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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.06.2013 |
Doppel-Flatrates und ihre Extras: Für wen sich IPTV & Co. lohnen15.12.2011
17:22 Nicht jedes Tarif-Bundle ist ein Schnäppchen
Von Rita Deutschbein mit Material von dpa
Die Komplettpakete der Provider gehören zu den beliebtesten Anschlussarten.
Am häufigsten sind dabei die sogenannten Doppel-Flatrates vertreten, die sowohl
Internet-Flatrate als auch Telefon-Flat für kostenlose Gespräche ins
gesamte deutsche Festnetz vereinen. In einem weiteren Artikel
haben wir bereits gezeigt, dass derartige Tarife bei vielen Anbietern bereits für rund
25 Euro monatliche Grundgebühr zu haben sind.
IPTV als ZusatzoptionAuch bei den sogenannten Triple-Play-Verträgen - bestehend aus Internet, Festnetz und Fernsehen - sollte vor der Buchung genau überlegt sein, ob die Zusatzoption auch wirklich ausgeschöpft wird. Für Satelliten-TV oder DVB-T fallen keine Gebühren an. Das Fernsehen übers Internet, das sogenannte IPTV, ist dagegen wie ein Kabelanschluss kostenpflichtig. Angebote dieser Art finden sich beispielsweise bei der Telekom, Alice und Vodafone. "Der Aufpreis lohnt sich nur für jemanden, der auch entsprechend viel fernsieht", sagt Martina Totz von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Denn Vielgucker profitieren am meisten von zusätzlichen Programmen, Online-Videotheken oder exklusiven Fußballübertragungen der IPTV-Anbieter. In der Regel fallen je nach Anbieter für das Komplettpaket aus Doppelflatrate und IPTV zwischen 35 und 45 Euro an. Pay-TV wie Spielfilm-Sender oder Bundesliga-Fußball kosten pro Zusatzpaket fünf bis 15 Euro mehr. Wollen Kunden über ihre Internet-Verbindung auch fernsehen, steht neben dem preislichen Aspekt vor allem auch die Bandbreiten-Frage im Raum. Internet-Geschwindigkeiten von 16 MBit/s sollte der Anschluss mindestens bieten, gerade dann, wenn sich in Haushalten mehrere Rechner die Bandbreite teilen müssen. Welche Bandbreite den Nutzern am Ende der Leitung zur Verfügung stehen, ist neben den angeschlossenen Rechnern auch von weiteren Faktoren abhängig - zum Beispiel von der Entfernung zum Hauptverteiler oder von der Anzahl anderer DSL-Nutzer im Viertel. Manche Anbieter informieren Interessenten auf Anfrage, welche Bandbreite sie erwarten können, wenige geben sogar eine Garantie ab. Kabelanschluss als Alternative zu DSLEine Alternative zu DSL kann der Kabelanschluss sein. Alle großen Kabelanbieter, beispielsweise Kabel Deutschland, Unitymedia und Kabel BW, haben für 30 bis 40 Euro Pakete aus digitalem Kabel, Telefon- und Internetflatrate im Angebot. Auch hier lässt sich das TV-Basisangebot gegen Aufpreis erweitern. Wer kein Fernsehen vom Kabelanbieter möchte, weil er DVB-T oder Sat nutzt, zahlt für die Doppelflatrate per Kabel um die 25 Euro. Eine freie Wahl zwischen den Anbietern hat der Nutzer anders als bei DSL bisher nicht, weil es am Wohnort immer nur einen Kabelversorger gibt. Auch ist das Kabel noch nicht überall für Internet und Telefonate ausgebaut. Ein Verfügbarkeitstest auf den Internetseiten der Anbieter kann Aufschluss über schaltbare Anschlüsse geben. Egal, ob Kabel- oder DSL-Anbieter: Verbraucher müssen auf einige Fallstricke achten. Manche Anbieter locken neue Kunden mit günstigen Monatsgebühren, die nach Ablauf einer Frist automatisch auf das normale Niveau steigen. Andere versuchen, dem Kunden unnötige Sicherheitspakete oder andere Zusatzoptionen unterzujubeln. Oft ist das für eine begrenzte Zeit kostenlos, danach wird berechnet, und die Flatrate ist plötzlich teurer. Ein Blick ins Kleingedruckte vor dem Abschluss des Vertrages sollte der Nutzer immer werfen. Zudem gilt: Kündigen, was man nicht nutzt, bevor unnötige Kosten entstehen. Aktuelle Aktionsangebote der Provider finden Sie auf unserer Infoseite. Weitere Meldungen zum Thema Doppel-Flat
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