zufolge zuletzt Safari von Apple mit einem Anteil von 4,4 Prozent laut dem Beratungsunternehmen der erfolgreichste. Dahinter rangieren der in Norwegen entwickelt Opera und Chrome von Google mit 2,7 beziehungsweise 2,3 Prozent. Für die WWW-Benutzer-Analyse W3B wurden im Oktober und November insgesamt 126686 deutschsprachige Internetnutzer befragt.
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Ralf Trautmann mit Material von dpa
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