Immer mehr Kunden machen von der Möglichkeit Gebrauch, ihren Anschluss nicht bei
der Telekom, sondern einem alternativen Anbieter schalten zu lassen. Wer dies tut,
hat keine geschäftlichen Beziehungen mehr zu dem ehemaligen Monopolisten und bekommt
seine gesamte Telefonrechnung von dem anderen Anbieter, für den er sich entschieden
hat. Deswegen muss aber kein Kunde Angst haben, dass aufgrund seines Anbieterwechsels
die Straße vor seinem Haus aufgerissen wird.
Für den Vollanschluss bei einem Mitbewerber wird nämlich in der Regel kein eigenes
Kabel vom Konkurrenten ins Haus gelegt. Der neue Netzbetreiber baut lediglich die
Strecke bis zur nächsten Vermittlungsstelle aus.
Zwischen dieser Vermittlungsstelle
- in kleineren Orten meist nur eine, in Großstädten mehrere - und dem Teilnehmeranschluss
wird wieder das Kabel der Telekom genutzt, das der Netzbetreiber zu diesem Zweck von
der Telekom mietet. Wie genau dieses Verfahren funktioniert und was
der Kunde beachten muss, erklären wir auf einer Infoseite zum
Anschlusswechsel.
Alternativ ist zum Komplettanschluss über eine (gemietete) Telekom-Leitung auch ein Anschluss über ein
TV-Kabel möglich. Auf weiteren Übersichtsseiten haben wir für Sie zusammengestellt,
wie Sie einen günstigen Kabelanschluss zum Surfen finden und wie die
Technik funktioniert.
Meldungen zum Thema Vollanschluss im Festnetz 
Kein Call by Call mehr möglich
Eine andere Sparmöglichkeit verschließt man sich jedoch mit dem Anschlusswechsel - egal
ob Telekom-Leitung oder Kabel-Anschluss:
Call-by-Call-Telefonate sind bei alternativen Anbietern meist nicht möglich, da diese
keine direkten Verbindungen zu den Vor-Ort-Anbietern haben. Daher hört man nach dem
Wechsel zur Telekom-Konkurrenz meist "kein Anschluss unter dieser Nummer", wenn man
010xy vorwählt.
Angesichts von immer mehr Festnetz-Flatrates ist der Verzicht auf
Call by Call allerdings vor allem bei Gesprächen in Mobilfunknetze und ins Ausland
schmerzlich, sofern diese nicht durch Flatrates abgedeckt sind. Zudem können auch nach
dem Wechsel Verfahren wie Callthrough und
Callback genutzt werden, über die sich
ebenfalls günstig ins Ausland telefonieren lässt.
Einige Tipps zum Sparen auf diese Art haben wir auf
einer Infoseite zum Thema
Call by Call über alternative Vollanschlüsse
zusammengestellt. Sollten Sie eine Sprachflatrate fürs Festnetz haben,
gibt es weitere Möglichkeiten zum
Sparen bei Mobilfunk- und Auslandsverbindungen. Beide Sparmöglichkeiten finden Sie
zudem in unserem
Callingcard-Rechner.
Wechsel nicht bundesweit möglich
Aufgrund des erforderlichen Ausbaus der Vermittlungsstellen
bietet bis jetzt einzig und allein
die Deutsche Telekom Telefonanschlüsse
bundesweit an. Doch auch andere Unternehmen haben ihre Netze stark ausgebaut.
In Verbindung mit anderen Technologien, die die Anbieter nutzen können,
können auch Anschlüsse in Orten geschaltet werdne, in der die Vermittlungsstellen nicht
direkt ausgebaut werden. Zudem kooperieren inzwischen viele Alternativanbieter
und lassen sich gegenseitig auf die Netze.
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