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E Ink kauft SiPix: E-Book-Reader-Displays auch für andere Geräte07.08.2012
09:50 Hersteller der Amazon-Kindle-Displays schluckt Oyo-Lieferanten
Von Rita Deutschbein
e-Ink-Displays sind ein prägnanter Bestandteil für den Erfolg der E-Book-Reader. Der Hersteller E Ink ist dabei der Branchen-Primus mit einem derzeitigen Anteil von über 90 Prozent am E-Reader-Markt. Diesen Anteil möchte das Unternehmen nun ausbauen: Wie Business Wire bekanntgab, hat E Ink eine endgültige Vereinbarung über den Kauf von Aktien der SiPix Technology und ihrer Tochtergesellschaft SiPix Imaging unterzeichnet. Zu Beginn wird E Ink 82,7 Prozent des Unternehmens für eine Summe von 1,5 Milliarden Taiwan-Dollar (etwa 40 Millionen Euro) übernehmen. Die restlichen Anteile (17,3 Prozent) sollen folgen.
Neue Entwicklungen durch riesiges E-Paper-PortfolioMit dem Kauf der SiPix-Anteile schließen sich zwei ehemalige Konkurrenten zusammen. Der Hersteller E Ink, der unter anderem Unternehmen wie Amazon, Barnes & Noble, Bookeen, Hanvon, iRiver, Kobo, Sony, Wexler und andere zu seinen Kunden zählt und auch die bekannten Pearl-Displays produziert, wird nach dem Aktienkauf über das umfangreichste Angebot an E-Paper-Technologien, eine größere Produktvielfalt und ein leistungsstärkeres Patent-Portfolio verfügen. "E Ink ist bestrebt, den E-Paper-Markt auszubauen und der Kauf der SiPix Aktien ist Teil unserer langfristigen Wachstumsstrategie", so Scott Liu, Chairman bei E Ink Holdings. "Unsere Zielsetzung lautet 'E Ink On Every Smart Surface' (E Ink auf allen Geräten mit Smart-Surface-Technologie) und wir werden weiterhin signifikante Investitionen in Technologien tätigen, die neue Märkte für unsere E-Paper-Displays erschließen können." e-Ink-Displays kommen nicht nur in E-Book-Readern zum Einsatz sondern spielen auch bei der Gestaltung elektronischer Etiketten, Batterieladestands- und Speicher-Anzeigen, Armbanduhren und Kreditkarten eine Rolle. Qualcomm trennt sich von Mirasol-Displays: Aus für farbige eInks?Während die Übernahme von SiPix durch E Ink auf neue Entwicklungen im Bereich des elektronischen Papiers hoffen lässt, hat ein anderer Hersteller seinen Ausstieg aus diesem Segment angekündigt. Qualcomm, eigentlich bekannt für die Herstellung von Prozessoren, gab bekannt, in Zukunft keine eigenen Geräte mit Mirasoltechnik mehr produzieren zu wollen. Die sogenannten Mirasol-Displays können im Gegensatz zu den e-Inks Farbe darstellen und kamen erstmals im Kyobo Mirasol eReader in Südkorea zum Einsatz. Qualcomm will die farbigen Mirasol-Displays nun in einem Lizenzierungsmodell weiterverkaufen. Eine Auswahl von hierzulande erhältlichen E-Book-Readern erhalten Sie auf unserer aktuellen E-Book-Reader-Übersicht. Weitere Meldungen zum Thema eInk-Display
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