E-Plus hat in den letzten Tagen erneut Einwahlnummern von
Calling-Cards gesperrt. Diese Anbieter realisieren besonders günstige Telefongespräche per
Callthrough und benutzen hierfür oft
Festnetz-Einwahlnummern, die von Kunden mit Festnetz-
Flatrate kostenfrei angewählt werden können. Der Düsseldorfer Mobilfunker hatte bereits im Februar von Chatlines und Callthrough-Diensten genutzte Festnetz-Nummern
gesperrt und war damit bereits zum zweiten Mal dem
Beispiel von
o2 gefolgt.
Betroffen sind aktuell beispielsweise Düsseldorfer und Berliner Einwahlnummern des Anbieters Betamax. Werden diese oder andere gesperrte Festnetz-Nummern aus dem E-Plus-Netz angerufen, erhält man lediglich die Ansage: "Die von Ihnen gewählte Rufnummer ist aus dem E-Plus-Netz nicht erreichbar".
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E-Plus: Missbräuchliche Dauertelefonie überlastet das Netz

E-Plus-Sprecher Klaus Schulze-Löwenberg erklärte auf Anfrage von teltarif.de, "bedauerlicherweise" gebe es Nutzer, "die unsere für den normalen Kunden entwickelten Produkte missbrauchen. So muss E-Plus zunehmend feststellen, dass mit Nummern im Ortsnetzbereich (...) vermeintliche 'Dienste' in rechtswidriger Weise angeboten werden, zu denen 24 Stunden am Tag künstlich Dauertelefonie erzeugt wird."
Die Dauernutzung führe indes auch zu technischen Problemen, so Schulze-Löwenberg: "Diese missbräuchliche Dauertelefonie führt unter anderem zu Problemen in der Netzinfrastruktur - nicht nur bei der E-Plus-Gruppe. Daher sieht man sich bei E-Plus gezwungen, bestimmte Rufnummern wie die von Ihnen genannten, die Überlastungen im Netz verursachten, zu sperren."
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