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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Ericsson dementiert Trennung von Sony Ericsson27.07.2009
10:37 Unternehmen erwirbt zudem Mobilfunksparten von Nortel Networks
Der schwedische Mobilfunk-Ausrüster Ericsson
hat sich im Bieterwettbewerb um die Mobilfunksparten des insolventen
kanadischen Ausrüsters Nortel Networks durchgesetzt. An dem
Bieterverfahren hatten sich auch Nokia Siemens Networks und andere beteiligt.
Ericsson werde für 1,13 Milliarden US-Dollar (796 Millionen Euro) zwei High-Tech-Geschäftsbereiche schuldenfrei übernehmen, teilten die Schweden am Sonntag in Stockholm mit. Zu der Vereinbarung gehörten unter anderem wichtige Verträge mit nordamerikanischen Netzbetreibern wie Verizon Communications, Sprint Nextel, U.S. Cellular, Bell Canada und Leap. Zudem umfasse die Transaktion auch Vermögenswerte, bestimmte Patente und Lizenzen. Dem Erwerb müssen noch die Wettbewerbsbehörden in den USA und Kanada zustimmen. Bieter-Konkurrenz war zahlreich vorhandenEnde Juni hatte das Gemeinschaftsunternehmen von Nokia und Siemens, Nokia Siemens Networks, den Bieterreigen mit einer Offerte über 650 Millionen Dollar eröffnet. Es folgte Finanzinvestor und Gläubiger Matlin Patterson. Als Interessent war auch Research In Motion (RIM) gehandelt worden. Das schleppende Geschäft mit Handys und Mobilfunkchips hatte das Geschäft des Ericsson-Konzerns zuletzt belastet. Im zweiten Quartal war der Nettogewinn des Unternehmens auf 75 Millionen Euro geschrumpft und betrug damit nicht einmal mehr halb so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ericsson dementiert Trennung vom Handy-GeschäftUnterdessen ist Ericsson Gerüchten entgegengetreten, sich nach der Übernahme von Nortel von seinem Handygeschäft (Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson) trennen zu wollen. Das Handelsblatt zitiert Finanzchef Hans Vestberg in seiner heutigen Ausgabe mit den Worten: "Es gibt keine Diskussion über ein Ende der Partnerschaft." Die Zeitung berichtet weiter, Ericsson sei sogar bereit, das Handy-Geschäft notfalls finanziell zu unterstützen: "Wenn das Unternehmen Geld von seinen Müttern braucht, wird es das von uns kriegen", so Vestberg. Experten gehen davon aus, dass Sony Ericsson derzeit noch Chancen hat, wieder in die Gewinnzone zurückzukehren. Bislang hatte sich das Joint-Venture vor allem auf Multimedia-Handys konzentriert und den Boom der Smartphones zu spät erkannt.
Marc Kessler mit Material von dpa
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