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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 21.05.2013 |
Großbritannien: Frequenzstreitigkeiten verzögern LTE11.04.2012
14:18 Immer noch kein LTE-Mobilfunknetz in Großbritannien
Von Hans-Georg Kluge
Wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf die Financial Times berichtet, bereitet der britische Mobilfunkbetreiber Everything Everywhere den Verkauf eines Teils seiner Funkfrequenzen vor. Nach diesen Informationen handelt es sich um etwa ein Viertel seiner Frequenzblöcke im 1 800-MHz-Bereich. Der Wert der Frequenzen wird den Zeitungsinformationen zufolge auf etwa 400 Millionen Pfund (etwa 485 Millionen Euro) geschätzt.
Gegenüber der Financial Times sagte Everything-Everywhere-Chef Olaf Swantee, dass der Käufer jedoch die Genehmigung der Wettbewerbsbehörde benötige und daher deutlich machen müsse, für Konkurrenz sorgen zu können. Großbritannien hinkt in Sachen LTE hinterherDie Markteinführung der LTE-Technik in Großbritannien steht zur Zeit noch aus. Bislang wurden erst in Cornwall Versuche im 800-MHz-Frequenzband unternommen. Noch im April will Everything Everywhere in Bristol den Testbetrieb eines LTE-Mobilfunknetzes im Frequenzband von 1 800 MHz starten. Everything Everywhere hatte vorläufig die Genehmigung der britischen Regulierungsbehörde Ofcom erhalten, im 1800-MHz-Frequenzspektrum ein LTE-Netz zu betreiben, obwohl dieser Frequenzbereich normalerweise für GSM-Mobilfunknetze genutzt wird. Die Konkurrenz-Anbieter, namentlich Vodafone, o2 und Three, haben mittlerweile jedoch erreicht, dass die Genehmigung zurückgezogen wurde. Wie das Online-Magazin The Verge berichtet, will die Ofcom nun den Konkurrenten bis zum 8. Mai Zeit geben, Stellungnahmen einzureichen. Die Netzbetreiber befürchten, dass Everything Everywhere durch die Genehmigung einen deutlichen Vorteil erhalte. Damit ist nicht zu erwarten, dass britische Betreiber den Kundenbetrieb mit LTE schnell aufnehmen können, da die Vergabe der LTE-Frequenzen frühestens Ende 2012 stattfinden können. Möglicherweise verzögert sich jedoch auch dieser Termin, da nicht abzusehen ist, ob das Vergabeverfahren von einem der Netzbetreiber juristisch angefochten wird. Weitere Meldungen zum Thema Frequenzen
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