Call by Call ist eine der bekanntesten Arten, mit anderen Telefongesellschaften
als der
Telekom zu telefonieren. Die
wörtliche Übersetzung von Call by Call ist "Anruf für Anruf", bezahlt wird dabei nur pro
Telefonat. Vor jedem Anruf kann sich der Kunde überlegen, welche so genannte
Sparvorwahl - oder technisch: Netzkennzahl - er nutzen will. Auf diesem Weg kann
er gegenüber den
Telekom-Tarifen teilweise
deutlich Geld sparen. Um Call by Call nutzen zu können, muss allerdings immer ein
Telekom-Telefonanschluss vorhanden sein. Eine Anmeldung ist nur bei wenigen
Call-by-Call-Anbietern erforderlich. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter
Call by Call mit Anmeldung.
Die in diesem Moment gültigen Tarife für innerdeutsche Gespräche können Sie der folgenden
Tabelle entnehmen.
Wer Call by Call nutzt, sollte beachten: Für jedes Gesprächsziel und jede Uhrzeit
gelten andere Tarife, die auch oft wechseln. Welche Sparvorwahl gerade am
günstigsten für Ihr Anrufziel ist, können Sie über unseren
Tarifrechner abfragen. Bedenken Sie dabei
immer, dass ein Anbieter, der am Abend günstige Ferngespräche über
Call by Call ermöglicht, nicht automatisch auch bei Auslandsgesprächen niedrige
Minutenpreise bieten muss.
So funktioniert Call by Call
Call-by-Call-Vorwahlen zu nutzen, ist einfach: Telefonteilnehmer mit einem
Telekom-Anschluss wählen eine so genannte Netzkennzahl - einen fünf- oder
sechsstelligen Zifferncode, der normalerweise mit 010 beginnt - vor der Telefonnummer
des gewünschten Gesprächspartners vorweg. Die Rufnummer
für ein Gespräch in die USA sieht also so aus: 010xy00155572738828. 010xy ist die
Call-by-Call-Vorwahl, 001 die Telefonvorwahl der USA, 555 entspricht der dortigen
Ortsnetzvorwahl, 72738828 der Nummer des Teilnehmeranschlusses. Innerhalb
Deutschlands funktioniert Call by Call genauso. Ein Vorwählen der eigenen
Ortsvorwahl bei Ortsgesprächen, also innerhalb des eigenen
Vorwahlgebietes, ist nicht nötig. Auf einer gesonderten Seite halten wir
weitere Informationen zum Thema Ortsgespräche
bereit.
Ab August 2012: Tarifansage für Call by Call wird Pflicht
Call-by-Call-Tarife bergen ein Kostenrisiko, das allerdings durch die im Mai 2012 in Kraft getretene TKG-Novelle ab August 2012
massiv entschärft wird:
Gibt der Anbieter keine Tarifgarantie, weiß man bisher nie, wie lange die Tarife gültig
sind. Durch die Gesetzesänderung wird aber ab August 2012 eine Tarifansage Pflicht, mit der der Nutzer auf der sicheren Seite ist -
diese muss übrigens nicht nur vor dem Gespräch die aktuellen Konditionen ansagen, sondern auch über Tarifänderungen während des Telefonats informieren.
Ursprünglich sollte die Ansage-Pflicht direkt zum Inkrafttreten der TKG-Novelle
gelten - allerdings wurde dies durch das Bundesverfassungsgericht verschoben.
Übrigens: Besonders empfehlenswerte Anbieter erhalten von der teltarif.de-Redaktion
das so genannte Tarifsiegel.
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Seit 2004 sorgt teltarif.de mit dem Tarifsiegel für mehr Klarheit im
Call-by-Call-Dschungel. Das Prüfsiegel zeichnet diejenigen Anbieter aus,
die im Verlauf der vergangenen Monate die stabilsten und günstigsten
Tarife angeboten haben. Mehr Informationen
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Aktuelle Meldungen zum Thema 
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Ortsgespräch - 25.04.13
Jubiläum: Zehn Jahre Call by Call im Ortsnetz
Am 25. April 2003 war erstmals Call by Call im Ortsnetz möglich. Die Einführung erfolgte mehrere Jahre nach der Liberalisierung. Bis heute gibt es nur wenige Anbieter, die Call by Call im eigenen Orstnetz anbieten.
mehr...
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Neuer Name - 16.04.13
010040 hat sich in Belcotel umbenannt
Nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW hat sich die 010040 GmbH in Belcotel GmbH umbenannt. Unter dem neuen Namen werden die Nutzer weiter aufgefordert zu zahlen.
mehr...
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