![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.05.2013 |
EU verdächtigt chinesische Telekomausrüster des Preisdumpings05.07.2012
14:21 EU-Kommission denkt über Strafzölle gegen Huawei und ZTE nach
Von Marc Kessler mit Material von dpa
![]() Huawei droht Ungemach aus Brüssel Strafzölle gegen chinesische Telekomausrüster durch die EU-Kommission könnten einem Bericht des Handelsblatts zufolge unmittelbar bevorstehen. Im Umfeld von Huawei, dem weltweit zweitgrößten Telekomausrüster, werde eine förmliche Untersuchung der Kommission noch vor der Sommerpause erwartet, berichtet die Zeitung heute. Bereits vor rund zwei Wochen hatte die "Financial Times" berichtet, dass die Kommission hinreichende Hinweise auf Preisdumping gegen Huawei und ZTE gesammelt habe. Huawei: Betreiben kein PreisdumpingHuawei weist den Vorwurf zurück. "Wir bekommen weder illegale staatliche Subventionen, noch betreiben wir Preisdumping", teilte das Unternehmen auf Anfrage der Zeitung mit. Im Umfeld des Konzerns werde jedoch mit einer Untersuchung seitens der Kommission noch vor der Sommerpause gerechnet, schreibt das Blatt. Auf politischer Ebene werde darüber geredet, wie sich das Problem noch lösen lasse. "Niemand will einen Handelskrieg", zitiert die Zeitung den Experten der CDU/CSU-Fraktion, Daniel Caspary. "Aber es geht darum, dass die EU ihre rote Linie zieht. Sonst nehmen uns die Chinesen bald gar nicht mehr ernst." Eine offizielle Untersuchung der EU-Kommission wäre die erste ihrer Art, die nicht auf Betreiben eines Unternehmens, sondern von der Kommission selbst vorangetrieben würde. Die Firmen selbst befürchten dem Bericht zufolge Nachteile in China, wenn sie sich zu laut beschweren. Stimmung zwischen China und Europa ist angespanntIn den Handelsbeziehungen zwischen China und Europa rumort es an mehreren Stellen. China fährt etwa eine restriktive Exportpolitik bei wichtigen Rohstoffen wie den sogenannten Seltenen Erden - seltene Metalle, die unter anderem für Hightech-Geräte unverzichtbar sind. Auch bei öffentlichen Ausschreibungen und Joint Ventures legt China europäischen Unternehmen Steine in den Weg. Die EU versucht hingegen, chinesische Fluglinien in den europäischen Emissionshandel zu zwingen. Europäische Netzwerkausrüster kämpfen um MarktanteileDie europäischen Netzwerkausrüster Ericsson, Alcatel-Lucent und das Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks (NSN) leiden seit geraumer Zeit unter der Konkurrenz chinesischer Anbieter. Huawei und ZTE drängen massiv auf den europäischen Markt - Huawei ist umsatzmäßig der weltweit zweitgrößte Telekomausrüster, ZTE die Nummer fünf. Handelskommissar Karel De Gucht verdächtige die chinesischen Hersteller, mit Hilfe von rechtswidrigen Subventionen Produkte teilweise deutlich unter den Herstellungskosten zu verkaufen (Preisdumping), hieß es. Weitere Meldungen zum Thema EU-Kommission
|
|
|
- Huawei Ascend P1 für 449 Euro ohne Vertrag in Deutschland
- Diskussion über Handy-Strahlung als Grund für Krankheiten
- QTom plant werbefreie, personalisierte Version
- Meldegesetz: Amt darf private Daten an Adresshändler verkaufen
- Reise-App der EU informiert Urlauber über ihre Rechte im Ausland
- Vodafone LTE Zuhause mit 21,6 MBit/s für 34,99 Euro
- EU verdächtigt chinesische Telekomausrüster des Preisdumpings
- Friedrich: Internetprovider sollen für Sicherheit im Netz sorgen
- Windows Phone 7 von Anfang an als Zwischenschritt geplant
- RTL-Gründer Thoma: "IPTV dient nur zur Festnetz-Bindung"
- Samsung Galaxy Chat kommt mit Android 4.0 und Tastatur
- Mobbing: Verfahren gegen ehemaligen France-Télécom-Chef
- Gerücht: LG arbeitet an Samsung-Galaxy-S3-Konkurrent
- Musik auf dem Handy wird dreidimensional
-
Handytarife mit Festnetznummer in der Übersicht
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage