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Spam-Alarm auf Facebook und Twitter

28.04.2011
17:47

Zahl betrügerischer Apps wird zunehmen

Spam-Alarm auf Facebook und Twitter Ein sich rasant verbreitender Wurm sorgt derzeit für Unmut im Online-Netzwerk Facebook, eine Welle von Spam-Mitteilungen ist zurzeit auf Twitter unterwegs. Der sich bereits seit Wochen verbreitende Facebook-Wurm WOW setzt auf die Neugier der Mitglieder des sozialen Netzwerks: Die Nutzer sollen auf einen Link klicken und angeblich sehen können, wer wie oft das eigene Facebook-Profil besucht hat. Der Wurm erreicht die Facebook-Nutzer als Event-Einladung, Pinnwand-Eintrag und sogar im Chat mit animierenden Mitteilungen wie "WOW Jetzt kannst du sehen wer sich dein Profil ansieht!", "Schau dir an wer dein Profil sieht" oder "Meine Top Profil-Stalker". Tückisch ist zudem, dass die vermeintliche Anti-Stalker-App von Accounts von Freunden verschickt wird und daher von vielen Facebook-Nutzern für vertrauenswürdig gehalten wird.

Empfänger solcher Nachrichten sollten die entsprechenden Links nicht öffnen, auch wenn die Neugier groß ist. Denn mit dem Klick verschickt sich der Wurm automatisch an alle Facebook-Freunde des Nutzers. Die angepriesene Funktion gibt es gar nicht.

Wer auf einen solchen Link geklickt hat und seinen Facebook-Account infiziert hat, sollte die entsprechenden Spam-Beiträge auf seiner Pinnwand und in seinem Event-Kalender löschen, in den Konto-Einstellungen vergebene Zugrifssrechte auf das eigene Profil für Anwendungen und Fanseiten überprüfen und auch ein aktuelles Viren-Programm den Rechner auf etwaige Schadsoftware scannen lassen. Zudem ist es ratsam, Bekannte im Netzwerk auf den Wurm- und die Spam-Nachrichten hinzuweisen, so dass der Wurm sich nicht immer weiter verbreitet.

Spam-Mitteilungen auch im sozialen Netzwerk Twitter

Spam-Mitteilungen kursieren zurzeit auch im sozialen Netzwerk Twitter. Die automatisierten Nachrichten enthalten einen Link zu einem Programm, das angeblich anzeigen kann, welche Follower einem Twitter-Nutzer ihre Gefolgschaft gekündigt haben. Es handelt sich hierbei ebenfalls um eine Täuschung, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Wird der Link angeklickt und der angeblichen App Zugriff auf den Account gewährt, wird die Nachricht über den eigenen Twitter-Account weiter verbreitet. Außerdem wird der Nutzer aufgefordert, an einer Online-Umfrage teilzunehmen - erst danach könne man angeblich sehen, wer einem nicht mehr folgt. Für jeden ausgefüllten Online-Fragebogen erhalten die Betrüger Geld, so das BSI.

Tatsächlich verschaffe sich das Programm nur Zugang zum Konto des Benutzers und verbreite sich so weiter. Wer nicht mehr zu seinen "Followern" gehört, erfahre der Twitter-Nutzer jedoch nicht. Unter den Einstellungen im Twitter-Menü lässt sich der Kontozugriff wieder deaktivieren.

Tweets mit Links auf angebliches Lady-Gaga-Video

Der Anti-Viren-Spezialist Sophos warnt dagegen vor Tweets über ein angeblich von YouTube verbanntes Video der Sängerin Lady Gaga. Wer den im Tweet angezeigten Link öffnet, werde auf eine gefälschte Webseite des Videoportals weitergeleitet. Wer dann auf den Play-Button des vermeintlichen Videos von Lady Gaga klicke, sehe kein Video, sondern erlaube einer fremden Applikation den Zugriff auf das persönliche Twitter-Konto. Erhält die Anwendung Zugriff auf das Twitter-Konto, könne sie im Namen des betroffenen Nutzers Mitteilungen versenden. Zurzeit kursieren diese betrügerischen Tweets offenbar nur in spanischer Sprache.

Es ist damit zu rechnen, dass die Zahl solcher betrügerischen Twitter- und Facebook-Apps weiter zunimmt. Da auf Twitter fast gänzlich verkürzte URLs gepostet werden, klicken unbedarfte User hier häufig noch voreiliger zugesandte Links an als auf Facebook.

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mit Material von dpa
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Betreff Autor Datum
RE: Avira macht gewaltig Probleme sushiverweig. 31.03.12 14:15
RE: Avira macht gewaltig Probleme Conax 31.03.12 11:21
RE: Avira macht gewaltig Probleme sushiverweig. 31.03.12 00:01
Avira ist Mist sushiverweig. 30.03.12 23:59
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2012-01, Erwachsene ab 14 Jahre