CbC im Ortsnetz

Call by Call im Ortsnetz - kurz erklärt

Im April 2003 ist auch das letzte Monopol im deutschen Festnetztelefonmarkt gefallen: Das Ortsnetz. Für den Verbraucher besteht auch bei Ortsgesprächen die Möglichkeit der freien Anbieterwahl.
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Call by Call im OrtsnetzCall by Call im Ortsnetz Im April 2003 ist auch das letzte Monopol im deutschen Festnetztelefonmarkt gefallen: Das Ortsnetz. Für den Verbraucher besteht auch bei Ortsgesprächen die Möglichkeit der freien Anbieterwahl. Im folgenden finden Sie die wichtigsten Fakten zum Call by Call im Ortsnetz zusammengestellt als zehn Fragen mit den dazugehörigen Antworten.

Häufig gestellte Fragen

Antworten:

 
A: Als Ortsgespräche zählen in diesem Sinne alle Gespräche zu Zielen im gleichen Vorwahlbereich. Daneben gibt es noch sog. Nahgespräche, dies sind Gespräche zu benachbarten Ortsnetzen, die max. 20 Kilometer entfernt sind. Diese werden beispielsweise von der Telekom zum Ortstarif abgerechnet. Call-by-Call-Anbieter bieten diese erweiterte Cityzone nicht an. Bei ihnen gilt nur das eigene Ortsnetz als Citybereich. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte unserer Infoseite.
 
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A: Genauso wie bei Ferngesprächen muss man eine zumeist fünf-, in seltenen Fällen sechsstellige Vorwahl vor der eigentlich Rufnummer vorwählen. Diese "Vor-Vorwahl" beginnt immer mit den Ziffern 010. Genauso wie bei den Ortsgesprächen im Netz der Telekom muss man auch beim Call by Call im Ortsnetz die Ortsnetzvorwahl nicht mitwählen.
 
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A: Ebenso wie Fern- und Auslandsgespräche im Call-by-Call-Verfahren werden die anfallenden Gesprächskosten über die Rechnung der Deutschen Telekom eingezogen. Dort werden die Telefonate über Call-by-Call-Anbieter als eigener Posten getrennt von den Gebühren der Telekom aufgeführt. Wenn man der Deutschen Telekom eine Einzugsermächtigung erteilt hat, werden die fälligen Beträge automatisch mit abgebucht.
 
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F: Kann ich Call by Call nutzen, wenn ich eine Pre-Selection mit einem bestimmten Wettbewerber der Deutschen Telekom vereinbart habe?
 
A: Call by Call "überschreibt" quasi die feste Voreinstellung (Pre-Selection) auf einen bestimmten Anbieter. Somit kann auch jeder Pre-Selection-Kunde von Fall zu Fall und ohne Veränderung an der bestehenden Pre-Selection Call by Call, z. B. für Ortsgespräche, nutzen.
 
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A:  Nein, dies geht bei Ortsgesprächen ebenso wenig wie bei Ferngesprächen. Call by Call funktioniert nur für Kunden, die ihren Telefonanschluss bei der Telekom haben. Die entsprechende gesetzliche Verpflichtung zur Netzzusammenschaltung besteht nur für marktbeherrschende Unternehmen. Die "Stadtnetzbetreiber" sind hingegen nicht marktbeherrschend. Lediglich über Tricks sind die Gespräche möglich.
 
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A: Prinzipiell ja. Einige Anbieter sind mit einem flächendeckenden Angebot für Ortsgespräche auf dem Markt. Andere konzentrieren sich auf einzelne Ballungszentren.
Allerdings hat die Bundesnetzagentur hier vorgesorgt und die Installation einer spezifischen Software in den Vermittlungsstellen veranlasst. Ortsgespräche, die durch Vorwahl der Call-by-Call-Kennziffer über einen Drittanbieter geführt werden sollen, werden nur dann vermittelt, wenn der gewählte Anbieter vor Ort auch seine Dienste anbietet. Ist die gewünschte Gesellschaft vor Ort nicht vertreten, ertönt die Ansage "Der von Ihnen ausgewählte Netzbetreiber bietet den von Ihnen ausgewählten Dienst in Ihrem Bereich derzeit nicht an!". Ein vermeintlich billiges Ortsgespräch über Call by Call kann so nicht unversehens zur Kostenfalle werden.
 
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