Mobile Payment

Ericsson Money Services führt Gelddienst für Handy und PC ein

Handy-Bezahldienst noch ohne Near Field Communication (NFC)
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Ericsson Money Services hat in Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern einen mobilen Gelddienst eingeführt, mit denen die Nutzer per Internet-fähigem Handy oder PC Geldüberweisungen erledigen können. Damit haben Nutzer, die sich unter der Internet-Adresse www.ericssonmoney.com [Link auf http://www.ericssonmoney.com/ entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar] für den Online-Dienst registriert haben, die Möglichkeit, untereinander Geldüberweisungen tätigen und in ihrer elektronischen Geldbörse Geldbeträge entgegennehmen sowie mit einer zusätzlichen Prepaid-Mastercard-Zahlungsverkehrskarte weltweit an rund 1,5 Millionen Bankautomaten direkt auf ihr Ericsson-Money-Konto zuzugreifen und Bargeld abheben. Gegenüber den alternativen Bezahlsystemen wirbt Ericsson Mobile Services für den neuen Dienst mit seiner Geschwindigkeit: Guthaben soll innerhalb kürzester Zeit nach dem Überweisungsvorgang verfügbar sein.

Ericsson Money Services für Gelddienste für Handy und PC ein Ein denkbares Szenario: Eltern, deren Kinder an einem anderen Ort studieren oder die sich auf einer Auslandsreise in einem der anderen sechs europäischen Staaten befinden, können ihrem Nachwuchs mittels verschlüsselter Übertragung schnell neue Geldbeträge zukommen lassen. Außerdem können Freunde untereinander kleinere Schulden schnell begleichen, zum Beispiel bei einem gemeinsamen Restaurantbesuch. Die Einzahlung von Guthaben auf das eigene Ericsson-Money-Konto erfolgt via Debitkarte, Kreditkarte oder Überweisung vom Bankkonto, wobei ein jährliches Limit von 2 500 Euro pro Jahr gilt. Auch bei Einzelüberweisungen und Barabhebungen gibt es spezielle Obergrenzen. Handy-Nutzer müssen zur Nutzung von Ericsson Mobile keine App herunterladen, der Zugang erfolgt über den Web-Browser.

Die Kosten für Ericsson Money

Kostenlos ist der Cloud-basierte Dienst nicht: Für eine Guthabenaufladung per Banküberweisung zahlen die Nutzer von Ericsson Money jeweils 50 Cent, bei einer Guthabenaufladung per Debit- oder Kreditkarte belaufen sich die Gebühren auf jeweils zwei Prozent des Aufladebetrags. Die Geldversendungsgebühren unterscheiden sich je nach Zielland. Für die Aktivierung einer Prepaid-Zahlungskarte berechnet Ericsson Mobile Services seinen Kunden einmalig 5 Euro. Wer damit an einem Bankautomaten Geld abhebt, zahlt innerhalb Deutschlands 1 Euro und im Ausland 1,50 Euro je Vorgang, wenn der Abhebebetrag unter 50 Euro liegt. Wird mehr Geld abgehoben, zahlt der Nutzer zusätzlich noch zwei Prozent des ausgezahlten Betrags.

Ericsson Money Services für Gelddienste für Handy und PC ein Für die Registrierung für den Mobile-Payment-Dienst müssen Interessenten über 18 Jahre alt sein und ihre Namen, Wohnadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angeben. Mit dem Abschluss der Registrierung erhalten sie ihre persönlichen Zugangsdaten. Wie die Aufladung des Guthabens in der virtuellen Geldbörse erfolgt, beschreibt eine Anleitung auf der Dienste-Webseite. Wer einer anderen Person über Ericsson Money Geld zukommen lassen möchte, muss zuvor diesen Kontakt in seinem Account anlegen, legt dann den Betrag fest und klickt auf "Geld versenden" und zur Bestätigung noch auf "Absenden". Die Geldempfänger werden per SMS-Mitteilung über den Eingang des Betrags informiert und können dann mit ihrer Prepaid-Karte das Geld an einem Bankautomaten abheben.

Bei Ericsson Money Services handelt es sich um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Telefonaktiebolaget LM Ericsson. Das Unternehmen will den Ericsson-Money-Dienst schon bald im gesamten europäischen Raum anbieten. Bei entsprechender Marktdurchdringung der Nahfunktechnologie soll der Dienst auch das mobile Bezahlen über die NFC-Schnittstelle unterstützen. Bereits in näherer Zukunft soll es möglich werden, über die Dienste von Ericsson Money Services sicher Rechnungen zu begleichen, online einzukaufen und im Einzelhandel zu bezahlen. Außerdem plant das Unternehmen, über den Service Ericsson Money Interconnect Verknüpfungen mit anderen, ähnlichen Diensten weltweit bereit zu stellen. Vor kurzem erst hatten Google und Orange Handy-Bezahldienste angekündigt.

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