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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 24.05.2013 |
E-Book-Studie: Digitaler Lesestoff wird immer beliebter04.04.2012
10:25 Bereits jeder vierte Buchleser nutzt E-Books
Von dpa / Marie-Anne Winter
Fast jeder vierte Mensch in Deutschland mit
Interesse an Büchern hat laut einer aktuellen Umfrage schon
einmal ein elektronisches Buch genutzt. 14 Prozent der Menschen, die
ab und an ein Buch kaufen oder lesen, zahlten im vergangenen Jahr für
mindestens ein belletristisches E-Book, heißt es in einer Studie der
Universität Hamburg. Weitere neun Prozent nutzten kostenfreie E-Books
und Leseproben.
Rund 57 Euro haben E-Book-Käufer im Durchschnitt in den vergangenen zwölf Monaten bereits für das digitale Lesevergnügen ausgegeben. Auch schätzten die Käufer mit durchschnittlich 15,84 Euro den Preis eines E-Books realistisch ein, heißt es in der Studie. Ganz anders die E-Book-Nicht-Leser: Für sie waren die vermeintlich zu hohen Preise der Hauptgrund, warum sie nicht zugriffen. E-Book-Extras sind beliebtGerne erhalten die Leser dabei Zusatzinhalte. Besonders wichtig sind ihnen die Suchfunktion sowie Bilder, Karten und Übersichten zum Inhalt des Buches. Auch vertiefende Informationen zum Thema des Buches und zum Autor halten die Leser für relevant - übrigens E-Book-Leser genauso wie diejenigen, die noch keine E-Books nutzen. Weniger wichtig sind den Nutzern Videos, Audios und Interaktivität. Wer sich dem E-Books nicht zuwendet, ist laut der Hamburger Studie mit den Papier-Büchern zufrieden und möchte das Leseerlebnis nicht missen. "Es sind vor allem haptische Aspekte, wie die Möglichkeit, Bücher beim Lesen in die Hand zu nehmen oder sie ins Regal zu stellen. Zudem sind gedruckte Bücher auch praktisch - zum Beispiel am Strand", meint Studienautor Tim Prostka. Außerdem gaben viele der Befragten an, nicht auf einem Bildschirm lesen zu wollen. Bisherige E-Book-Käufer planen meist auch weitere Einkäufe - Nicht-Leser hingegen werden voraussichtlich auch in naher Zukunft nicht online Bücher kaufen. Interessanter Nebenaspekt: Ein Drittel gab an, die Bücher über Freunde zu bekommen - wobei nicht erhoben wurde, ob es sich dabei um legales Mitlesen handelte. Die häufigste offizielle Bezugsquelle ist der Online-Einzelhändler Amazon. 57 Prozent der Leser bezogen in den vergangenen zwölf Monaten ein E-Book von Amazon, 27 Prozent bekamen es über iTunes von Apple. Die großen Finalisten liegen dahinter: 18 Prozent bezogen ihr E-Book über Thalia, 14 Prozent über Weltbild/Hugendubel und neun Prozent über Libri. Michael Clement meint, dass sich mit der steigenden E-Book-Nutzung die Händlerstrukturen dramatisch verändern und dem traditionellen Buchhandel starke Einbußen bescheren werden. "Es steht außer Frage, dass der Handel vor einer massiven Umverteilung der Marktmacht steht." Allerdings falle die Kannibalisierung gedruckter Bücher geringer aus als befürchtet. "Wir beobachten, dass E-Book-Käufer bisher nicht signifikant weniger gedruckte Bücher nachfragen als Nicht-Käufer." Ein Interview mit den beiden Studienleitern Michel Clement und Tim Prostka ist auf den Internet-Seiten der Universität Hamburg zu finden. Weitere Meldungen zum Thema E-Book
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der Zukunft aufs gedruckte Buch verzichten?
Die neuen E-Book-Reader und Reaktionen der Buchbranche
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| RE: Klar illegal | sabeck | 07.02.13 12:57 | |||||||
| RE: Und deshalb kauft keiner EBooks! | sabeck | 22.12.12 00:21 | |||||||
| RE: Klare Ansage | sabeck | 20.12.12 01:08 | |||||||
| RE: Klare Ansage | skycab | 05.04.12 09:48 | |||||||
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