Ortsgespräch

Wann ist ein Ortsgespräch ein Ortsgespräch?

Wer keine Festnetz-Flatrate hat, für den ist der Unterschied zwischen Orts- und Ferngespräch wichtig.
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Wann ist ein Ortsgespräch ein Ortsgespräch?Wann ist ein Ortsgespräch ein Ortsgespräch? Im Zeitalter der Festnetz-Flatrate, die heute auch in vielen Telekom-Tarifen Standard ist, wird die Unter­scheidung zwischen Orts- und Fern­gesprächen hinfällig. Anrufe zu deutschen Festnetz­nummern sind dann in jedem Fall ohne Zusatzkosten möglich. Viele alternative Telefonanbieter unterscheiden ohnehin nicht zwischen Orts- und Fern­gesprächen und berechnen einen Einheits­preis für Anrufe ins deutsche Festnetz. Einige bieten zudem sowieso nur Tarife an, die eine Festnetz-Flatrate enthalten.

So kommen viele Kunden heutzutage mit Begriffen wie Orts-, Nah- oder City-Bereich nicht mehr in Berührung. Interessant ist dieses Thema jedoch für Telekom-Kunden ohne Festnetz-Flatrate, insbesondere wenn sie per Call by Call telefonieren wollen.

Citygespräch: Unterschiede bei der Telekom und bei Call-by-Call-Anbietern

Traditionell ist ein Orts­gespräch ein Telefonat innerhalb des eigenen Ortes und etwa 20 Kilometer drumherum. Nach diesem Schema rechnet die Deutsche Telekom seit langem ab.

Bei Call by Call und Pre-Selection ist es üblich, dass nur Anrufe in das eigene Ortsnetz - das heißt Anrufe ohne Vorwahl - als Orts­gespräche gelten. Auch ein Telefonat in den Nachbarort mit einer anderen Ortsvorwahl wird dann zum Ferntarif abgerechnet. Dieses kann jedoch immer noch günstiger sein als ein Gespräch zum Nahtarif mit der Telekom.

Andere Anbieter von Telefon- und Internetanschlüssen können eine ganz andere Aufteilung als die Telekom vornehmen, falls sie zwischen Orts- und Ferngesprächen unterscheiden. Telefon­gesellschaften können einen größeren Radius einen Ort als Cityzone schalten oder eine bestimmte Vorwahlregion (etwa alle Orte mit den ersten zwei identischen Ziffern in der Vorwahl) zu einem günstigeren Tarif abrechnen.

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