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Breitband mit Doppel-Flatrate im Preisvergleich
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| So viel zahlen Nutzer in der Großstadt, das bleibt Nutzern auf dem Land |
19.11.2009 00:00 |
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Inzwischen nutzen nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
( BMWi) mehr als
23 Millionen oder rund 60 Prozent der deutschen Haushalte einen
Breitband-Internet-Anschluss. Für 93 Prozent der Haushalte
steht theoretisch ein Zugang mit mindestens 1 MBit/s zur Verfügung. Bis zum Ende des
kommenden Jahres sollen flächendeckend Breitband-Zugänge angeboten werden, bis zum Jahr 2014
sogar für 75 Prozent der Haushalte mit Datenempfangsraten von mindestens 50 MBit/s.
Dennoch: Bis in das kleinste Dorf werden andere schnelle Internetverbindungen als Breitband via
Satellit nicht vordringen, und je nach Wohnort kann die tatsächlich erreichte Bandbreite am
Anschluss des Nutzers deutlich unter den beworbenen Maximalwerten liegen.
Die Bundesregierung will den Breitband-Ausbau in Deutschland durch eine Technologie- und
Anbietervielfalt erreichen. Schon jetzt können Einsteiger ins Breitband-Internet je nach
Wohnort - vor allem in den Ballungszentren - zwischen DSL-,
VDSL-, Glasfaser- (FTTx),
Kabel-Internet-, Satelliten-
und UMTS-Zugängen wählen. Dazu kommt, dass manche Breitband-Anbieter
sogenannte Regio-Zuschläge auf den üblichen Monatspreis von den Kunden, die auf dem Land wohnen,
verlangen. Wir zeigen an drei Beispielen, welche Zugangsarten wo verfügbar sind und wie teuer sie
in Verbindung mit einer Doppel-Flatrate fürs
Surfen im Internet und fürs Telefonieren ins deutsche Festnetz sind.
Großstadt München: Große Auswahl, niedrige Preise

 Grafik: Breitband-Anschlüsse Quelle: BITKOM
In einer Großstadt wie München haben die Nutzer die größte Auswahl unter Zugangstechnologien.
Zudem setzen hier die Provider Maßstäbe bei den verfügbaren Bandbreiten:
M-net hat in diesem Jahr damit begonnen, ein Glasfasernetz für bis zu
100 MBit/s schnelle Internet-Zugänge auszulegen, die
Deutsche Telekom bietet neben ihren herkömmlichen DSL-Komplettpaketen
der Call&Surf-Reihe auch VDSL-Anschlüsse auf Basis eines Hybrid-Netzes über Glasfaser und
Kupferkabel mit einer Datenrate von bis zu 50 MBit/s an, Kabel Deutschland
(KDG) offeriert hier bis zu 32 MBit/s schnelle
Kabel-Internet-Zugänge. Und der Mobilfunkbetreiber o2 hat vor kurzem den
HSPA+-Testbetrieb mit bis zu 28 MBit/s
begonnen.
Kabelgebundene Breitband-Internet-Zugänge mit einer Downstreamrate von bis zu 100 MBit/s
via DSL, VDSL, FTTx oder TV-Kabel erhält der Nutzer hier an bestimmten Adressen für Monatspreise
bis 50 Euro und ohne größere Einstiegskosten für die Anschluss-Bereitstellung oder den
Hardware-Kauf. Eine Zugangstechnologie wie Breitband via Satellit mit ihren hohen Hardware- und
Einrichtungskosten für den Kunden stellt daher in Städten wie München keine beachtenswerte
Alternative dar.
Die Breitband-Angebote mit Doppel-Flatrate in München

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 | Max. Bandbreite |
 | Monatsfixkosten |
 | Einrichtungsentgelt |
 | Hardwarekosten |
 |
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 | DSL |
 | |
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 | HanseNet |
 | 16 MBit/s |
 | rechnerisch: 22,82 |
 | 0,00 |
 | ab 9,90 |
 |
 |
 | VDSL |
 | |
 |
 |
 | Telekom |
 | 25 MBit/s |
 | 44,95 |
 | 59,95 |
 | ab 96,98 |
 |
 |
 | 1&1 |
 | 50 MBit/s |
 | 39,99 |
 | 0,00 |
 | ab 9,60 |
 |
 |
 | TV-Kabel |
 | |
 |
 |
 | Kabel Deutschland |
 | 6 MBit/s |
 | rechnerisch 16,40 |
 | 24,90 |
 | ab 9,95 |
 |
 |  |  |
 | 32 MBit/s |
 | rechnerisch: 26,40 |
 |
 |
 | FttB |
 | |
 |
 |
 | M-net |
 | 25 MBit/s |
 | 29,90 |
 | 0,00 |
 | 0,00 |
 |
 |  |  |
 | 50 MBit/s |
 | 34,80 |
 |
 |  |  |
 | 100 MBit/s |
 | 39,70 |
 |
 |
 | Mobilfunk |
 | |
 |
 |
 | T-Mobile |
 | bis 3,6 MBit/s |
 | rechnerisch: 53,23 |
 | 24,95 |
 | ab 4,95 |
 |
 |
 | Vodafone |
 | bis 3,6 MBit/s |
 | rechnerisch: 43,65 |
 | 0,00 |
 | ab 99,95 |
 |
 |
 | o2 |
 | bis 7,2 MBit/s |
 | rechnerisch: 38,25 |
 | 0,00 |
 | 47,89 |
 |
Verfügbarkeitsabfragen für Innenstadtbereich, Angaben ohne Gewähr. Stand: 18. November
2009, Preise in Euro, bei Preisaktionen ggf. rechnerische Monatspreise über die Dauer von
zwei Jahren bei Online-Buchung. Hardwarekosten inklusive Versand. In jedem angeführten
Anschlusspaket können weitere verbrauchsabhängige Entgelte anfallen.
Monatsgrundkosten bis 50 Euro, DSL 6000 ab 25 Euro pro Monat

Das günstigste Angebot für einen Bewohner in der Münchener Innenstadt kommt von Kabel
Deutschland: Im Paket Classic erhält
der Kunde für den Monatsgrundpreis von 19,90 Euro einen bis zu 6 MBit/s im
Downstream schnellen Breitband-Internet-Anschluss mit Doppel-Flatrate fürs Internetsurfen
und Telefonieren ins deutsche Festnetz (Voice-over-Cable mit zwei
Telefonleitungen). Das Kabel-Modem sowie bei Online-Bestellung auch einen
WLAN-Router stellt KDG Neukunden ohne weitere Kosten
zur Verfügung, für die Anschluss-Bereitstellung durch einen Techniker fallen für Neukunden
einmalig 19,90 Euro an. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr, zurzeit sparen
Neukunden im Rahmen einer Preisaktion in den ersten drei Vertragsmonaten jeweils 7 Euro
des monatlichen Paketpreises.
Deutlich teurer sind VDSL-Anschlusspakete: Provider wie 1&1 und
HanseNet (Alice) vermarkten in München die VDSL-Zugänge der Telekom
unter eigenem Namen und teilweise auch zu günstigeren Konditionen. Bei 1&1 zahlen die
Kunden in den 24 Monaten der Mindestvertragslaufzeit 39,99 Euro für den bis zu
50 MBit/s schnellen HomeNet-Anschluss mit Doppel-Flatrate, ISDN-Telefonmerkmalen und
Video-on-Demand-Angebot. Den HomeServer - ein Kombi-Gerät aus DSL-Modem, TK-Anlage,
WLAN-Router, Netzwerk-Server und Online-Speicher - gibt es für Neukunden zum Versandkostenpreis
von 9,60 Euro.
Noch höhere Grundkosten können laut unserer Tabelle für ein Doppel-Flat-Paket eines
Mobilfunkbetreibers (Sprach-Flatrate und Notebook-Flat mit UMTS-Surf-Stick) anfallen: Die
Kosten für den reinen Handy-Sprach-Tarif in unterschiedlicher Höhe zahlen in der Regel jedoch
auch DSL- oder Kabel-Internet-Kunden - fast jeder nutzt inzwischen ein Handy. Nachteil der
Daten-Flatrates der Mobilfunker: Häufig ist das Datenvolumen für Übertragungen mit
UMTS-Geschwindigkeit auf 5 GB im Monat begrenzt, und Dienste wie VoIP oder Instant
Messaging sind laut AGB untersagt.
Auf der folgenden Seite lesen Sie, warum man die sächsische Landeshauptstadt
Dresden getrost als Breitband-Entwicklungsgebiet ansehen kann und unter welchen Zugangs-Alternativen
die Interessenten hier wählen können.
nächste Seite: Dresden: Breitband-Entwicklungs- im ehemaligen OPAL-Gebiet
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