Spekulationen

Facebook lädt zu geheimnisvoller Produktvorstellung am 15. Januar

Kommt nun das Facebook-Smartphone oder die Suchmaschine?
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Facebook lädt zu geheimnisvoller Produktvorstellung am 15. JanuarFacebook lädt zu geheimnisvoller Produktvorstellung am 15. Januar Facebook hat ausgewählte Medienvertreter für den 15. Januar in sein Hauptquartier eingeladen. Doch der Grund der Einladung wurde noch nicht verraten. Insider spekulieren auf die Vorstellung des Facebook-Smartphones - doch das ist nicht die einzige Theorie.

Eines der Fachmedien, das eine Einladung zu der geheimnisvollen Veranstaltung am kommenden Dienstag um 10:00 Uhr Ortszeit erhalten hat, ist das Magazin "Engadget", das auf seiner Webseite über die Einladung berichtet. Facebook schreibt in der Einladung lediglich: "Come and see what we're building."

Das schöne an dem englischen Verb "to build" ist, dass es sehr vieldeutig ausgelegt werden kann. Bezüglich Facebook kann es sich hierbei um einen neuen Dienst handeln, der auf Software-Basis "gebastelt" wurde - oder es handelt sich um Hardware zum Anfassen, die tatsächlich im Auftrag von Facebook "gebaut" wurde.

Facebook-Smartphone oder eigene Suchmaschine?

Die Gerüchte um ein eigenes Facebook-Smartphone sind nicht neu: Das soziale Netzwerk kämpft seit Monaten mit der Tatsache, dass immer weniger Anwender den Dienst über den Desktop-Browser nutzen, sondern über mobile Geräte. Das Problem von Facebook besteht darin, dass das Unternehmen auf den kleinen Displays nicht so viele oder gar keine Werbung einblenden kann. Doch die Werbung, die sich bei Facebook stets an den Vorlieben und dem Nutzungsverhalten der Anwender orientiert, bildet die Haupteinnahme des Konzerns. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das Facebook-Smartphone von HTC gebaut.

Branchen-Insidern zufolge gibt es aber noch ein weiteres Produkt, das Facebook am Dienstag vorstellen könnte, und bei diesem Dienst weiß die Öffentlichkeit auch bereits, dass er sich in Entwicklung befindet. Gemeint ist die Facebook-Suchmaschine, zu deren Entwicklung sich Mark Zuckerberg bereits im vergangenen Jahr geäußert hat. Dabei könnte es sich um eine verbesserte oder ganz neue interne Suchfunktion für das soziale Netzwerk handeln oder ein ganz neues Produkt, das die etablierten Suchanbieter wie Google oder Bing angreift. Auf jeden Fall muss das neue Produkt kommerziell erfolgreich sein, um Facebook nach dem Wirbel um den verpatzten Börsengang für Anleger wieder attraktiver zu machen.

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