Angriff?

Dropbox dementiert Diebstahl von 7 Millionen Nutzerdaten durch Hacker

Dropbox dementiert in einem Blogeintrag, dass 7 Millionen Datensätze des Cloud-Dienstes durch einen Hacker-Angriff gestohlen wurden. Die Nutzerdaten stammen von anderen nicht genannten Diensten, die man bereits überprüft habe. Demnach gäbe es keine Verknüpfung mit den Dropbox-Konten.
Von mit Material von
AAA
Teilen (12)

Dropbox dementiert Daten-Diebstahl in einem BlogeintragDropbox dementiert Daten-Diebstahl in einem Blogeintrag Der Online-Speicherdienst Dropbox hat einen Bericht über einen Hacker-Angriff mit dem Diebstahl von Millionen von Passwörtern dementiert. Die im Internet aufgetauchten Nutzerdaten stammten aus anderen Diensten, erklärte Dropbox in einem Blogeintrag.

Zuvor waren im Netz einige hundert Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern veröffentlicht worden. Dazu wurde erklärt, sie gehörten zu einem Paket aus sieben Millionen Dropbox-Datensätzen.

Dropbox schrieb, Angreifer hätten versucht, sich mit den gestohlenen Passwörtern in verschiedene Dienste einzuwählen. Viele Nutzer greifen überall im Netz zur selben Kombination aus Benutzername und Passwort, was Hackern die Arbeit erleichtert. Dropbox zufolge stammen die sensiblen Daten von anderen Diensten. Außerdem habe Dropbox mittlerweile die Liste mit den Nutzerdaten überprüft; diese seien nicht mit den Dropbox-Konten verknüpft.

Passwort-Sicherheit ist wichtig

Laut dem Bericht bei arstechnica.com, unter Berufung auf Informationen bei reddit.com, sind angeblich konkret 6 937 081 Millionen Nutzernamen und Passwörter bei Dropbox von dem Hacker-Angriff betroffen gewesen. Manche Nutzer haben sogar darüber berichtet, dass sie angeblich in der Lage waren, sich mit manchen geleakten Daten sogar bei Dropbox anzumelden. Inwieweit das auch wirklich den Tatsachen entspricht, bleibt weiterhin offen.

Bereits Mitte 2012 hatte der Cloud-Dienst Dropbox auf Grund eines Daten-Diebstahls von einer nicht genannten Anzahl an Passwörtern Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu verbessern. So hat das Unternehmen damals den Login überarbeitet. Der Nutzer hatte nun die Möglichkeit, auf der Startseite von Dropbox über einen neuen Login-Verlauf nachzuprüfen, ob Unbefugte versucht haben, sich Zugriff auf den Account zu verschaffen. Zudem bietet Dropbox die Zwei-Wege-Security an.

Sicherheit geht vor. So sollte das Passwort über eine Kombination aus großen und kleinen Buchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen bestehen. Dabei ist es ratsam, Begriffe oder Namen zu vermeiden. Es sollte ein Wechselspiel zwischen den verschiedenen Zeichen sein. In unserem Ratgeber zeigen wir Ihnen, wie Sie ein sicheres Passwort finden, das sie sich leicht merken können.

Teilen (12)

Mehr zum Thema Dropbox