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Dual-Core, HDMI und Notstrom: Asus zeigt klammheimlich neue Eee Box B208

Von Jan Rähm
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Die Cebit ist kaum vorbei und wir erinnern uns: Asus hat den Eee PC 1008HA und die UMTS-bestückten Eee PCs 1000HG, 1003HGo, 900SDGo und T91Go vorgestellt. Erstmals in Europa präsentierte Asus das Eee Keyboard, die Eee Station, die Eee Sticks und die Eee Box B206. Ganz neu wiederum waren wieder die Mock Ups der kommenden Eee Tops. Nun möchte man meinen, Asus habe jetzt erst einmal genug Neues gezeigt und fange an zu produzieren und zu bepreisen und zu liefern. Doch weit gefehlt. Heute, nur zwei Tage nach Cebit-Messe-Ende, wurde eine neue Eee Box entdeckt.

Bei der Eee Box handelt sich um das "Eee Box B208". Der Vergleich mit dem Modell Eee Box B206 zeigt auf den ersten Blick: Die Box arbeitet mit der Kraft der zwei Herzen. Statt eines Ein-Kern-Atoms kommt in der Eee Box 208 laut Specs ein Intel Atom 330 mit Doppelkern zum Einsatz. Die Taktfrequenz liegt bei 1,6 GHz. Der RAM-Ausbau liegt bei nur einem Gigabyte - bis zu vier dürfen es sein. Bei der Festplattenkonfiguration lassen sich die Bestückungen 160 GB, 250 GB und 320 GB vermelden. Hinzu kommen 10 GB virtueller Speicher im Netz.

Um die Grafik in der neuen Eee Box kümmert sich eine vom Typ "Radeon HD 4350" mit 256 MB Video-Ram aus dem Hause ATI. Sie übergibt die Ausgabedaten via HDMI an angeschlossene Wiedergabegeräte. Auch DVI soll möglich sein, allerdings nur über einen Adapter. Von VGA ist im Datenblatt unter asus.com nichts zu lesen.

Netzwerktechnisch geht es bei der Eee Box heiß her. Soll die Verbindung verkabelt hergestellt werden, steht eine schnelle Gigabit-Ethernet-Schnittstelle bereit. Soll auf Kabel verzichtet werden, verbindet sich die Eee Box via WLAN Draft-n mit dem gewünschten Router. Abwärtskompatibel ist die Box zu Netzen der Standards 80.211 b und g.

Für den guten Ton soll ein Azalia-Sound-Chip "ALC662" von Realtek sorgen. Eine optische S/PDIF-Schnittstelle gewährleistet den verlustfreien digitalen Transfer zur Hifi-Anlage.

Eine Besonderheit der Eee Box B208 ist ihre integrierte Batterie. Sie soll im Fall eines Stromausfalls die Energieversorgung übernehmen und somit gleichsam als UPS (Uninterruptible Power Supply) oder auch USV (unabhängige Stromversorgung) fungieren.

Weg von den nackten technischen Daten hin zum Aussehen der Box. Sie soll nochmals etwas kleiner geworden sein und unter einem Liter an Volumen mitbringen. Mag man ihr Design aus irgendeinem Grund nicht, soll sich die 208er dank VESA-Bohrungen hinter einen Monitor schrauben lassen. Aus den Augen, aus dem Sinn? Das soll auch für die Ohren gelten. Mit gerade einmal 26 dB (A) soll die Box laut Asus kaum hörbar sein. Zu guter Letzt soll die neue Eee Box auch kaum spürbar sein. Spürbar? Ja, auf der Stromrechnung. Asus schreibt, die Box verbrauche bis zu 90 Prozent weniger Energie als ... ja, das als lässt Asus offen.

Genauso offen sind noch Liefertermin und Preisvorstellung. Darüber ist nichts zu hören oder zu lesen gewesen. Aber eines ist dann letztlich doch noch sicher: Die neue Eee Box 208 wird mit Windows Vista ausgestattet.

<via NBN>