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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 25.05.2013 |
Fernsehen über Satellit, Kabel, DVB-T oder IPTVVor- und Nachteile der verschiedenen TV-Technologien![]() Die verschiedenen TV-Technologien Mittlerweile steht mindestens ein Fernsehgerät in den meisten deutschen Haushalten. Die Möglichkeiten, ein TV-Signal zu empfangen, sind jedoch vielfältig. Ob TV über Satellit, Kabel, IPTV oder doch DVB-T - die Unterschiede liegen neben der Technik in Programmauswahl, Empfangsqualität aber auch in den jeweiligen Kosten. Wir stellen die verschiedenen TV-Anschlussmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen vor. DVB-S: Fernsehen per SatellitSatelliten-Empfang ist in deutschen Haushalten sehr beliebt und bietet die größte Programmvielfalt. Kostenpflichtige Abos können beim Sat-TV als Erweiterung in Anspruch genommen werden. So kann ein Abonnement des Pay-TV-Senders Sky abgeschlossen oder sich für den kostenpflichtigen Empfang der verschlüsselten HDTV-Programme der Privatsender über Astra entschieden werden.
Bei Mietwohnungen ist im Vorfeld zu klären, ob die Montage einer Satellitenschlüssel erlaubt ist. In der Regel ist der Aufbau einer mobilen Sat-Antenne auf der Terrasse oder dem Balkon zulässig, sofern kein Eingriff auf die Gebäudesubstanz durch Bohren und Ähnliches nötig ist. Ein möglicher Nachteil des TV per Satellit ist die Witterungsabhängigkeit der Antenne - Schnee und starker Regen können unter Umständen die Ton- und Bildqualität beeinträchtigen. DVB-C: Fernsehen über den KabelanschlussDie Kosten für den Grundanschluss eines Kabelanschlusses werden unterschiedlich abgerechnet. In einigen Mietverträgen sind die Kosten für den Kabel-TV-Anschluss bereits in den Nebenkosten enthalten. Bisher gibt es an einem Wohnort immer nur einen Kabelversorger. Somit haben interessierte Kunden keine Wahl zwischen den verschiedenen Anbietern. Bei einem Neuanschluss im Zuge eines Hausbaus fallen für den Inhaber Kosten in Höhe von 150 bis 400 Euro für die Erschließung an.
Viele neuere TV-Gerät sind bereits mit der Empfangsart DVB-C ausgestattet. HDTV-Angebote der öffentlich-rechtlichen Sender sind nur bei einigen Kabelanbietern unverschlüsselt, also ohne Mehrkosten, nutzbar. Oftmals muss ein Zusatz-Paket mit monatlichen Grundkosten hinzubestellt werden. Als zusätzlichen Dienst können Kabel-Kunden Video on Demand nutzen, mit dem abgerufene Videos direkt auf dem Fernseher dargestellt werden. IPTV: Fernsehen über das InternetFür Fernsehen über das Internet ist zunächst ein schneller Internetanschluss notwendig. Empfehlenswert ist ein Zugang mit mindestens 16 MBit/s im Downstream, für HDTV-Qualität sind höhere Datenraten von Vorteil. IPTV-Angebote werden in der Regel als Triple-Play-Pakete bei den DSL- und Kabel-Providern angeboten - ein Multimedia-Bundle aus Telefonanschluss, Internetzugang und Fernsehen. Die Anzahl der frei empfangbaren TV-Sender reicht von mindestens 50 bis hin zu über 100 Sendern. In den Basispaketen der Provider sind bereits einige HD-Sender enthalten. Das TV-Angebot kann bei allen Triple-Play-Anbietern durch zusätzliche Film-Pakete erweitert werden. Die Telekom bietet als einziger Anbieter die Bundesliga über Liga Total! an. Die weiteren DSL-Provider bieten keine Bundesliga-Übertragungen an, bei den Kabelanbietern kann das Paket Sky Welt plus Fußball Bundesliga gebucht werden. Auch die IPTV-Anbieter bieten Online-Videotheken an. Hier kostet das Film-Angebot bei 1000 Titeln zwischen Null und Zehn Euro pro Abruf. DVB-T: Flexibles Fernsehen im Garten oder AutoDas analoge terrestrische Fernsehsystem wurde Schritt für Schritt durch ein digitales terrestrisches Übertragungsverfahren (DVB-T) ersetzt. Der Vorteil gegenüber der analogen Variante ist die bessere Bild- und Tonqualität sowie die größere Programmvielfalt, da mehrere TV-Programme pro Kanal übertragen werden können. In über 90 Prozent des Bundesgebiets können die öffentlich-rechtlichen Sender und regionale Programme empfangen werden. Zusätzlich ist derzeit noch in einigen Gebieten der Empfang von privaten Sendern möglich. Die Programmbelegung variiert stark in den einzelnen Regionen, daher ist es empfehlenswert sich im Vorfeld über das verfügbare Programmangebot an seinem Wohnort zu informieren. HDTV-Inhalte können mit DVB-T nicht empfangen werden. Erst mit der Weiterentwicklung DVB-T2 wird die Übertragung von TV-Signalen in HDTV-Qualität möglich sein. Wann und wie dies in Deutschland umgesetzt wird, ist aber ungewiss.
Leider kommt es relativ häufig zu Störungen, Aussetzern und langen Umschaltzeiten zwischen den Programmen beim Empfang von terrestrischen Signalen kommen. Der optimale Platz für die Zimmerantenne ist in der Nähe von Fenstern, da dicke Wände das Signal abschirmen. Störungen können ebenfalls durch elektrische Geräte verursacht werden. Livestreams als Ergänzung für PC und NotebookViele TV-Inhalte sind mittlerweile auch im Internet zu finden. Eine verpasste Sendung kann so problemlos nachgeholt werden. Auch für Livestreams und Peer-to-Peer-Dienste wie Zattoo wird eine schnelle Internetverbindung benötigt. Bei niedrigen Datenraten ist die ruckelfreie Wiedergabe der Streams nicht gewährleistet. Die Server können zudem zu bestimmten Zeiten teilweise überlastet sein. IPTV hingegen bietet ein bestimmtes Angebot für einen festen Nutzerkreis, wie etwa für Entertain-Kunden der Telekom. Die ausschließliche Nutzung von TV-Angeboten über das Internet ist als Haupt-Empfangsweg für das Fernsehen in den eigenen vier Wänden eher ungeeignet und kann als Ergänzung für die gelegentliche Nutzung am PC oder Notebook genutzt werden. Meldungen zu Fernsehen
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