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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
So gehts: E-Mails mit dem Handy senden und empfangen11.09.2009
14:23 Mobile E-Mails oft günstiger als SMS
Die Zeiten, in denen nur Manager oder Technikfreaks ihre E-Mails auf das
Handy holten, sind längst vorbei. Inzwischen kann jeder seine elektronische
Post auf dem Mobiltelefon ohne großen Aufwand lesen und verfassen. Ein
Smartphone braucht man dazu ebenso wenig wie eine schnelle
UMTS-Datenverbindung. Wir verraten Ihnen, was Einsteiger wissen müssen, damit das mobile Mailen selbst auf älteren Handys reibungslos klappt.
Unabhängig vom Betriebssystem: E-Mails im Browser abrufen
Um Zugang zum Postfach zu bekommen, ruft der Nutzer die mobile Internetpräsenz des jeweiligen Webmail-Anbieters auf und meldet sich mit dem eigenen Benutzernamen sowie Passwort an. Um dem Nutzer das Einloggen zu ersparen, bieten einige Dienstleister wie z.B. GMX einen Direktlink zum mobilen E-Mail-Konto an, der per SMS auf das Handy geschickt wird. Mehr Komfort mit E-Mail-Clients
Allerdings braucht man ein wenig Zeit, um die Anwendung einzurichten. Der Nutzer benötigt neben dem Benutzernamen und Passwort auch die die Adresse des Posteingangs- und Postausgangsservers. Diese Angaben finden sich Webseiten der E-Mail-Anbieter. Ist der Client einmal konfiguriert, lassen sich E-Mails oft sogar automatisch in selbst definierten Zeitintervallen abfragen. Die Nachrichten werden dann auf dem Handy gespeichert und sind auch ohne eine Internetverbindung verfügbar. Außerdem lassen sich E-Mails offline verfassen. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der E-Mail-Abfrage im Browser. Die meisten Smartphones bringen einen E-Mail-Client gleich ab Werk mit. Unter Windows Mobile ist das zum Beispiel eine angepasste Version von Microsofts Outlook. Da die Anwendung mit IMAP, POP3 und SMTP die gängigsten Übertragungsprotokolle unterstützt, lässt sich mit ihr nahezu jedes E-Mail-Postfach abfragen.
Blackberry-Feeling dank Push-DienstenWem die Verwendung des Browsers oder eines Clients zu unpraktisch erscheint, kann auch auf einen Push-Dienst zurückgreifen. Dieser sorgt dafür, dass die ankommenden Nachrichten ähnlich wie bei der SMS sofort nach Eingang auf dem Display angezeigt werden. Dieser Dienst ist inzwischen kein Privileg von Blackberry-Usern mehr. Er lässt sich auf nahezu jedem Handy unentgeltlich nutzen. Wie das geht, verraten wir Ihnen in unserem Überblick der kostenlosen E-Mail-Push-Dienste. Über 300 E-Mails für 24 Cent verschicken
Bei einer zeitbasierten Abrechnung ist es nicht zu empfehlen, die E-Mails im Browser zu lesen, geschweige denn zu schreiben. In diesem Fall ist es ratsam, auf einen Mail-Client zurückzugreifen, der das Lesen und Verfassen von Nachrichten auch ohne eine bestehende Internetverbindung erlaubt. Die anfallenden Kosten können auf diese Weise gering gehalten werden. Wenn das Verbindungsentgelt hingegen entsprechend des verbrauchten Datenvolumens ermittelt wird, kann man ohne Zeitdruck seine E-Mails auch online im Browser sichten. Das kann dann erforderlich sein, wenn kein Client vorinstalliert ist und der Webmail-Anbieter eine solche Applikationen für das Handy nicht anbietet. 1 MB Datenvolumen kosten bei günstigen Discountern rund 24 Cent. Zu diesem Preis lassen sich theoretisch bis zu 341 E-Mails senden und empfangen. Damit ist eine E-Mail deutlich günstiger als eine SMS. Allerdings eignet sich die E-Mail auf dem Handy nur bedingt als SMS-Ersatz. Schließlich ist bei der elektronischen Post nicht sichergestellt, dass der Empfänger seine Nachrichten sofort abruft. Man selbst jedenfalls wird unterwegs viel seltener wichtige E-Mails verpassen. Jan Sommerfeld
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