Vertraglich

Drillisch beteiligt sich finanziell am LTE-Netz-Ausbau von Telefónica

Drillisch beteiligt sich mit einem Einmal-Betrag am LTE-Ausbau von Telefónica, dem künftigen Haupt-Netz­partner. Im Gegenzug bekommt Drillisch ein "beschl­eunigtes und un­einge­schränktes Markt­eintritts­recht" für LTE. Weitere Gelder fließen dann für die Netz­nutzung.
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Drillisch hat sich durch seinen vergangenes Jahr mit Telefónica geschlossenen Vertrag über die Nutzung des Telefónica-Netzes als MVNO nicht nur den Zugang zum Netz gesichert. Wie aus dem Geschäftsbericht der Drillisch AG hervorgeht, hat sich das Unternehmen durch den Vertrag auch dazu verpflichtet, einen Beitrag zu den von Telefónica zu tätigenden Investitionen in den Ausbau des LTE-Netzes sowie in den Ausbau zukünftiger Technologien zu leisten.

In diesem Jahr zahlt Drillisch demnach einmalig 150 Millionen Euro an Telefónica als Beitrag zum bereits erfolgten und noch folgenden LTE-Ausbau. Im Gegenzug hat sich der bisherige Provider und künftige MVNO aber auch ein "beschleunigtes und uneingeschränktes Markteintrittsrecht" für LTE und künftige Technologien gesichert (wir berichteten).

Netznutzung kostet "mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag"

Drillisch beteiligt sich mit einem Einmalig-Betrag am LTE-Ausbau von TelefónicaDrillisch beteiligt sich mit einem Einmalig-Betrag am LTE-Ausbau von Telefónica Im Rahmen des Vertrages hat sich Drillisch für die erste Laufzeit des Mobile-Bitstream-Access-Vertrages von fünf Jahren auch verbindlich zur Abnahme bestimmter Netzkapazitäten verpflichtet. Das bedeutet, dass Drillisch und Telefónica für die Zeit von Juli 2015 bis Juni 2020 schon festgelegt haben, welche Datenvolumen und SMS- sowie Sprach-Kontingente erworben werden.

Auch für bestehende Kunden hat sich Drillisch unabhängig von der Netznutzung verpflichtet, ein festes Kontingent abzunehmen. Die Zahlungen während der Grundlaufzeit belaufen sich demnach auf "einen mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag". Einen genauen Betrag könne man nicht bestimmen, da die Zahlungen von verschiedenen vertraglichen Variablen abhängig seinen - unter anderem von der künftigen tatsächlichen Nutzung aller Teilnehmer im Telefónica-Netz.

Telefónica will bis 2016 eine LTE-Netzabdeckung von bis zu 90 Prozent realisieren. Mehr zur anstehenden Drillisch-Offensive lesen Sie in einer weiteren Meldung.

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