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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 11.02.2012 |
Entertainment-Shopping: Nervenkitzel im Web-Einkaufskorb04.04.2009
19:17 Beim Bieten in "Erlebnis-Auktionshäusern" gewinnt nur einer – und viele verlierenInhaltsverzeichnis:1. eBay war gestern - Erlebnis-Auktionshäuser locken mit Nervenkitzel2. Nutzer zahlen teure Gebühren ohne Ware zu erhalten
Darf es etwas weniger sein: Ein iPhone ohne Vertrag für 3,79 Euro, ein 46-Zoll-Flachbild-Fernseher
für 20,51 Euro oder das Kultauto Mini One für 104,66 Euro? Nur geschenkt wäre billiger, mag man denken. Das Schnäppchenpotenzial
bei Shopping-Webseiten wie Hammerdeal, Swoopo oder Rabattschlacht – Anbietern einer neuen Spielart von Online-Auktionen – klingt verlockend.
Viele Auktionsteilnehmer kann der Nervenkitzel aber teuer zu stehen kommen. Die Betreiber verdienen weniger an der Ware und in erster Linie
an den Geboten – jedes davon ist üblicherweise kostenpflichtig. Wer seinen Kaufimpuls nicht unter Kontrolle hat, berappt mitunter viel –
und geht am Ende doch leer aus.
nächste Seite: Nutzer zahlen teure Gebühren ohne Ware zu erhalten
Was zieht in einer Wirtschaftskrise, wenn Konsumenten mit ihrem Geld knausern, am besten? Niedrige Preise! Damit locken einige neuartige "Erlebnis-Auktionshäuser", die bislang nicht als Internet-Flohmarkt agieren, sondern ausschließlich Neuware vertreiben. Das Grundprinzip funktioniert so: Neben dem Kaufpreis des Artikels bezahlen Teilnehmer jedes Gebot, das in der Regel zwischen 10 Cent und 1 Euro kostet. Jedes Bieten verlängert die Auktion, deren zeitliches Ende also nicht von vornherein feststeht. Der Haken: Die Teilnahmegebühren werden selbst dann fällig, wenn man nicht den Zuschlag erhält. Das schreckt Spaßbieter, die den Preis hoch treiben, ab. Die Ware bleibt somit meist vergleichsweise sehr günstig. Wer als letzter bietet, macht im Glücksfall ein Riesenschnäppchen. "Aus Nutzersicht ist die Aussicht auf einen sehr günstigen Kaufpreis aufregend", erklärt Bernd Skiera, Professor für Electronic Commerce an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Das Angebot spreche prinzipiell eher Impulskäufer an. Wer gezielt zum gewünschten Zeitpunkt zu den eigenen Preisvorstellungen einkaufen möchte, ist fehl am Platz. "Das Konzept lebt vom Nervenkitzel", betont Skiera. Unterschiedliche Verfahren bei Online-Auktionshäusern
Lesen Sie auf der zweiten Seite wie Rechtsexperten und die Verbraucherzentrale die Erlebnis-Auktionshäuser im Web beurteilen und was man beim Bieten auf jeden Fall beachten sollte.
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