E-Plus scheint die Frequenzauktion in Mainz
zum Laufen bringen zu wollen:
In der aktuellsten Runde hat das Unternehmen für drei Blöcke aus dem
800-MHz-Bereich geboten und dabei die bisherigen Höchstgebote deutlich
überboten. Lagen die bisherigen Höchstgebote bei 35,6 bis 41,2 Millionen Euro,
so hat E-Plus nun mehr als 91 bzw. 97 Millionen Euro geboten und die Gebote
somit mehr als verdoppelt.
E-Plus bietet nicht zum ersten Mal für drei insgesamt sechs Frequenzblöcke. Bereits zu
Beginn der Auktion hat der Anbieter deutlich vorgelegt, sich aber auch schon wieder
von einzelnen Blöcken zurückgezogen, um
später dann wieder zu bieten. Abzuwarten bleibt,
wie die anderen Anbieter nun auf die Gebote reagieren. Es darf bezweifelt werden,
dass die drei Wettbewerber sich mit je einem Frequenzblock zufrieden geben und
E-Plus drei Blöcke überlassen.
Das Gesamtgebot für alle zu versteigernden Frequenzen liegt somit jetzt bei 562 Millionen Euro.
Gestern gab es Meldungen, das Wirtschaftsprüfer mit einem Ertrag von bis zu 8 Milliarden Euro
rechnen. Die Auktion dürfte sich also noch etwas hinziehen.
Update: Gebote zurück gezogen und andere Blöcke preislich hochgezogen
Inzwischen hat E-Plus die Gebote auf die drei Blöcke zurückgezogen und auf die
drei anderen auch jeweils mehr als 90 Millionen Euro geboten. Ein Frequenzblock
kostet somit nun mindestens 90 Millionen Euro.
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