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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 25.05.2013 |
Breitband mit Doppel-Flatrate im Preisvergleich19.11.2009
00:00 So viel zahlen Nutzer in der Großstadt, das bleibt Nutzern auf dem LandInhaltsverzeichnis:1. Welche Zugangswege sind wo verfügbar?2. Dresden: Breitband-Entwicklungs- im ehemaligen OPAL-Gebiet 3. Hedwigenkoog: Weißer Fleck hinterm Deich
Von Björn Brodersen
Inzwischen nutzen nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
(BMWi) mehr als
23 Millionen oder rund 60 Prozent der deutschen Haushalte einen
Breitband-Internet-Anschluss. Für 93 Prozent der Haushalte
steht theoretisch ein Zugang mit mindestens 1 MBit/s zur Verfügung. Bis zum Ende des
kommenden Jahres sollen flächendeckend Breitband-Zugänge angeboten werden, bis zum Jahr 2014
sogar für 75 Prozent der Haushalte mit Datenempfangsraten von mindestens 50 MBit/s.
Dennoch: Bis in das kleinste Dorf werden andere schnelle Internetverbindungen als Breitband via
Satellit nicht vordringen, und je nach Wohnort kann die tatsächlich erreichte Bandbreite am
Anschluss des Nutzers deutlich unter den beworbenen Maximalwerten liegen.
Die Bundesregierung will den Breitband-Ausbau in Deutschland durch eine Technologie- und Anbietervielfalt erreichen. Schon jetzt können Einsteiger ins Breitband-Internet je nach Wohnort - vor allem in den Ballungszentren - zwischen DSL-, VDSL-, Glasfaser- (FTTx), Kabel-Internet-, Satelliten- und UMTS-Zugängen wählen. Dazu kommt, dass manche Breitband-Anbieter sogenannte Regio-Zuschläge auf den üblichen Monatspreis von den Kunden, die auf dem Land wohnen, verlangen. Wir zeigen an drei Beispielen, welche Zugangsarten wo verfügbar sind und wie teuer sie in Verbindung mit einer Doppel-Flatrate fürs Surfen im Internet und fürs Telefonieren ins deutsche Festnetz sind. Großstadt München: Große Auswahl, niedrige Preise
Kabelgebundene Breitband-Internet-Zugänge mit einer Downstreamrate von bis zu 100 MBit/s via DSL, VDSL, FTTx oder TV-Kabel erhält der Nutzer hier an bestimmten Adressen für Monatspreise bis 50 Euro und ohne größere Einstiegskosten für die Anschluss-Bereitstellung oder den Hardware-Kauf. Eine Zugangstechnologie wie Breitband via Satellit mit ihren hohen Hardware- und Einrichtungskosten für den Kunden stellt daher in Städten wie München keine beachtenswerte Alternative dar. Die Breitband-Angebote mit Doppel-Flatrate in München
Monatsgrundkosten bis 50 Euro, DSL 6000 ab 25 Euro pro MonatDas günstigste Angebot für einen Bewohner in der Münchener Innenstadt kommt von Kabel Deutschland: Im Paket Classic erhält der Kunde für den Monatsgrundpreis von 19,90 Euro einen bis zu 6 MBit/s im Downstream schnellen Breitband-Internet-Anschluss mit Doppel-Flatrate fürs Internetsurfen und Telefonieren ins deutsche Festnetz (Voice-over-Cable mit zwei Telefonleitungen). Das Kabel-Modem sowie bei Online-Bestellung auch einen WLAN-Router stellt KDG Neukunden ohne weitere Kosten zur Verfügung, für die Anschluss-Bereitstellung durch einen Techniker fallen für Neukunden einmalig 19,90 Euro an. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr, zurzeit sparen Neukunden im Rahmen einer Preisaktion in den ersten drei Vertragsmonaten jeweils 7 Euro des monatlichen Paketpreises. Deutlich teurer sind VDSL-Anschlusspakete: Provider wie 1&1 und HanseNet (Alice) vermarkten in München die VDSL-Zugänge der Telekom unter eigenem Namen und teilweise auch zu günstigeren Konditionen. Bei 1&1 zahlen die Kunden in den 24 Monaten der Mindestvertragslaufzeit 39,99 Euro für den bis zu 50 MBit/s schnellen HomeNet-Anschluss mit Doppel-Flatrate, ISDN-Telefonmerkmalen und Video-on-Demand-Angebot. Den HomeServer - ein Kombi-Gerät aus DSL-Modem, TK-Anlage, WLAN-Router, Netzwerk-Server und Online-Speicher - gibt es für Neukunden zum Versandkostenpreis von 9,60 Euro. Noch höhere Grundkosten können laut unserer Tabelle für ein Doppel-Flat-Paket eines Mobilfunkbetreibers (Sprach-Flatrate und Notebook-Flat mit UMTS-Surf-Stick) anfallen: Die Kosten für den reinen Handy-Sprach-Tarif in unterschiedlicher Höhe zahlen in der Regel jedoch auch DSL- oder Kabel-Internet-Kunden - fast jeder nutzt inzwischen ein Handy. Nachteil der Daten-Flatrates der Mobilfunker: Häufig ist das Datenvolumen für Übertragungen mit UMTS-Geschwindigkeit auf 5 GB im Monat begrenzt, und Dienste wie VoIP oder Instant Messaging sind laut AGB untersagt. Auf der folgenden Seite lesen Sie, warum man die sächsische Landeshauptstadt Dresden getrost als Breitband-Entwicklungsgebiet ansehen kann und unter welchen Zugangs-Alternativen die Interessenten hier wählen können. Anzeige:
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