Smartphone-Navigation

Gratis-Navigation: Falk Maps für Android im ersten Test

Online-Navigations-App kann trotz kleiner Macken überzeugen
AAA

Nachdem der Navi-Anbieter Falk im Frühjahr seine mobile Karten-Web-App veröffentlicht hat, folgt nun eine kostenlose App für Android. teltarif.de hat die Anwendung einem ersten Test unterzogen.

Schon beim Test der Web-App, die unter der Adresse m.falk.de abrufbar ist, fiel uns auf, dass die Gestaltung einer Smartphone-App ähnelt. Von daher war es absehbar, dass Falk das System auch irgendwann tatsächlich als App bereitstelt. Abgesehen von diversen Werbe-Apps offeriert der Hersteller im Google Play Store außerdem Falk Navigator Plus DACH [Link auf https://play.google.com/store/apps/details?id=de.falk.navigator9.dach.market entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] für 23,79 Euro sowie Falk Navigator Plus Europe [Link auf https://play.google.com/store/apps/details?id=de.falk.navigator9.eu.market entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] für 41,64 Euro. Obwohl diese Anwendungen jeweils das komplette Kartenmaterial mitbringen, schrecken die Preise sicherlich viele Nutzer von einer Anschaffung ab.

App nur mit Online-Verbindung nutzbar

Falk Maps für Android im ersten TestFalk Maps für Android im ersten Test Die erste wichtige Information zur Gratis-App: Offline-Kartenmaterial ist nicht vorgesehen, die Anwendung benötigt eine dauerhafte Internet-Verbindung. Für Nutzer einer mobilen Datenflat mit höherem ungedrosselten Inklusivvolumen ist das kein Problem, bei einer exzessiven Nutzung der App sollte man aber stets den Verbrauchszähler im Smartphone beziehungsweise im Kundenkonto des Providers im Auge haben, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. Das weitaus größere Problem, das natürlich auch bei Google Maps besteht, dürfte aber die zum Teil immer noch mangelhafte Mobilfunk-Datenversorgung entlang von Verkehrswegen wie Bahnstrecken in ländlichen Regionen sein. Dem ist nur durch die Nutzung einer App mit Offline-Kartenmaterial abzuhelfen - der Play Store listet hier beispielsweise mehrere Gratis-Anwendungen auf Basis des OpenStreetMap-Materials auf.

Der Homescreen von Falk MapsDer Homescreen von Falk Maps Die Installation verlief in unserem Test schnell und reibungslos. In den ersten Tagen nach der Veröffentlichung war im Play Store in Nutzerkommentaren zu lesen, dass die App sehr viel Rechte auf dem Smartphone fordern soll. Bei der von uns heruntergeladenen Version war das nicht mehr der Fall - außer auf den GPS-Sensor und das Internet wollte die App auf nichts zugreifen. Falk hat hier also wohl schnell mit einem Update reagiert.

Das standardmäßig verwendete Kartenmaterial stammt - wie bei der Web-App - von Bing Maps. War vor einigen Monaten noch NAVTEQ als Kooperationspartner für das Bing-Maps-Material genannt, steht nun auf der Karte - außer Microsoft - der NAVTEQ-Eigentümer Nokia mit einem Copyright-Hinweis. Im Einstellungsmenü der App ist es wieder möglich, alternativ das Material von OpenStreetMap zu nutzen. Dafür gibt es wieder diverse Oberflächen wie eine Geländekarte, Radfahrerkarte, Satellitenbilder oder die Vogelperspektive.

Auf der folgenden Seite schauen wir uns die Oberfläche und Menüführung an und werfen einen ersten Blick auf die Navigationsoptionen sowie auf die Auswahl der verfügbaren Points of Interest.

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