E-Plus darf 1800-MHz-Frequenzen jetzt für LTE und HSPA nutzen
28.06.2012 12:05
Bundesnetzagentur genehmigt Antrag des Netzbetreibers
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 E-Plus darf auf dem 1800-MHz-Band ab sofort auch HSPA und LTE nutzen
Der Mobilfunk-Netzbetreiber E-Plus darf seine 1800-MHz-Frequenzen ab sofort auch für mobile Breitbanddienste über die Datenstandards UMTS/ HSPA und LTE nutzen. Die
Bundesnetzagentur ( BNetzA) hat nun einen entsprechenden Antrag des
Düsseldorfer Unternehmens genehmigt, wie E-Plus heute mitteilt und die BNetzA auf Anfrage unserer
Redaktion bestätigt hat.
Bundesnetzagentur genehmigt Flexibilisierungs-Antrag seitens E-Plus
Den "Antrag auf Flexibilisierung der Frequenznutzung" hatte E-Plus im April dieses Jahres bei der
Regulierungsbehörde gestellt. Bereits seit Ende 2011 darf E-Plus
UMTS samt Erweiterung HSPA auf seinen 900-MHz-Frequenzen nutzen. Nun hat sich die deutsche
KPN-Tochter diese Erlaubnis samt potenzieller LTE-Nutzung auch für seine 1800-MHz-Frequenzen
eingeholt.
Die Bundesnetzagentur plant im Zuge der Neuvergabe der Ende 2016
auslaufenden GSM-Frequenz-Zuteilungen ohnehin eine Flexibilisierung der Frequenzrechte (teltarif.de
berichtete). Damit könnten breitbandige Anwendungen dann auch generell über das Spektrum bei
900 MHz und 1800 MHz laufen.
LTE-Start-Termin bei E-Plus bleibt weiter unbekannt
Wann E-Plus LTE generell und im Speziellen auf dem 1800-MHz-Band einsetzen will, wollte das
Unternehmen gegenüber teltarif.de nicht kommentieren. E-Plus testet LTE
bereits seit längerem in diversen Orten/Regionen, auf verschiedenen Frequenzen - konkret auf den
Frequenzbändern bei 1,8 GHz, 2,1 GHz und 2,6 GHz - sowie über verschiedene Techniken
(FDD-LTE, TD-LTE - teltarif.de berichtete) und betreibt in Chemnitz ein eigenes LTE-Testnetz.
E-Plus: 100 MBit/s per LTE "weit entfernt von den Anforderungen im Massenmarkt"
Erklärtes Ziel von E-Plus ist allerdings, das beste Datennetz aus
Kundensicht bis Ende 2012 zu bieten, das zwar keine Spitzenbandbreiten, sondern eine
"flächendeckend stabil verfügbare Datengeschwindigkeit von 1-2 MBit/s" liefern soll, damit
"alle regelmäßig genutzten Smartphone-Anwendungen in vollem Umfang und in hoher Qualität" in Anspruch genommen
werden können, wie der Mobilfunker heute noch einmal bekräftigte. Zwar ermögliche LTE
Downstream-Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s, allerdings seien solche Geschwindigkeiten
"bislang weit entfernt von den Nutzungsanforderungen im Massenmarkt".
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