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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 22.05.2013 |
Tipps: So gelingt der Festnetz-Anschluss-WechselAuf keinen Fall selbst kündigen
In einem Einführungsartikel zum Anschlusswechsel
haben wir Ihnen unter anderem bereits gezeigt, was bei der Suche nach einem neuen Anbieter zu beachten ist - jetzt geht es um die
richtige Bestellung.
Ist erst einmal eine Entscheidung für einen neuen Anbieter gefallen, kommt es nämlich auf die korrekte Anmeldung an. Diese funktioniert bei fast allen Anbietern online. Hier ist der Vorteil, dass man sich viel Zeit nehmen kann, um das Kleingedruckte zu lesen und eventuelle weitere Optionen hinzu zubuchen. Wer nicht im Internet buchen möchte, kann seinen Anschluss telefonisch, auf dem Postweg oder im Laden beantragten. Abstand nehmen sollten Kunden von Straßenverkäufern, die vor allem in Großstädten oft in Fußgängerzonen, Einkaufszentren und vor Supermärkten anzutreffen sind. Diese arbeiten auf Provisionsbasis. Hier ist fraglich, ob die Beratung so gut und umfangreich ist, wie sie seitens des Anbieters gegeben werden kann. Auch schildern uns immer wieder Leser, dass bei ihnen Optionen zugebucht wurden, die sie gar nicht beauftragt hätten. Hier ist nicht auszuschließen, dass die Promoter nachträglich noch Kreuze auf die unterschriebenen Anträgen machen. Insbesondere bei Haustür-Promotern haben uns Leser von solchen Phänomenen berichtet. Auch die fehlende Zeit und die spontane Entscheidung zu einem Anbieterwechsel könnten am Ende nachteilig sein. Auf keinen Fall selbst die Kündigung schreiben
Durch die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes im Mai 2012 hat sich die Lage für den Verbraucher übrigens massiv verbessert: Die Umschaltung darf nur noch einen Tag dauern - wenn es hier Probleme gibt, muss der alte Anbieter die Versorgung aufrechterhalten. Allerdings wurde den Anbietern für diese Neuerung eine Frist von sieben Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes eingeräumt. Telefonummern angebenWichtig ist auch, die bisherigen Telefonnummern anzugeben, sofern man diese behalten möchte. Wird dieses beim Antrag nicht berücksichtigt, so verfallen die bisherigen Rufnummern und sind auch nicht mehr zu retten. Der neue Anbieter teilt dem Kunden dann auch neue Rufnummern mit. Das passiert hinter den KulissenNachdem der Kunde seinen Antrag abgeschickt hat, läuft hinter den Kulissen eine regelrechte Maschinerie an. Der neue Anbieter muss prüfen, ob der Kunde im Lizenzgebiet wohnt, ob er rein technisch versorgt werden kann und ob die Vermittlungsstelle noch die entsprechenden Kapazitäten hat. Anschließend muss die letzte Meile, also die Verbindung von der Vermittlungsstelle zum Kunden, bei der Telekom bestellt werden. Erst wenn die Telekom signalisiert, dass diese Leitung geschaltet werden kann, bekommt der Kunde einen definitiven Anschlusstermin - auch wenn er schon vorher als Kunde begrüßt wurde. Hintergrund: Sollte im jeweiligen Gebiet beispielsweise Glasfaser liegen, so erfährt der neue Anbieter erst jetzt davon. Parallel stimmt der neue Anbieter mit dem bisherigen ab, zu welchem Termin der bisherige Anschluss abgeschaltet wird. Zudem muss die Portierung der Rufnummern eingeleitet werden. Alle Prozesse müssen unterm Strich auf einen Termin hinauslaufen, so dass der neue Kunde bestenfalls nur wenige Minuten ohne seinen Telefonanschluss auskommen muss. Gerade Freiberufler aber auch Firmenkunden könnten sonst schon am ersten Tag schon verärgert werden. Auf einer weiteren Seite zeigen wir Ihnen, was bei einem Wechsel in der Praxis passiert. Alles zum Festnetz-Anschluss-Wechsel
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