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Facebook-Sicherheit: Worauf Nutzer achten sollten08.05.2011
16:12 Hundertprozentige Kontrolle über die persönlichen Daten gibt es nichtInhaltsverzeichnis:1. 18 Millionen Facebook-Nutzer allein in Deutschland2. Privatsphäre-Einstellungen, Friend-Finder und Phishing
Immer wieder gerät das soziale Netzwerk Facebook
in die Kritik von Datenschützern und Webaktivisten. Dabei werden nicht nur einige Funktionen wie die
Privatsphäre-Einstellungen oder der Freunde-Finder angegriffen, sondern auch gelegentliche Datenpannen,
Hacks und Malware. Vielen der über
600 Millionen
angemeldeten Nutzer - davon etwa 18 Millionen aus Deutschland - ist dabei gar nicht bewusst,
welche Informationen über sie selbst auf welchem Weg und in welchem Umfang unter Umständen von anderen
ausgelesen werden können. Dabei geht es nicht nur die auf der Pinnwand der eigenen Facebook-Seite
veröffentlichten Informationen, die Privatsphären-Einstellungen für das eigene Konto oder um
unerwünschte Werbung (Spam). Im schlimmsten Fall ermöglichen unvorsichtige
Facebook-Nutzer Fremden auch den Zugriff auf die Daten ihrer Freunde oder gewähren anderen
Schreibrechte auf der eigenen Facebook-Seite. Wie man sich davor schützen kann, zeigen wir in diesem
Hintergrundartikel.
nächste Seite: Privatsphäre-Einstellungen, Friend-Finder und Phishing
Vorsicht vor manchen Facebook-Apps
Dabei bedient sich ein solcher Wurm recht einfacher Mittel: Ein Angreifer schreibt eine App, die durch den Titel ein hohes Interesse weckt, und verbreitet sie durch Empfehlungen an seine Freunde. Wenn ein Nutzer die App interessant findet, probiert er diese aus und muss dazu wie gewohnt bestätigen, welche Daten des eigenen Profils von der App ausgelesen werden. Manchmal gehen die Forderungen jedoch weiter und die App verlangt auch Schreibrechte für die Pinnwand oder den Veranstaltungskalender des Facebook-Nutzers oder die Erlaubnis, Nachrichten an die Kontakte des Nutzers versenden zu dürfen - so wie im Fall des Spam versendenden WOW-Wurms. Das Fatale bei solchen Programmen: Weil die Postings als vermeintliche Empfehlungen von Freunden erscheinen, klickten andere sie voreilig an und versenden sie weiter. Zustimmen, Bearbeiten und Löschen von Apps
Klickt er auf "Einstellungen bearbeiten", kann er entweder den Zugriff der App auf die persönlichen Daten komplett sperren (entfernen) oder Teile der Berechtigungen zurückziehen. Auch der letzte Datenzugriff der App wird angezeigt. Zudem sollte der Nutzer überprüfen, welche Daten seines Profils Anwendungen und Webseiten seiner Freunde nutzen dürfen. Diese Einstellungen befinden sich ebenfalls in diesem Abschnitt. Facebook Connect und Open Graph
Auf der zweiten Seite unseres Überblicks über die Sicherheits-Einstellungen fürs eigene Facebook-Profil erfahren Sie, warum der Facebook-Friendfinder in den Augen von Datenschützern problematisch ist.
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