Surfen am heimischen
DSL-Anschluss macht Spaß, zumal die
Bandbreite an Diensten stetig zunimmt - das gilt jedenfalls, so lange Auftrag,
Anschluss-Schaltung, Internetzugang und Abrechnungen reibungslos funktionieren. Schlechter
Kundenservice des Anbieters, langsame Datenübertragungsraten oder zu hohe Rechnungsbeträge
durch eine voreilig getroffene Tarifwahl können schnell dafür sorgen, dass die Freude über
den DSL-Zugang dem Unmut über Anschluss und Anbieter weicht. Wir erklären Ihnen auf den
folgenden Seiten, worauf Sie bei der DSL-Tarifwahl achten sollten und wie Sie späteren
Ärger frühzeitig ausschließen. Außerdem erfahren Sie, wie Sie sich bei anhaltenden
Streitigkeiten mit dem Provider am besten verhalten.
Surf-Verhalten und Bandbreiten-Bedarf realistisch einschätzen
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Bevor Sie einen DSL-Vertrag über möglicherweise 24 Monate abschließen, sollten Sie
Ihr voraussichtliches Surf-Verhalten möglichst realistisch einschätzen und sich über die
tatsächliche erreichbare Bandbreite am Anschluss in ihrer Wohnung bzw. in ihrem
Haus informieren. So minimieren Sie das Risiko, ein zu üppig ausgestattetes
DSL-Anschlusspaket zu buchen und jeden Monat zu viel Geld für den schnellen Internetzugang
zu bezahlen. Vorteil einer Flatrate: Sie geben dem Internetnutzer eine größere Kostenkontrolle
als andere DSL-Tarife.
Während sich inzwischen aufgrund günstiger Flatrate-Preise durch die Wahl
eines Zeit- oder Volumentarifs in der Regel vergleichsweise wenig Geld sparen lässt, kann
der Sparbetrag bei Wahl einer passenden Anschlussklasse mit einer nah an der technischen
Machbarkeit am Anschluss liegenden Bandbreite durchaus höher ausfallen. Wer bereits zu Hause
über die DSL-Leitung ins Netz geht und nach einem neuen Anbieter sucht, kann die vorhandene
Kapazität seines Anschlusses selbst vom Interface seines
DSL-Modems ablesen. Wer seinen Wohnort wechselt
oder vor dem DSL-Einstieg steht, fragt seine künftigen Nachbarn oder sucht eine Telefonnummer
eines benachbarten Anwohners heraus und gibt diese in die Verfügbarkeitsabfragen auf den
Websites der DSL-Anbieter ein. Teilweise garantieren die DSL-Anbieter auch gewisse
Mindest-Bandbreiten oder verzichten ansonsten auf einen Vertragsabschluss.
Welche Bandbreite für Sie sinnvoll ist, hängt auch von den Internet-Diensten ab, für
die Sie sich interessieren. Fürs Surfen, E-Mail, Instant Messaging oder
Internet-Telefonie (VoIP) eines einzelnen Nutzers reicht im Grunde
genommen ein DSL-1000-Anschluss aus. Der Bedarf an Bandbreite steigt aber, wenn Sie
mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen lassen, Videotelefonate führen oder Video- bzw.
Fernsehinhalte in höherer Auflösung empfangen möchten.
AGB und das Kleingedruckte vor Vertragsabschluss sorgfältig lesen
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Lesen Sie sich vor Vertragsabschluss sorgfältig das Kleingedruckte auf der Angebots-Broschüre
und die AGB zum in Frage kommenden DSL-Angebot durch. Manchmal verbergen sich
Nutzungsbeschränkungen in angeblichen "Flatrate"-Tarifen, durch die Vielnutzern höhere Kosten,
gedrosselte Datenübertragungsraten oder gar eine Anschluss-Sperre oder eine Vertragskündigung
durch den Provider drohen. Die AGB geben auch Aufschluss über die Mindestvertragslaufzeit, die
der Kunde eingehen muss. Wer in die vielfach vorausgesetzten 24 Monate Mindestlaufzeit
einwilligt, kann für längere Zeit nicht auf neue und eventuell attraktivere DSL-Angebote
reagieren.
Wer ein DSL-Anschlusspaket bestellt hat, sollte auch genau auf den Wortlaut der
Auftragsbestätigung des Providers achten. Stellt sich darin heraus, dass der DSL-Anschluss nur
mit geringerer Bandbreite als gewünscht geschaltet werden kann, sollten Sie notfalls
schriftlich per Einschreiben auf die vereinbarte Leistung pochen, wenn der Anbieter nicht mit
sich reden lässt. Bei einer vom ursprünglichen Auftrag abweichenden Auftragsbestätigung ist
auch ein Widerspruch möglich.
Passende Tarife suchen die Tarifrechner von teltarif.de heraus
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Wer sich die Zeit nimmt und passende DSL-Tarifangebote in Ruhe miteinander vergleicht, findet
auch das preislich attraktivste Anschlusspaket. Oft erlassen zum Beispiel die Provider ihren
Neukunden im Rahmen von Aktionen die einmaligen Anschluss-Bereitstellungsentgelte oder gewähren
in den ersten Vertragsmonaten Rabatt auf den Grundbetrag. Bei der Auswahl helfen Ihnen unsere
Tarifrechner: der
DSL-Tarifrechner und der
Doppel-Flatrate-Rechner. Hier können Sie
jeweils Angaben zu Ihrer Wohnadresse, zum vorhandenen Telefonanschluss, zur gewünschten
Anschluss-Bandbreite und zu Ihrem Surf-Verhalten machen und die Tarifrechner geben Ihnen sofort
passende DSL-Anschlusspakete mit detailliert aufgelisteten Kostenpunkten an. Probieren Sie es
einfach mal aus.
Unsere zusätzliche Empfehlung dabei: Achten Sie nicht nur auf die entstehenden Kosten sondern
informieren Sie sich auch über den Kundenservice der zur Auswahl stehenden Anbieter -
beispielsweise in einschlägigen Internet-Foren oder im Bekanntenkreis.
Welche Hardware eignet sich für Sie? Wie reagieren Sie am besten, wenn der bestellte DSL-Anschluss
auf sich warten lässt? Und wie können Sie die am Internetzugang eintreffenden Daten in der ganzen
Wohnung verteilen? Diese Fragen beantworten wir Ihnen auf der
folgenden Seite.
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