Telefon-Kunden, die einen Anschluss bei einem
Stadtnetzbetreiber oder einem
der überregional agierenden Festnetzanbieter haben, kennen das Problem:
Call by Call über die
bekannten 010er-Nummern ist nicht mehr möglich. So wird häufig die
Freude über geringere Anschlusskosten getrübt.
Doch Kunden alternativer Anbieter sind nicht zwangsläufig auf die
Tarife ihrer Telefongesellschaft
angewiesen. Im Gegenteil: Mittels
Sprachflatrate im Festnetz kann unter Umständen sogar günstiger in die Mobilfunknetze
und ins Ausland telefonieren.
Sparen ganz ohne Anmeldung


Die Unicall-Homepage
Ganz ohne Anmeldung kann etwa etwa über
Unicall aus der Holding der
Callax Telecom telefoniert werden. Der Nutzer
ruft einfach die 0180-Nummer
an und erreicht damit die Plattform von Unicall.
Hier kann dann die eigentliche Zielrufnummer eingegeben werden. Nachteil an
dieser Methode: Auch wenn beim Gesprächspartner niemand abhebt, werden Gebühren
berechnet. Diese fallen ab dem Zeitpunkt der Einwahl in die Unicall-Plattform an.
Bevor der Kunde den Dienst jedoch nutzt, sollte er sich bei seinem Netzbetreiber
informieren, zu welchen Tarifen Gespräche zu 0180-Nummern abgerechnet werden. Meist
stimmen diese mit denen der Telekom für diese Rufnummern berechneten Minutenpreise
überein. Es gibt jedoch keine Bindung an die im Folgenden genannten Tarife.
Über die 01801-955555
kann für 3,9 Cent pro Minute
nach
Großbritannien, Belgien, Norwegen und Schweden telefoniert werden.
Über die 01803-331222
können Nutzer rund um die Uhr für 9 Cent pro Minute in 43 verschiedene
Länder telefonieren. Darunter sind Neuseeland, Brasilien, Singapur und
Südkorea. 62 Länder sind über die mit
14 Cent
pro Minute teuerste Nummer
01805-574444 erreichbar - darunter Malaysia und die Jungferninseln.

Firmenlogo KomServ
Des Weiteren gibt es bereits seit einigen Jahren den Dienst
KomServ. KomServ, ein Ableger
von Versatel, bietet das gleiche System
an wie Unicall. Für 9 bzw. 14 Cent pro Minute lassen sich über
0180-Nummern internationale Gespräche führen.
Durch Nutzung der genannten Plattformen lassen sich oftmals ganz
einfach zweistellige Centbeträge pro Minute sparen.
Die bekannteste Variante: Die Calling Card

Die bekannteste Variante, an fremden Anschlüssen zu sparen, ist
die Calling Card.
Diese lässt sich natürlich auch an heimischen Anschlüssen nutzen.
Das größte Sparpotenzial gibt es bei
Gesprächen ins Ausland. Welchen Anbieter man als Telefonkunde wählt,
ist dabei abhängig vom Nutzungsverhalten.
Deutlich sparen lässt sich bei Deutschlandgesprächen zum Beispiel mit
den Calling-Cards von
01058. 01058 berechnet
von Festnetzanschlüssen aus 2 Cent
pro Minute für ein Gespräch innerhalb des deutschen Festnetzes.
Die Guthabengültigkeit beträgt je nach Karte zwischen 3 und 12 Monaten.
Die Einwahl erfolgt, wie für Calling Cards üblich, über
eine 0800-Nummer.
Interessant sind auch die Tarife von flat2flat.
Hier kostet ein Ferngespräch 3,9 Cent pro Minute,
Handys sind für 14,9 Cent pro Minute erreichbar.
Im Sekundentakt wird die Calling Card von
Fidelity abgerechnet. Hier kosten
Gespräche ins Festnetz per 0800-Einwahl 3 Cent pro Minute, Gespräche
zum Mobilfunk 18 Cent pro Minute. Interessant hier:
Wer eine Festnetzflatrate gebucht hat, kann bei beiden Anbietern auch eine
lokale Einwahlnummer anrufen und telefoniert zum deutschen Handy für
12,9 bzw.16 Cent.
Kunden von alternativen Netzbetreibern, die eine
Festnetz-Flatrate gebucht haben, können darüber
hinaus noch mehr sparen. Wie das funktioniert, haben wir auf einer
weiteren
Infoseite zusammengefasst.
Alle Callthrough-Anbieter finden Sie über unseren Calling-Card-Rechner.
Bevor der Kunde sich aber für einen Calling-Card-Anbieter entscheidet, sollte
er sich genau informieren: Einige Anbieter locken mit günstigen Minutenpreisen,
arbeiten aber mit versteckten "Systemgebühren", ungünstigen Abrechnungstakten
oder Verbindungsgebühren von bis zu 30 Cent.
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Voice over IP: Günstige Tarife für jeden DSL-Nutzer
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